Ein Buch, das man lieber nicht liest. Sensationslüstern, kindlich naiv und völlig unvorbereitet ziehen diese wackeren Damen gen Osten, immer bereit ein Schnäppchen zu machen oder möglichst billig einzukaufen. Schämen Sie sich! Weder mit den Lebensumständen noch mit Tradition und Kultur der bereisten Länder vertraut, finden diese "Reiselinge" aus dem "reichen Westen" immer wieder im nüchternen, harten Alltag der Bevölkerung viel Nettes und Liebes. Ein Grenzübertritt ist doch so interessant. Ach wie schön! Kyrillische Namen werden teilweise falsch angegeben. Doch das Schlimmste ist der Zynismus, der gar nicht so lustig oder eben komisch ist: "Zum Schluss wollten wir ja auch ein bisschen näher nach Tschernobyl heranfahren, um uns schnell noch ein bisschen verstrahlen zu lassen" (S. 61). Schade, dass solcher Ramsch noch Verlage findet, die dieses Gesülze auch noch drucken.
Dieses Buch ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt wurde und eine Beleidigung für all jene, die in diesem "Wilden Osten" leben oder ihn wirklich bereist haben.