Das Buch enhält Stories, die Mitte bis Ende der 50er Jahre entstanden sind und auch noch deren Flair atmen - was ihren Reiz aber durchaus steigert. Im einzelnen ist da die Geschichte
- von den vollautomatischen Fabriken, die unbeirrbar am Bedarf vorbei produzieren.
- von dem Schwibbelvertreter, der etwas zu früh kommt.
- von der geschäftstüchtigen alten Dame, die ihr Liefermonopol auf keinen Fall verlieren will.
- von dem netten harmlosen Fernsehonkel mit den netten harmlosen Ansichten, der sein Publikum auf ein Ereignis vorbereitet, das weder nett noch harmlos ist.
- von der gewaltfreien Gesellschaft, die ihre Kriminellen bereits vor der Tat einsperrt - bis auf einen...
- von dem traumatischen Schockerlebnis, das sich jeder Erinnerung entzieht.
- von den eindeutigen Indizien, die eindeutig falsch sind.
- von den heimkehrenden Astronauten, deren Empfang auf der Erde erheblich kühler ausfällt als erwartet.
- von dem Ganymed-Spielzeug mit dem versteckten erzieherischen Effekt.
Besonders die kürzeste Story der Sammlung "Entdecker sind wir" ist eine echte kleine Perle: neben einer genialen Pointe finden sich hier in komprimierter Form die zwei Hauptthemen Dicks, nämlich die Suche nach der Definition von Mensch und von Realität.
Es lag nur an Einer schwachen Story, sonst hätte es fünf Sterne gegeben.