Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
... Turbulenzen im Outback, 22. November 2009
Starten wir bei tief eindringendem Sound der Urbevölkerung mit Nullah, dem bildschönen Ankerpunkt zwischen zwei Welten in einem kaum einzuordnenden Generalepos, also Creamy, dem es nicht nur gelang, immer wieder seine Miss Boss herbeizusingen, sondern auch weltweit die Caveas Max der CinemaxX zu füllen. Angesiedelt zwischen Liebesfilm, Drama, Komödie, Action, Western und Kriegsfilm, nein ich übertreibe nicht, sind die Hauptpersonen, die Sie in knappen 3 Stunden erwärmen, erheitern , betören, verzaubern und vor allem auch erbosen, mit der notwendigen Schilderung ihrer jeweiligen Vergangenheit und ihrer möglichen bzw. zu erwartenden Charaktere in Kürze vorgestellt, und damit kann die eigentliche Geschichte vor allem vor den atemberaubenden Kulissen des "Outbacks" ;-) ihren grandiosen Lauf und ihre verzwickten Wendungen nehmen.
Alle diejenigen von uns, die sich darüber im Klaren sind, was ein "monumentales Epos und Liebesdrama", so die wohl unmissverständliche Ankündigung dieses Streifens, ausmacht und ausmachen soll, kommen hier wieder einmal voll auf ihre Kosten. Grandiose Bildeinstellungen, seien es die großformatigen Gesichtscharakterisierungen oder seien es die notwendigen Bewegungen und Schachzüge für den Fortlauf der Handlung, brillante Leistungen aller Schauspieler im Vordergrund sowie ein erstklassiger Audiotrack lassen uns in eine Welt voller Farben, Gegensätze, Spannung, Wut und Herzschmerz versinken, trotz oder gerade auch wegen etlicher Unstimmigkeiten in der Konsequenz der Tagesabläufe (lassen Sie mich hier z.B. die mitreißend gefilmte Stampede nennen), der Horizontdurchzeichnung mit manchmal etwas holprigen Übergängen von Natur zu Kulisse sowie in der einen oder anderen Nebensächlichkeit. Dass in einem solch umfassenden Werk Logik, Bezüge und Wahrscheinlichkeiten der Handlung selbst nie der Entwicklung und Entfaltung der gewünschten Emotionen im Wege stehen, ist für ein Epos in diesem Ausmaß sowieso verständlich und einfach notwendig.
... ein gigantisches Oldi-Epos, definitiv für jeden empfehlenswert, der sich in solchen Genre-Gefilden heimisch und wohl fühlt
... unter vielen anderen guten Schauspielern:
* Nicole Kidman : Lady Sarah Ashley
* Hugh Jackman : Drover
* Brandon Walters : Nullah (Creamy)
* David Wenham : Neil Fletcher
* Jack Thompson : Kipling Flynn
* Bryan Brown : Lesley "King" Carney
* David Gulpilil : King George
* Essie Davis : Catherine "Cath" Fletcher
* Ben Mendelsohn : Capt. Emmett Dutton
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141 von 191 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Einfach zu viel gewollt..., 20. Februar 2009
Ein Film in zwei Akten - so kann man "Australia" wohl sehen. Der erste Akt handelt von der jungen Lady Sarah Ashley (Nicole Kidman) die kurz vor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs nach Australien zu ihrem Mann reist, der dort eine Rinderfarm betreibt. Nur leider ist ihr Mann nicht mehr am Leben und die Farm wird von einem mächtigen Viehbaron streitig gemacht. Die einzige Hoffnung ist der Viehtreiber Dover (Hugh Jackman). Mit seiner Hilfe und dér Hilfe des Aboriginie-Waisenjungen Nullah, versucht sie ihre Herde zur Küste zu treiben, um dort die Versorgung der Armee mit Rindfleisch zu gewährleisten.
Die Handlung in "Australia" schwelgt in wunderschönen Bildern und grandioser Panoramaoptik, die berauschenden Australischen Landstriche werden feinfühlig mit einem Hauch Aporiginie-Magie angereichert gezeigt. Die Ohren werden mit musikalischer Melancholie umschmeichelt, dass es schon infatil kitschig wird.
Nicole Kidman und Eastwood-Verschnitt Hugh Jackman liefern glücklicherweise eine so brilliante Show ab, dass die Mischung aus Melancholie und Action einfach passt. Hier verdient sich der Film volle fünf Sterne für großes Gefühlskino in Down Under.
Nun erfolgt im zweiten Akt des Films ein sehr holpriger Übergang, für Melancholie ist kein Platz mehr, eher mutiert "Australia" zu einer Art Kriegsdrama. Hier geht es um die Geschichte der so genannten "Verlorenen Generation", der Mischlingskinder, so eines wie Nullah. Eigentlich eine spannende Geschichte, die des Erzählens durchaus würdig ist. Nur leider hat Regisseur Baz Luhrmann zu viel gewollt mit dem Film. Erst die wunderbare Reise durch die australische Wildnis, in Verbindung mit der Spannung eines Rancherkrieges. Damit wäre es gut gewesen und der Zuschauer hätte einen hervoragenden Film gesehen. Nun aber die Geschichte in Richtung Kriegsdrama und den Kampf um einen kleinen Aboriginie-Jungen zu wenden unterhält zwar, zufriedenstellend ist es aber nicht. So hat der Zuschauer am Ende zwei Filme gesehen: Einen ohne ein richtiges Ende und einen ohne gescheiten Anfang. Schade, aber ich finde die tollen Darsteller, die überzeugenden Bösewichte und die "Magie" vom Abenteuer im Outback hätte eine kaum bessere Liebeserklärung an Australien sein können. Kriegswirren und das Drama um einen Waisenjungen haben dem Film seiner Magie wieder beraubt. Somit gibt es 3 Sterne für einen Film der so schön begann und so stark nachgelassen hat.
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55 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nicole Kidman ist immer gut für Überraschungen, 2. August 2009
Nicole Kidman gehört meines Erachtens im Augenblick zu den besten Darsteller unserer Zeit. So auch in "Australia". Die Story ist geteilt in zwei Geschichten. Zum einen wird die Geschichte der Farm und den dazu gehörenden Schwierigkeiten erzählt. Da wird aus der feinen englichen Lady eine Kämpferin, die um den Traum ihres verstorbenen Mannes kämpft. Hier steht ihr der mürrige Hugh Jackman zur Seite, der den zweiten Part im Film spielt und die Liebesgeschichte fast zum Drama werden lässt. Der Film besticht durch großartige Landschaftsaufnahmen, einer schönen Liebesgeschichte sowie das eindringliche Spiel der Hauptakteure. Kidmann & Jackman geben hier eine tolle Leistung ab. Ein großartiger Film.
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