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Autorität durch Beziehung. Die Praxis des gewaltlosen Widerstands in der Erziehung
 
 
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Autorität durch Beziehung. Die Praxis des gewaltlosen Widerstands in der Erziehung [Taschenbuch]

Haim Omer , Arist von Schlippe
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Autorität durch Beziehung. Die Praxis des gewaltlosen Widerstands in der Erziehung + Autorität ohne Gewalt (Sammlung Vandenhoeck): Coaching für Eltern von Kindern mit Verhaltensproblemen. 'Elterliche Präsenz' als systemisches Konzept + Stärke statt Macht: Neue Autorität in Familie, Schule und Gemeinde
Preis für alle drei: EUR 64,85

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 262 Seiten
  • Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht; Auflage: 5., Auflage. (21. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3525490771
  • ISBN-13: 978-3525490778
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.857 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Detlef Rüsch, Sozialmagazin »Dieses Buch ist eine sehr anschauliche, verständliche und alle Beteiligten achtende Darstellung des gewaltlosen Widerstandes zur Wiedererlangung elterlicher Präsenz.« Bearbeiten kreuzer – Das Leipzig Magazin »Anspruchsvolle Lektüre, aber empfehlenswert – auch zur Prävention.«

Kurzbeschreibung

Praktische Anleitung fr die Wiedergewinnung der elterlichen Pr„senz auf Basis des gewaltlosen Widerstands. Diese Art von Autorit„t macht es m”glich, die verloren gegangene Beziehung zum Kind wiederherzustellen. Autorit„t ist kein Begriff, der spontan mit Beziehung in Verbindung gebracht wird. Tats„chlich fhrt Autorit„t, die durch Furcht, Bestrafung und Distanz hergestellt wird, eher zum Verlust von Bezogenheit. Wenn sie aber auf Pr„senz basiert, das heiát auf der elterlichen Botschaft: "Wir sind da und wir bleiben da!", dann kann Autorit„t sogar den wesentlichen Rahmen bieten, der Beziehung m”glich macht. In Beratungen berichten Eltern, dass die Beziehung, nicht selten durch Gewaltakte oder durch selbstzerst”rerische Handlungen seitens des Kindes, verloren gegangen ist. Die Eltern fhlen sich in einer solchen Situation hilflos, verlieren ihre Stimme, ihren Platz, ihren Einfluss. Gleichzeitig steigt damit die Gefahr, dass dann auch Geschwister zu Opfern werden.
Die Autoren greifen die Prinzipien des gewaltlosen Widerstands auf und bieten als "Coaching fr Eltern" praktische Hilfen an, wie elterliche Pr„senz wiederhergestellt werden kann. Sowohl Beraterinnen und Berater als auch betroffene El tern k”nnen mit Hilfe der beigefgten Anleitung die konkreten Schritte fr die Wiedergewinnung der elterlichen Pr„senz nachvollziehen. Sie lernen, systematisch zu deeskalieren, und verstehen die Bedeutung von Vers”hnungsgesten und die Rolle der Aktivierung von sozialer Untersttzung. Eine groáe Bedeutung hat hier die unerl„ssliche Allianz zwischen Lehrern und Eltern - so dass auch P„dagogen das Buch mit Gewinn lesen werden.


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91 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ent-lähmende Unterstützung 31. Oktober 2004
Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Elternpräsenz ist der Kernpunkt dieses Buches. Die Ausführungen konkretisieren die grundlegenden Darstellungen in dem „Vorgängerbuch" Autorität ohne Gewalt.

Welche Möglichkeiten gibt es bei Schulschwänzen, Bedrohungen, direkter körperlicher Gewalt? Wie können Eltern die Geschwister schützen? Was können Eltern machen, wenn ihr Sohn oder die Tochter nicht zur abgemachten Zeit heimkommt, tagelang fortbleibt oder sich in eindeutig extrem gefährdenden Kreisen aufhält?
Diesen Fragen gehen die renommierten Psychologen Haim Omer und Arist von Schlippe in bewährter Form nach.
Sie beschreiben ihr Konzept des gewaltlosen Widerstandes in Bezug auf die Relevanz im beraterischen und therapeutischen Kontext und berichten aus der Praxis, wie diese Möglichkeit zur Widererlangung elterlicher Präsenz konkret aussehen kann.
Eine veränderte Haltung zur Gewalt und das Durchbrechen gewohnter Eskalationsmuster im familiären Rahmen sind hier besonders ausschlaggebend.
Zudem werden das Sit-in, Telefonrunden, das persönliche Aufsuchen des Kindes, die Befehlsverweigerung, ein verlängerter Sitzstreik, aber explizit auch Versöhnungsgesten als potentielle Formen beschrieben, unakzeptablen Verhaltensweisen eines Kindes zu begegnen.

Im Anhang werden die „Techniken" noch einmal zusammenfassend erläutert.
Die neu eingebrachten Mind Maps bezüglich elterlicher Präsenz sowie des kindlichen Verhaltens verhelfen zu einer guten Übersicht.
Dieses Buch stellt insbesondere den Beziehungsaspekt in den Mittelpunkt der beraterischen und elterlichen Auseinandersetzung.
Es sind insbesondere die Kapitel zur Gewalt gegenüber Geschwistern, über die Allianz zwischen Eltern und Lehrern/-innen bzw. Erziehern/-innen sowie über die gesellschaftlichen Bezüge, welche viele neue Aspekte einfließen lassen.
Die Gewalt gegenüber Geschwistern wird markant und mit betroffen machenden Statistiken näher untersucht. Bei der Beschreibung der Möglichkeiten zur Zusammenarbeit von Schulen und Eltern zur Stärkung der elterlichen Präsenz werden konkrete Vorschläge zur Widerherstellung eines zufriedenstellenden Bündnisses formuliert.

Vernetzung und Enttabuisierung sind in dem Abschnitt zum gewaltlosen Widerstand in der Gesellschaft ein wesentlicher Bestandteil.
Die beiden Graphiken zu den unterschiedlichen Aspekten bei der elterlichen Präsenz und beim gewaltlosen Widerstand verdeutlichen sehr anschaulich, dass nur eine sorgfältige Planung, Durchführung und Begleitung der diversen Formen des gewaltlosen Widerstandes zu den gewünschten, nachhaltigen Erfolgen führen werden.

Dieses Buch ist eine sehr anschaulich und überzeugt durch die verständliche und alle Beteiligten achtende Darstellung des gewaltlosen Widerstandes zur Wiedererlangung elterlicher Präsenz. Die Verantwortung für Fehlentwicklungen wird keinem Part besonders zugeschrieben, sondern vielmehr Wert darauf gelegt, dass einzig und allein ein gemeinsames, konstruktives Vorgehen zum Erfolg führen kann. Sowohl Eltern als auch „professionelle Pädagogen und Berater" finden in diesem Werk weiterführende, entlähmende Unterstützung.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein lohnenswertes Buch 12. Juni 2009
Von Araun
Format:Taschenbuch
Die Autoren beschreiben ein "Notfallprogramm" für extreme Fälle. Von daher habe ich es bei meinen Kindern (noch) nicht angewendet. Wir kamen mit Gesprächen bisher immer gut über die Runden.

Doch finde ich die Beispiele und die Idee die dahinter steckt sehr beeindruckend, einleuchtend und gut! Es geht darum, ein Kind, das seine Grenzen verloren hat, durch (aufgedrängte) Beziehungen, z.B. in Form von "Hütestunden" zurückzuholen. Dazu braucht es ein gutes Netz von Menschen, die bereit sind mitzuhelfen. Ich stelle mir vor, dass nur schon die Mobilisierung von allen beteiligten Helfern und das Ausbrechen aus der Isolation eine grosse Veränderung bewirken kann.

In meinem Bekanntenkreis habe ich noch nie erlebt, dass jemand den Versuch gewagt hat, es braucht tatsächlich enorme innere Stärke, vor allem, wenn das Verhältnis zum Kind schon arg geschädigt ist. Ich denke, ohne professionelle Begleitung ist das praktisch unmöglich. Daher kein Selbsthilfe-Buch, aber eine schöne Vision auf eine gewaltlose Erziehung.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von erew-institut TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Gesellschaftliche Verhältnisse machen neue Erziehung erforderlich, die vor allem durch eine neue Beziehung zwischen Erwachsenen und Kind gekennzeichnet wird. In ihr muss das Kind als gleichwertiger, gleichwürdiger Partner respektiert und anerkannt werden. Gleichzeitig muss der erziehende Erwachsene sich klar machen, dass er das, was er erreichen möchte, zielsicher gar nicht erreichen kann, dass Erziehung vielmehr immer (und prinzipiell) ein Experiment mit ungewissem Ausgang ist. Und bei aller Wertschätzung und partnerschaftlicher Perspektive bedürfen Kinder der Erziehung. Denn sie müssen dahingehend trainiert werden und sich trainieren lassen, die eigenen Möglichkeiten zu erkennen und zu fördern sowie Grenzen der Anderen zu erkennen und zu respektieren. Denn fast jeder junge Mensch lebt lange Zeit den Augenblick und bedenkt erst zunehmend die Konsequenzen seines Handelns. Insofern müssten Kinder ein Recht auf jene Erziehung einklagen, die Orientierung gibt und Richtungen weist, auch wenn nicht gewährleistet wäre, dass sie sich daran hielten. Diese Qualität von Erziehung zu denken und umzusetzen ist nicht jedem Erzieher, noch besser jedem Erziehenwollenden, so ganz klar bis hinzu, dass sie so verunsichert sind, ständig zwischen Extremen zu schwanken, und die betroffenen Kinder ihre Eltern diesbezüglich ablehnen und gegen sie protestieren. Diese familienpädagogische Situation und andere Situationen sind ein Thema dieses Buches. Die Autoren rücken die Bedeutung der elterlichen Präsenz in den Mittelpunkt und wollen die Dinge zwischen Erwachsenen und Kindern wieder ins Lot bringen. Ansatzpunkt ist die Beziehung der Eltern zu ihrem Kind. Die Autoren gewichten eine andere Beziehung zwischen Erwachsenem und Kind, die durch Achtung, Respekt und Versöhnlichkeit gekennzeichnet ist und zugleich fordert, dass das Kind im altersgemäßen Umfang Verantwortung für sein Handeln übernimmt. Kinder werden im besonderen Maße als Subjekt ihres Lebens und Lernens anerkannt und respektiert. Darin liegt eine Verschiebung des pädagogischen Paradigmas (Denkmuster).

Die Autoren entwickeln quasi ein Coaching für Eltern, mit dem sie einmal für sich selbst ihre elterliche Präsenz aufarbeiten können und sich befähigen können, Schritte für die Wiedergewinnung der elterlichen Präsenz zu gehen. Wer sich ständig darin übt, die Omersche und Schlippesche Idee der elterlichen Präsenz in ihrem Wert und ihrer Bedeutung sowie Anwendung nachzuvollziehen und umzusetzen, wird zunehmend in die Lage kommen, systematisch zu deeskalieren, Versöhnungsgesten einzubringen und die Rolle der Aktivierung von sozialer Unterstützung voll bewusst wahrzunehmen. Die Autoren plädieren für eine menschliche Allianz zwischen Kindern und Eltern so wie zwischen Eltern und Kindern. Die Autoren belegen: Eltern können die Grundausstattung ihrer Kinder nicht verändern, doch die Aktivitäten der Grundausstattungen dahingehend beeinflussen, dass der Mensch in seiner Grundausstattung zum Menschen durch Erziehung wird. Mit anderen Worten, durch zwischenmenschliche Beziehungsqualitäten, durch die Auswertung von individuellen und sozialen Erfahrungen lassen sich Menschen coachen. Welche Einflüsse im und am Menschen zu Veränderungen führen und welche Konsequenzen dies für die pädagogischen Beziehungen zwischen Eltern und Kindern und darüber hinaus auf menschliche Beziehungen überhaupt nehmen können, zeigen die Psychologen verständlich in der Sprache und pointiert im Ton sowie wissenschaftlich aufgeklärt auf.

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

Eltern unter Stress  zum Wandel der Bilder von Elternschaft

Veränderung der Rahmenbedingungen von Erziehung

Professionalisierung der Elternrolle und elterliches Schuldgefühl

Elterliche Kompetenz  Problematisierung eines an sich eingängigen Konzepts

Die Selbstorganisation einer Beziehung braucht einen guten Rahmen

Gewaltloser Widerstand  eine Form der Unterstützung von Eltern unter Stress

Sackgassen und Dilemmata von Eltern und Kindern

Elterliche Präsenz

Gewaltloser Widerstand

Der Gewalt die Nahrung entziehen

Automatischer Gehorsam und Unterdrückungsmechanismen

Ziele des gewaltlosen Widerstandes

Respekt für das Gegenüber und versöhnliche Geste

Eskalationsprozesse

Unterwerfung

Dominanzorientierung: Wer ist der Boss?

Das Spiel um den Stolz

Emotionale Erregung

Gefährliche Annahmen über die Ursachen von Aggressivität

Rahmenbedingungen für die Entstehung von Gewalttätigkeit

Gewalt gegen Geschwister

Kinder, die Herrschaft im Haus übernehmen

Eltern und Lehrer und Eltern und Erzieher  eine unerlässliche Allianz

Schulprobleme sind Inter-System-Probleme

Implizite Annahmen

Verbesserung der Art, einander anzusprechen

Respektarbeit

Gewaltloser Widerstand als eine gemeinsame Plattform

Gewaltloser Widerstand in der Gesellschaft

Grenzen überschreiten

Allianzen bilden

Fehler, die polarisieren können

Die Präsenz Erwachsener in Bereichen hohe Anfälligkeit für Gewalt

Ein modifizierter Schulausschluss

Den Ausschluss mit den Eltern koordinieren

Nachwort: Gewaltloser Widerstand als eine moralische und praktische Doktrin

für den einzelnen die Familie und Gemeinschaft

Für die erew BIBLIO-KOM Dr. Karl-J. Kluge
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