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Autobiographie.
 
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Autobiographie. [Gebundene Ausgabe]

Helmut Newton , Rudolf Hermstein
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Duft von Chanel No 5 liegt über den Kindheitsbildern von Helmut Newton. Noch mit 81 Jahren erinnert er sich deutlich an seine schöne, begehrenswerte Mutter, die ein wenig versnobte Berliner Fabrikantengattin. Bevor sie abends ausging, pflegte sie an sein Bett zu kommen und ihn in die Arme zu schließen. Der kleine Junge genoss ihren Duft, ihre Rundungen, ihre Attraktivität. Wohlstand und eine liberale Gesinnung prägten Newtons Kinder- und Jugendjahre, bis die jüdische Familie 1938 Deutschland verlassen musste. Schon als sehr junger Mann war er fasziniert von Mode und Mädchen. Da ihn die Schule langweilte und er unbedingt fotografieren wollte, trat er mit 16 Jahren ins Atelier der berühmten Fotografin Yva ein. Bereits in den 50er Jahren, als Newton in Australien und Paris lebte, erstaunte der ambitionierte Modefotograf seine Auftraggeber mit provokanten Bildern. Newton inszenierte die Models als herausfordernd starke und erotische Frauen. Seine Bildsprache prägte über Jahre das Modemagazin Vogue. In den 70er Jahren konzentrierte er sich auf Aktfotografie und avancierte mit seinem Bildband "Big Nudes" zum vielfach ausgezeichneten Superstar unter den Fotografen. Bis heute, so Newton, inspirieren ihn das Mysterium der wie aus dem Nichts auftauchenden Bilder und die Geheimnisse der Sexualität. "Ich inszeniere nur die Motive und bin wirklich nichts anderes als ein altmodischer Fotograf." Die anspruchsvoll ausgestattete Autobiografie dokumentiert erstmals einen Gesamteindruck von der engen Verbindung zwischen Leben und Werk Helmut Newtons.

Klappentext

»Macht interessiert mich. Egal ob sexuelle oder politische Macht.«
Helmut Newton

«Revolutionär, weil er den ganzen heimlichen Zitatschatz der Haute Couture dreist ans Licht holte.«
Die Zeit

»Seit er als kleiner Junge vor den Nazis aus Deutschland geflohen war, wußte Helmut Newton, was es heißt, wenn der Körper zum einzigen Kapital wird.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Helmut Newton, geboren 1920 in Berlin, entwickelte in seinen Mode- und Aktfotografien eine unverwechselbare Ästhetik. Beeinflusst durch die Arbeiten von Erich Salomon und Brassaï inszenierte er als einer der ersten Modefotografen seine Models nicht im Studio, sondern in stilisierten Alltagssituationen und erstaunte seine Auftraggeber durch seine Darstellung herausfordernd starker und erotischer Frauen. Seine Bildersprache prägte über Jahre das Modemagazin »Vogue«. In den 80er Jahren konzentrierte er sich auf Aktfotografie, sein Bildband »Big Nudes« wurde legendär. Helmut Newton, der zahlreiche Auszeichnungen, darunter u.a. das Bundesverdienstkreuz, erhielt, gehört zu den eigensinnigsten und bewundertsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Im Januar 2004 kam Helmut Newton bei einem Verkehrsunfall in Hollywood ums Leben. Drei Monate vor seinem Tod hatte er 1000 Werke aus seinem umfangreichen Archiv seiner Heimatstadt Berlin überlassen.
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