| ||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Eine Autobiographie oder Die Geschichte meiner Experimente mit der Wahrheit gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 7,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
|
Produktinformation
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wahrheitssuche praktisch...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Eine Autobiographie oder Die Geschichte meiner Experimente mit der Wahrheit (Broschiert)
Ich hatte mich viel früher mit Gandhi beschäftigt, als nämlich der Film über Gandhis Leben mit Ben Kingsley 1982 in den Kinos lief, just als ich Abitur machte. Ich war tief beeindruckt, wie ein einzelner Mensch diese Autorität und Macht gerade in seiner schlichten und gewaltlosen Art und Weise entfalten konnte. Damals hatte ich „Handeln aus dem Geist" gelesen, eine von den Sartorys herausgegebene Zusammenstellung seiner Gedanken im Herder-Verlag und anschließend nur kurz mit der Autobiografie begonnen.Jetzt hatte ich wieder zu ihr gegriffen anlässlich der Beschäftigung mit Martin Luther King, der ein Bewunderer Gandhis war und viele seiner Methoden des gewaltlosen Widerstands und der Non-Cooperation von Gandhi übernommen hatte. Der Untertitel „Die Geschichte meiner Experimente mit der Wahrheit" mag erstaunen, denn wie soll man mit Wahrheit experimentieren? Aber beim Lesen bemerkt man eindrücklich, was gemeint ist: es ist das unbedingte Offen-Sein für Begegnungen mit den Ansichten anderer Menschen, Religionen und mit dem eigenen Geist. Auf diese Weise kommt der Mensch Gandhi früh mit anderen Glaubensrichtungen zusammen, erkennt die Relativität von menschlichen Meinungen und bastelt sich auf diese Weise ein eigenes Gottesbild: er huldigt dem Gott der Wahrheit, zwar in seiner angestammten Hindu-Religion, doch zugleich kritisch gegenüber allen Auswüchsen eines menschenunfreundlichen Kastenwesens. Früh schon kommt er mit Christen und Moslems in Südafrika als Anwalt zusammen, in Indien setzt er seine praktische Nicht-Anerkennung der Kasten fort, indem er Unberührbare in seinen Ashram aufnimmt, selbst Aborte reinigt und sich um Aussätzige pflegerisch kümmert. Das Erstaunliche an Gandhi ist, wie er um das Durchsetzen der Wahrheit bemüht ist, etwa beim Kampf für die indischen Bauern, denen Unrecht widerfuhr, indem er stets nicht nur die Niedergeworfenen, sondern auch die gegnerische Partei besucht und sich deren Ansichten zur Sache aneignet. Indem beide sich solcherart ernst genommen wissen, kann viel eher ein Kompromiß in der Auseinandersetzung erreicht werden. Das hat Gandhi bereits früh in seiner Anwaltstätigkeit in Südafrika erkannt und setzt es später in viel größerem Rahmen in Indien um. Die Autobiografie endet mit Gandhis Eintritt in den Indischen Nationalkongreß (INC) im Jahre 1921. Sie ist absolut lesenswert, vielleicht auch gerade wegen zum Teil schrulliger und detailreicher Diät- und Fastenschilderungen, die er immer wider veranstaltete und die er später - als er bereits der verehrte Mahatma war - als nicht unwichtige Waffe in verfahrene politische Auseineinandersetzungen einbrachte. Gerade auch die offenen Selbstbekenntnisse zu Fehlern und Problematischem lassen ihn als den großen Wahrheitssucher sympathisch aufstrahlen. (7.05.05) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine Biographie, die sich selbst aufgibt,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Eine Autobiographie oder Die Geschichte meiner Experimente mit der Wahrheit (Broschiert)
Dies ist einer der wenigen Lebensdarstellungen, welche nicht verschönend oder zu kritisch an das eigene Lebenswerk gehen. Gandhi schrieb mit dieser Autobiographie eines seiner bedeutensten Werke. Auf seinem Weg als ein Wahrheitssuchender zeigt er dem Leser klar, deutlich und direkt seine eigenen Taten. Heirbei zeigt er klare Fehler und auch in einer nüchternen, schlichten Sicht seine Errungenschaften. Diese Buch lohnt sich für jedermann, da es ein Leben zeigt, dass trotz großer Fehler immer wieder zurück zu dem Wahren und Richtigem gefunden hat. Es ist gewiß von Gandhi nicht falsch, wenn er sagt, dass dies seine Experimente mit der Wahrheit seien.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Verblüffend wahr.,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Eine Autobiographie oder Die Geschichte meiner Experimente mit der Wahrheit (Broschiert)
Ich finde es verblüffend, daß M.K. Gandhi so war wie er war. Schliesslich war er ein Mensch. Schliesslich hatte er, wie hier nachzulesen ist, auch heftige Schwierigkeiten. Aber er war und ist etwas ganz besonderes: Mit einer Art "wissenschaftlicher Gleichgültigkeit" tritt er allen Hürden entgegen, er nimmt sie als Variablen in sein Experiment auf, würde sich aber nie von ihnen zur Aufgabe zwingen lassen. Ein erhabenes Buch über eine erhabene Persönlichkeit, die irgendwann mehr war, als eine Persönlichkeit, nämlich irgendwie jenseits, irgenwie höher. Man muss nur aufpassen, dass man sich nicht zu viele Vorsätze macht, es ist schliesslich noch nie ein Gandhi vom Himmel gefallen...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
|
|