Was auf dem Klappentext noch amüsant und unterhaltsam erscheint, ist im Film dann doch eher trist und altbacken. Moving August(Originaltitel) ist mittlerweile auch auf DVD zu erhalten. Die Story ist schnell erzählt:
August und seine Freundin wollen umziehen. Aber sie haben die Klamotten aus der alten Bude noch nicht raus, als die neuen Mieter auftauchen. Ein ziemlich schräger Haufen. Man beschließt Ein- und Auszug zu verbinden und hilft sich. Dabei verliebt sich Augusts schwuler Bruder in einen Bodybuilder und August selbst kann die Augen nicht von der süßen Hunter wenden. Da sind Konflikte vorprogrammiert.
Christopher Finks Komödie aus dem Jahr 2002 verströmt den Charme einer Achtziger Jahre Produktion. Wäre die sprachlich zeitangepasste deutsche Synchronisation nicht vorhanden, würde ich den Film tatsächlich zwanzig Jahre zurückdatieren. Es gibt ein paar nette Gags, aber nichts wirklich Neues. Wer auf Nachmittag-Sitcoms made in USA steht, der kann auch an diesem Streifen noch etwas finden. Mir persönlich blieb der Zugang zu Moving August leider verschlossen. Sie müssen wieder einmal selbst entscheiden. Ich sage allerdings: Muss man auf keinen Fall gesehen haben!