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Der sehr naturalistisch gestaltete Film erscheint fast wie die Dogma-Variante eines Zombiestoffes. Die Beleuchtung ist fast durchgehend sehr natürlich, die Kamera ist immer nah am Geschehen und hat diese fahrige Art, die Dogma auszeichnet. Das alles unterstützt die Geschichte, die eine Zombiemär ganz anderer Art erzählt, denn die Untoten gieren nicht nach Fleisch, sind aber dennoch eine Bedrohung. Das ist effektiv umgesetzt, wobei es der Low-Budget-Streifen schafft, die Menschenleere einer solchen Welt eindrucksvoll darzustellen. "Autumn of the Living Dead" passiert auf den "Herbst"-Romanen von David Moody. Fazit: Der etwas andere Zombie-Film.
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Low-Budget-Herkunft des Films zeigt sich auch in ausgewaschenen Farben, körnigem Filmmaterial und einem wohl gewollten extrem überzeichneten Kontrast. Überstrahlen ist das Eine (00:05:36), Tiefschwärze das andere (00:15:15). Die Schärfe ist in Nahaufnahmen gut, ansonsten wird das Bild jedoch diffuser (00:20:38). Die Kompression arbeitet unauffällig. Der Ton ist recht frontal abgelegt. Die Dialoge sind gut verständlich, wobei sich Original und Synchro in etwa ebenbürtig sind. Einziger Bonus ist der Trailer. --movieman.de
VideoMarkt
Aus dem Nichts bricht ein Virus aus und tötet binnen weniger Stunden gut 99 Prozent der Menschheit. Die wenigen Überlebenden schließen sich in Gruppen zusammen und beobachten voller Entsetzen, wie die Toten scheinbar wieder auferstehen als motorisch belebte, doch geistig defekte Faulkörper im fortschreitenden Zustand der Verwesung. Diese "lebenden Toten" reagieren zunächst sporadisch und immer häufiger und massiver auf jede Art von Geräusch und Licht. Für die Überlebenden bedeutet das bald ein Leben in Stille und Dunkelheit.
Video.de
Wieder so ein Lowest-Budget-Zombiefilm, der auf den ersten Blick alles genauso macht wie hundert andere seiner Art zuvor: Die Seuche kommt, die Toten marschieren, die Überlebenden verbarrikadieren sich und beginnen zu streiten. So weit, so hergebracht. "Autumn" aber macht trotzdem vieles anders: Seine Zombies fressen keine Menschen, wirken über weite Strecken nicht einmal sonderlich bedrohlich. Und doch werden sie auf andere Weise zum Problem. Gespenstische Atmosphäre, ambitionierte Inszenierung, bloß zu wenig Blut für den Genre-Massengeschmack.
Blickpunkt: Film
Eine geheimnisvolle Seuche verwandelt den größten Teil der Menschheit in seelenlos wandelnde, untote Körper. Eine Gruppe Überlebender muss lernen, damit klarzukommen. Ambitionierter Lowest-Budget-Zombiefilm.
Kurzbeschreibung
Binnen vierundzwanzig Stunden löscht ein rasend um sich greifender Virus beinahe die gesamte Menschheit aus. Milliarden sterben. Es gibt weder Symptome noch eine Vorwarnung. Sekunden nach der Ansteckung sterben die Opfer einen qualvollen Tod. Nur eine handvoll Überlebender bleiben übrig, die sich am Ende des ersten Tages wünschen, selbst tot zu sein. Die Verzweifelten suchen Zuflucht im Gemeinschaftshaus am Rand einer Großstadt. Ohne Strom, Wasser und Lebensmittel in ihrer vermeintlichen Zuflucht gefangen, vegetieren die Überlebenden nur noch von Stunde zu Stunde dahin. Dann schlägt der Virus erneut zu ... die verrotteten Leichen erheben sich und die Hölle auf Erden hält Einzug.
Produktbeschreibungen
AUTUMN