Aus der Amazon.de-Redaktion
Spielst Du das Spiel, oder spielt das Spiel dich? Das ist eine der Ideen, die
Avalon zugrunde liegen, jenem Cyberthriller von Mamuro Oshii, der bislang durch Animes wie
Ghost in the Shell oder
Patlabor bekannt geworden ist. Dies ist sein erster Realfilm, und der Sprung von der gezeichneten Realität zur gefilmten Realität ist ihm ausgesprochen gut gelungen. Wobei es mit der Realität so eine Sache ist, denn bei
Avalon geht es um die Kollision eines zukünftigen Hier und Jetzt mit den chiperzeugten Welten eines Computerspieles.
In nicht allzu ferner Zukunft hat sich in den Städten eine Subkultur entwickelt, in der die Menschen ihrem armseligen Leben in die Fantasiewelten eines hyperrealen Spieles entfliehen. In geheimen Clubs wird diesem Zeitvertreib nachgegangen, die erfolgreichsten Spieler sind Helden, verdienen gar Geld mit ihrem Status. Eine der besten Kämpferinnen erfährt nun von einer mysteriösen Stufe des Spieles, die man mittels verschiedener Tricks und Kniffe erreichen kann. Sie schart Gefährten um sich, um das Geheimnis zu ergründen.
Avalon erzählt in ruhigen, stilisierten, aber immer beeindruckenden, ja verstörenden Bildern eine Geschichte irgendwo zwischen eXistenZ, Dark City und Matrix, hält sich jedoch bewusst von jeglichem grellen Comic-Look fern. Auch die Wahl des Drehortes und der Darsteller zeigt dies, denn Mamuro Oshii drehte in Polen mit polnischen Schauspielern. Dass die Akteure dem durchschnittlichen Publikum unbekannt sein dürften (mit Ausnahme der Hauptdarstellerin Malgorzata Foremniak, die im deutschen Fernsehen in einer Folge der Serie Sperling auftrat und mit Edges of the World den Sprung nach Hollywood geschafft hat) dient dem Ganzen sehr. Die unverbrauchten Schauplätze tun ihr Übriges. Nebenbei sei bemerkt, dass das englische Skript für Avalon von Autor Neil Gaiman (Niemalsland, Sandman) verfasst wurde, der sich auch schon der Synchronfassung von Prinzessin Mononoke annahm. --Alexander Röder
Video Jakob Kurzinhalt
Ash ist süchtig nach Avalon. Wie viele andere taucht sie jeden Tag auf's Neue in die virtuelle Welt des berüchtigten, aber illegalen Computer-Games ein. Ash ist eine der härtesten Spiel-Profis. Sie gibt niemals auf, ehe nicht auch der letzte Gegner auf den simulierten Kriegsschauplätzen ausgeschaltet wurde. Doch auf eine Ebene drang sie bislang noch nie vor: der "Special Class A Level" von Avalon steht nur einer kleinen, elitären Gruppe von Spielern offen, wie etwa ihrem Freund Murphy, der seit kurzem jedoch völlig apathisch in einem Wachkoma dahinvegetiert. Als Ash nun die unglaubliche Chance erhält, selbst auf Level A aufzusteigen, zögert sie keine Sekunde. Sie hat jedoch keine Ahnung, dass sie damit das riskanteste Spiel ihres Lebens spielt. Von Level A kehrte bislang niemand wieder zurück...
Movieman.de
Ash (Malgorzata Foremniak) ist eine der besten Kämpferinnen und kämpft riskant da ohne Partner auf Level A, dem schwierigsten Level. Doch es gibt Gerüchte über einen geheimen Level "Special A", dessen Zugang über ein gelegentlich im Spiel erscheinendes Mädchen möglich sein soll. Avalon hat das große Potential, ein Kultfilm zu werden, denn er entzweit die Gemüter. Bei Probevorführungen winkten die einen über die technisierte Syntax ab, andere wiederum drohten mit Schlägen beim Versuch, die Vorführung zu beenden. Fazit: Unbedingt sehenswert. Kultpotenzial
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch ist die Disc nicht eindeutig zu bewerten.
Bild: Die CGI-Effekte wurden sehr sauber von den japanischen Studios SpFX und Deiz in laufende Aufnahmen aus Polen eingefügt. Immer wenn man meint, daß die teils mächtigen Waffensysteme etwas wie aus dem Computer generiert aussehen, dann wird dies mit getroffen zersplitternden Kämpfern unter Beweis gestellt und auch als selbstverständlich vermittelt. Hier geht es nicht darum, einen Effekt zu erzielen, der den Zuschauer sagen läßt, "Boah, das sieht ja aus wie echt!", sondern hier IST es bewusst eine Computersimulation. Und eine wirklich beeindruckende dazu. Avalon wurde vollständig im Farbreduktionsmodus gespeichert, so daß mal eine leicht goldene Farbstimmung in der Realwelt, mal eine düster bedrohliche Stimmung auf dem Spielfeld erzwungen wird. Weitere Verfremdungen durch Überbelichtungseffekte und Überstrahlungen von Weiß, lassen eine gewollt verschwommene Optik entstehen, die einen jederzeit darüber belehrt, das diese Welt nicht im Hier und jetzt angesiedelt ist, aber auch nicht wirklich fern.
Ton: Der Gesangsdarbietung der Arie von Avalon zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Immer wieder verteilt sich dieser mythische Gesang fein über alle Kanäle verteilt im Studio. Dieser Klang macht irgendwie abhängig, kann man Endorphine über musikalische Reize transportieren? Die Filmatmo selbst ist relativ bescheiden und frontlastig besetzt worden, nutzt aber die gesamte Breite des vorderen Stereopanoramas aus. Die Stimmenwiedergabe ist gesund und bietet auch einige Baritöne sowie Obertöne auf. In einigen Momenten folgt die Stimmwiedergabe auch aus dem Bildschrim heraus. Effektreich zeigen sich die vielen Kampfszenen, wobei hier die unterste Oktave einen Tick dynamischer hätte sein können.
Extras: Die Extras hätten ruhig ein wenig ausführlicher sein dürfen. Ein Interview mit der Hauptaktrice Malgorzata Foremniak wäre mit etwas mehr Recherche problemlos möglich gewesen, denn Sie weilt gerade zu Drehaufnahmen in Berlin. In den Extras findet sich ein nett gemachtes Reaktionsspiel, daß jedoch schnell an Reiz verliert, da hier die Trägheit der Player bei der Umsetzung der Tastenbefehle unterschätzt wurde. Avalon ist ein illegales Kriegsspiel in einer virtuellen Realität in einer nahen Zukunft (fast zu nah, denkt man an die derzeitigen Spiele). --movieman.de
VideoMarkt
In nicht mehr allzu ferner Zukunft feiert das illegale Virtual-Reality-Kriegsspiel Avalon Triumphe in Kreisen junger Menschen, obwohl gewisse Risiken für Leib und Leben nicht wirklich kalkulierbar scheinen. Um in bisher unerreichte Spieldimensionen vorzudringen, schließt sich die Einzelgängerin Ash mit einigen anderen Spielern zu einer Gang zusammen. Aus dem letzten Level, so erfahren die staunenden Kombattanten auf ihrer Reise ins Unbekannte, führen nur zwei Wege heraus: Sieg oder Tod.
Video.de
Unterkühlte Zwielicht-Optik, eine düstere Menschmaschine-Zukunftsvision und eine unnahbare, gleichsam autistisch wirkende Heldin, die zu betörenden Chorälen durch die fast gänzlich in schwarz-weiß gehaltene, urbane Albtraum-Kulisse schwebt, setzen neue künstlerische Standards im Bereich filmisch variierter Computergames und verraten die Handschrift von "Ghost in the Shell"-Magier Mamoru Oshii. Ballerspiel goes Arthouse, ein Pflichtfilm für die gutsortierte Action- und SF-Sammlung mit Kultpotential.
Blickpunkt: Film
Das virtuelle Kriegsspiel Avalon findet in der schönen Einzelgängerin Ash seine Meisterin in dieser hinreißend schönen Fantasy-Oper von "Ghost in the Shell"-Macher Mamoru Oshii.
Kurzbeschreibung
Ash ist süchtig nach Avalon. Wie viele andere taucht sie jeden Tag auf's Neue in die virtuelle Welt des berüchtigten, aber illegalen Computer-Games ein. Ash ist eine der härtesten Spiel-Profis. Sie gibt niemals auf, ehe nicht auch der letzte Gegner auf den simulierten Kriegsschauplätzen ausgeschaltet wurde. Doch auf eine Ebene drang sie bislang noch nie vor: der "Special Class A Level" von Avalon steht nur einer kleinen, elitären Gruppe von Spielern offen, wie etwa ihrem Freund Murphy, der seit kurzem jedoch völlig apathisch in einem Wachkoma dahinvegetiert. Als Ash nun die unglaubliche Chance erhält, selbst auf Level A aufzusteigen, zögert sie keine Sekunde. Sie hat jedoch keine Ahnung, dass sie damit das riskanteste Spiel ihres Lebens spielt. Von Level A kehrte bislang niemand wieder zurück...
movieman.de, 2. November 2004
Avalon hat das große Potential, ein Kultfilm zu werden, denn er entzweit die Gemüter. Bei Probevorführungen winkten die einen über die technisierte Syntax ab, andere wiederum drohten mit Schlägen beim Versuch, die Vorführung zu beenden.
Fazit
Unbedingt sehenswert. Kultpotenzial
Cover Info
Malgorzata Foremniak ...Ash Wladyslaw Kowalski ...Game Master Jerzy Gudejko ...Murphy Dariusz Biskupski ...Bishop Bartlomiej Swiderski ...Stunner Katarzyna Bargielowska ...Receptionist Alicja Sapryk ...Gill Michal Breitenwald ...Murphy of Nine Sisters Zuzanna Kasz ...Ghost Adam Szyszkowski ...Player A Krzysztof Szczerbinski ...Player B Marek Stawinski ...Player C Zdzislaw Szymborski ...Man at Philharmonic Elzbieta Towarnicka ...Soloist at Philharmonic
Produktbeschreibungen
Ash (Malgorzata Foremniak) ist süchtig nach Avalon. Wie viele andere taucht sie jeden Tag auf′s Neue in die virtuelle Welt des berüchtigten, aber illegalen Computer-Games ein. Ash ist eine der härtesten Spiel-Profis. Sie gibt niemals auf, ehe nicht auch der letzte Gegner auf den simulierten Kriegsschlachtplätzen ausgeschaltet wurde. Doch auf eine Ebene drang sie bislang noch nie vor: der "Special Class A Level" von Avalon steht nur einer kleinen, elitären Gruppe von Spielern offen, wie etwa ihrem Freund Murphy, der seit kurzem jedoch völlig apathisch in einem Wachkoma dahinvegetiert. Als Ash nun die unglaubliche Chance erhält, selbst auf Level A aufzusteigen, zögert sie keine Sekunde. Sie hat jedoch keine Ahnung, dass sie damit das riskanteste Spiel ihres Lebens spielt. Von Level A kehrte bislang niemand