Henrick fährt seit einer Woche durch die Bundesrepublik und spielt auf seinem offenbar eigens für diesen Zweck ausgebauten LKW sowohl an prominenten Plätzen in den Großstädten als auch an Schulen, Unis und FHs von Essen bis Jena. In Köln steht er direkt am Dom während des Köln Marathons, in Berlin kommt am Potsdamer Platz niemand an ihm und seinem fetten Sound vorbei (hierzu gibt es einen Beitrag der WELT Kompakt im Netz). Der Typ hat die richtige Rock 'n' Roll Einstellung und fährt mit seiner Musik direkt zum Konsumenten. Respekt, denn so ganz legal sieht das alles nicht aus.
Das Album, das er mit bringt, prescht mit Punk Rock Attitüde nach vorn und macht beim Hören Lust auf Surf- oder Snowboard Urlaub. Mal mit subtilen Texten wie in Punk Rock Ballerina, mal geradeaus wie in Deine Stadt, aber immer mit einem Augenzwinkern und immer im klassischen Surf Rock Gewand liefert Henrick ein sauberes Debütalbum ab, das Fans von Blink 182, den aus den Killerpilz - Schuhen rausgewachsenen Teens und Deutschrockern egal welchen Alters gefallen könnte.