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Auto. Biographie
 
 
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Auto. Biographie [Gebundene Ausgabe]

Ferdinand Piech
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 286 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (März 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455093361
  • ISBN-13: 978-3455093360
  • Größe und/oder Gewicht: 20,9 x 13,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 400.899 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seine Erfolgsbilanz kann sich sehen lassen. Knapp ein Jahrzehnt nachdem Ferdinand Piëch als Sanierer an die Spitze des kränkelnden Volkswagen-Konzerns wechselte, glänzt das Wolfsburger Traditionsunternehmen mit Superlativen: Von umgerechnet fast einer Milliarde Euro in den Miesen auf zuletzt 2,9 Milliarden Nettogewinn, Vervierfachung der Jahresproduktion bei mehr als verdoppelter Modellpalette und beinahe ein Drittel mehr Beschäftigte als 1993 nötigen Respekt ab.

Nicht zu vergessen die Emanzipation von Audi, die Rettung der angeschlagenen Tochter Seat, die Verwandlung der tschechischen Rennpappefabrik Skoda in einen ernst zu nehmenden Autobauer sowie die Renaissance klangvoller Nobelmarken wie Bentley oder Bugatti. Ganz zu schweigen von den zahlreichen Innovationen, die mit auf das Konto des Ingenieurs im Nadelstreifen gehen: Plattformenkonzept, TDI-Technologie, Dreiliter-Lupo oder als finaler Coup der Prototyp eines straßentauglichen Einliterautos.

Wer ist dieser eher unscheinbare und stets etwas linkisch wirkende Wunderknabe aus Österreich? Nach einer Reihe mehr oder minder wohlwollender, unautorisierter Ergüsse über seine spätestens seit der López-Affäre nicht unumstrittene Person, hält Piëch pünktlich zum Abschluss seiner aktiven Laufbahn unter dem sinnigen Titel Auto. Biographie erstmals höchstselbst Rückschau auf sein Leben und Lebenswerk. In überraschend unprätentiöser Offenheit schildert der Sprössling aus der weitläufigen Porsche-Dynastie seinen dem mütterlichen Nachdruck zu verdankenden Werdegang vom Duckmäuser und Sitzenbleiber zum viel versprechenden Techniker, der bereits bei seinem Hochschulabschluss mit einem selbst konstruierten luftgekühlten Zwölfzylinder-Formel-1-Motor verblüffte.

Er berichtet von seinen ersten Sporen in der Rennmotoren-Versuchsabteilung in Stuttgart/Zuffenhausen und von seinem steilen Aufstieg in die Vorstandsetagen des von Großvater Ferdinand Porsche begründeten Firmenimperiums -- freilich ohne sich allzu große Gedanken über die Rolle seiner Abstammung bei alledem zu machen. Und er legt zum Teil ziemlich unverblümt und augenzwinkernd Familieninterna und Schürzenjägererfahrungen offen.

Für die, die es interessiert, eine kurzweilige Lektüre, die nicht nur in sprachlicher Hinsicht über weite Strecken den Charme einer Motorsportzeitschrift versprüht. --Roland Detsch

Kurzbeschreibung

Gefürchtet, bewundert, befehdet: Erstmalig berichtet der Automanager Ferdinand Piëch über sein Leben, über das Geheimnis seiner Erfolge und den steilen Aufstieg von Porsche über Audi bis zur Spitze des VW-Konzerns. Ein faszinierender Blick auf den Menschen Piëch, auf Macht, Politik und Märkte.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Getriebener Techniker.... 18. November 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch beschreibt einige der für Audi in den letzten 25 Jahren wesentlichen Veränderungen, ohne die die heutige Premiummarke vermutlich nicht mehr existent wäre. Der Image-Wandel von der Hut-Hosenträger-Spiesser-Kutsche hin zum technisch faszinierenden Lifestyle-Produkt wäre ohne einen Treiber wie Piech nicht möglich gewesen. Eine der wesentlichsten Erkenntnisse für mich in diesem Buch: Piech ist der Meinung, Kaufmänner und Juristen sollten keine Vorstandsvorsitzende von Technologiekonzernen sein. Piechs Beispiel zeigt deutlich, nur ein Technikgetriebener (aber auch -VERLIEBTER) konnte den Aufstieg von Audi vorantreiben.
Daneben erkannte Piech als einer der ersten die wichtige Rolle des Design und begann schon früh, es als strategisches Tool zur Unternehmensentwicklung und -positionierung zu benutzen. Ohne eine entsprechende Design-Strategie wäre die Plattform-Strategie nie durchsetzbar gewesen, da sich die Fahrzeuge des Konzerns dann zu sehr geglichen hätten.
Die Energie und der Spass Piechs an der Automobiltechnik, seine Hingabe und sein Gestaltungswille, kurz seine immer noch spürbare Begeisterung machen dieses Buch lesenswert.
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hands-On statt Management-Fad 3. September 2002
Von M. Sachon
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch enthaelt viele interessante Fakten ueber die Geschichte des Automobils, der zugrundeliegenden Technik und anderen Dingen die einem Ingenieur das Herz hoeher schlagen lassen (z.B. die Ausfuehrungen ueber den 917 oder das Rennen um die TDI Technologie). Aber auch vom Gesichtspunkt des Managements wird einiges geboten: Markenstrategie bei Audi (Technik) oder Produktionsstrategie im VW Konzern (platform) tauchen auf. Herr Piech beschreibt sehr ueberzeugend wie der Ansatz auf Technologie basierend eine Strategie fuer Audi (und dann auch den VW Konzern) zu entwickeln und umzusetzten zum Erfolg fuehrte. Er vetritt dabei die Auffassung dass nur eine Zusammenarbeit von Technikkundigen und Marktkundigen im Automobilsektor eine Zukunft garantieren kann - wobei Technologie allerdings eine Kernkompetenz ist und dementsprechend gepflegt werden muss (eine Einsicht die z.Zt. von den Amerikanern erlernt wird).

Jedes Thema wird in knapper aber interessanter Form auf drei oder mehr Seiten behandelt - nie sind es aber mehr als acht. Man darf also keine langen Essays erwarten, sondern kurze und interessante Berichterstattung.

Herr Piech versteht es allerdings auch sich immer gut darzustellen (das muss man wohl auch in der Managementliteratur) und nimmt kein Blatt vor den Mund wenn es um seine Einstellung zu seinen ehemaligen Mitarbeitern oder Vorgesetzten geht. Auch gibt er Einblick in sein Privatleben. Zwischen den Zeilen scheint hier eine hoechst selbstzufriedene Persoenlichkeit durch, ein Macher ohne wenn und aber. Sicherlich wird sich noch manch einer an diesem Buch reiben.

Einziger Kritikpunkt: das Deutsch koennte etwas geschliffener sein, man hat den Eindruck dass der Verlag sich da etwas wenig Muehe gegeben hat.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Piech gelingt es, in seiner Autobiographie nicht nur Familiengeschichten zu erzählen, sondern auch seine Managementpositionen darzustellen. Diese Kombination macht das Buch interessant und gut lesbar: Für diejenigen, die vorwiegend an einer schillernden Persönlichkeit interessiert sind. Aber ebenfalls für Leser, die verstehen wollen, weshalb sich der Volkswagen-Konzern unter seiner Leitung aus der Verlustzone befreien konnte und was es mit der Plattformstrategie auf sich hat.

Aus meiner Sicht ein einziger kleiner Wehrmutstropfen: Piech verbirgt seine Technikverliebtheit nicht. Details über die Porsche-Fahrzeuge aus den 1960ern interessieren vieleicht nicht jeden. Aber auf diese Weise ist das Buch auch für eine dritte Lesergruppe spannend: für Autofans.

Mir fällt kein weiteres Buch ein, das sowohl meiner Frau, meinem Schwiegervater als auch mir gleichermaßen gut gefallen hat. Das Buch eignet sich ideal zum Verschenken.

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