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Autobiographie Taschenbuch – 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 334 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 1. (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442152909
  • ISBN-13: 978-3442152902
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 14 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 360.956 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

»Macht interessiert mich. Egal ob sexuelle oder politische Macht.«
Helmut Newton

«Revolutionär, weil er den ganzen heimlichen Zitatschatz der Haute Couture dreist ans Licht holte.«
Die Zeit

»Seit er als kleiner Junge vor den Nazis aus Deutschland geflohen war, wußte Helmut Newton, was es heißt, wenn der Körper zum einzigen Kapital wird.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Helmut Newton, geboren 1920 in Berlin, entwickelte in seinen Mode- und Aktfotografien eine unverwechselbare Ästhetik. Beeinflusst durch die Arbeiten von Erich Salomon und Brassaï inszenierte er als einer der ersten Modefotografen seine Models nicht im Studio, sondern in stilisierten Alltagssituationen und erstaunte seine Auftraggeber durch seine Darstellung herausfordernd starker und erotischer Frauen. Seine Bildersprache prägte über Jahre das Modemagazin »Vogue«. In den 80er Jahren konzentrierte er sich auf Aktfotografie, sein Bildband »Big Nudes« wurde legendär. Helmut Newton, der zahlreiche Auszeichnungen, darunter u.a. das Bundesverdienstkreuz, erhielt, gehört zu den eigensinnigsten und bewundertsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Im Januar 2004 kam Helmut Newton bei einem Verkehrsunfall in Hollywood ums Leben. Drei Monate vor seinem Tod hatte er 1000 Werke aus seinem umfangreichen Archiv seiner Heimatstadt Berlin überlassen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT am 20. Juli 2003
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
als newton margaret thatcher fotografieren sollte, versuchte er, als hintergrund den hotel-pool durchzusetzen - "was sie in ziemlich strengem tonfall ablehnte. es sei stürmisch draußen, sie wolle sich ihre frisur nicht ruinieren lassen. ich bat sie, sich auf einen stuhl zu setzen und die beine übereinander zu schlagen. ... sie setzte sich, aber schlug die beine nicht übereinander ... und lächelte säuerlich in die kamera... ich fand das foto wunderbar, sie sah darauf aus wie ein haifisch." dieser kleine einblick in den text der autobiographie newtons zeigt, dass hier nicht nur ein revolutionärer fotograf sich mit seinen wichtigsten werken vorstellt, sondern dass hier ein mensch spricht, der auch noch sinn für humor hat. den kleinen reproduktionen seiner wichtigsten fotos hat er kontinuierlich amüsant zu lesende statements beigegeben: "vor nicht allzu langer zeit sagte ich einmal in einem vortrag, riefenstahl sei ... leider ein alter nazi. ... helmut, du musst mir versprechen, dass du mich nie wieder einen alten nazi nennst, sonst darfst du mich nie mehr fotografieren. was konnte ich machen? da ich nun mal eine nutte bin und nur an die bilder dachte, hätte ich ihr notfalls auch die ehe versprochen." zur begegnung mit waldheim (und man muss wissen: helmut newton ist jude, floh aus deutschland, seine fotografische lehrmeisterin wurde im KZ ermordet): "ich bat ihn, doch bitte ernster zu schauen. er sagte, er möge keine ernsten fotos von sich. ich dachte mir: wenn er unheimlich wirken will, soll's mir recht sein. er wird schon sehen, was er davon hat." was man von dieser autobiographie hat? eine neue newton'sche dimension, eine verblüffende ebene parallel zu den fotografien, die entdeckung eines humorvollen, hintergründigen, genialen künstlers, der die absolut stabile fähigkeit zur distanz hat. eine lohnende lektüre.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Matthias Korner am 16. März 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Helmut Newton, einer der weltweit berühmtesten Fotografen, verunglückte kürzlich im Alter von 83 Jahren tödlich in seinem Auto in Kalifornien. Wie wenn er es geahnt hätte, legte er vorübergehend seinen Fotoapparat zur Seite und schrieb seine am 31. Oktober 1920 begonnene Lebensgeschichte nieder. 2002 erschien das aus zwei Teilen bestehende 331 seitige Buch.
Der umfangreiche erste Teil enthält die nicht ganz uneitle Schilderung eines Lebensweges, der den Autoren durch nahezu das gesamte 20. Jahrhundert und um die halbe Welt führt. Als verwöhnter, unsportlicher Sprössling eines jüdischen Knopffabrikanten wächst er im Berlin der Weimarer Republik und des aufkommenden Nationalsozialismus auf, schlägt sich eher schlecht als recht durch die Schule, genießt seine ersten Liebschaften , ist schon als Jugendlicher vom Fotografieren fasziniert und tritt als 16 - Jähriger in das Atelier der berühmten jüdischen Fotografin Yva ein. Um der Verhaftung durch die Nazis zu entgehen, verläßt er Ende 1938 Deutschland und flüchtet auf einem Passagierdampfer von Triest aus in Richtung China, eines der letzten Länder, das noch deutsche Juden aufnimmt. Mit nur 5 Dollar in der Tasche legt er in Singapur, der "erstklassigen Stadt für zweitklassige Leute" einen 2 - jährigen Zwischenaufenthalt ein. Zahlreiche amouröse Abenteuer bedeuten Stillstand auf seinem Weg zum erfolgreichen Fotografen. Mit Kriegseintritt der Japaner wird er mit den übrigen deutschen Juden nach Australien deportiert und interniert. Nach Absolvierung des australischen Armeedienstes eröffnet er in den 40er Jahren in Melbourne ein kleines Fotostudio.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 7. Juli 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch konnte ich kaum aus der Hand legen, auch wenn ich mehr Statements zur Fotographie erwartet hatte. Aber die Geschichte eines Berliner Jungen, der von den Nazis vertrieben wird, weil er Jude ist, der eine neue Heimat in Australien findet und sich später einen Namen in Paris macht, ist durchgängig spannend. Newton beschreibt zudem sehr interessant wie es in Singapur in den 40er zuging und wie sich die Australier gegenüber den Deutschen verhalten haben. Er schreibt kurzweilig, lustig, manchmal klingt es fast zu locker, aber es bleibt immer ein roter Faden - die Liebe zu den Frauen und zur Fotographie. Die Liebe zur Mode kommt auch hinzu, aber das ist wohl eher das schöne Drumherum der Frauen (und Männer). Und Newton zieht es zu den Frauen, zeitweilig sichert ihm sein Aussehen und seine Talente sogar das Überleben. Durch das Fotografieren großer, schöner Frauen ("big nudes") wird Helmut Newton dann sehr, sehr berühmt. Das diese Bilder mit einer minimalistischen Ausrüstung entstanden, spricht für den direkten, kreativen Weg zu den Bildern. Newton braucht manchmal nicht mehr als 72 Bilder für eine Vogue-Fotostrecke. Weniger ist eben mehr, könnte das Motto seiner fotographischen Arbeit heißen. Also ein Buch für Fotofanatiker und Menschen, die sich für interessante Autobiographien interessieren.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jan Lipowski am 27. Dezember 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Als begeisterter Amateurfotograf wurde ich mit Helmut Newtons Autobiographie beschenkt. Ich bin kein besonderer Fan von Biographien - doch diese kommt mit kurzen Sätzen, liest sich sehr leicht und berichtet von einer bewegten, interessanten Jugend, so dass ich noch am Weihnachtsabend die ersten Seiten lesen musste.
Helmut Newton (eigentlich Neustädter) berichtet selbstkritisch über seine verzogene Kindheit, das frühe Interesse für Fotografie aber insbesondere für Frauen... Nach einer Fotografenlehre flüchtet Helmut vor dem Naziterror gegen die Juden zunächst nach Singapur, wo denn auch mehr Frauen „flach gelegt" als Negative belichtet werden. Weitere Stationen sind ein Gefangenenlager und schließlich die australische Armee (diese Zeit schien auch fast nur aus Frauenkontakten zu bestehen... ;-) und am Ende zahlreicher Liaisons heiratet er June. Er beschreibt sich überraschenderweise als talentarm und hat - trotz oft glücklicher Umstände und Zufälle - auch zahlreiche fotografische Durststrecken (insbesondere als Vogue-Fotograf in London) zu überstehen. Ideen und Beistand seiner Frau, sein ausgeprägter Ehrgeiz (sowie Egoismus) und wiederum auch Glück halfen seiner Karriere (über die Stationen Paris, Australien, Paris, New York, Monte Carlo) und brachten ihn in fotografische Höhen...
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