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Aussortiert [Gebundene Ausgabe]

Titus Keller
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Februar 2007
Berlin, im Sommer. Innerhalb weniger Tage wird die unter der August-Hitze stöhnende Hauptstadt durch eine Reihe kaltblütiger Morde erschüttert. Die Opfer scheinen willkürlich ausgewählt, das Motiv ist auf kleinen Schildchen mit lila Tinte notiert: Zu geil das Schwein. Aussortiert. De mortuis nihil. Vier Tote, vier Kärtchen, vier moralische Verfehlungen, und trotzdem glauben Kriminalhauptkommissar Kai Nabel und seine engste Mitarbeiterin Lidia Rauch nicht an den berühmten Racheengel mit pathologischem Geltungsdrang. "Diese Morde sind kein Herzensbekenntnis", hier sind verschiedene Täter am Werk, verrät ihnen die kriminalistische Intuition, auch wenn sich die Hauptstadtpresse auf den mutmaßlichen Serienmörder stürzt. Vor allem Jimmy Kistner, Starreporter der größten Boulevardzeitung der Stadt, sucht mit seinen provozierenden Artikeln die Aufmerksamkeit des Täters. Kurz darauf ist Kistner tot. Und in dessen Penthouse stößt Nabel auf eine leicht verschlüsselte Liste mit Kokainkunden, deren Inhalt bei ihm für Depressionen sorgt: Ganz oben auf der Liste steht Lidia ...

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 382180954X
  • ISBN-13: 978-3821809540
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 697.312 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Titus Keller legt ein furioses Krimidebüt hin. Ruckzuck sind vier Menschen hops gegangen, alle vier aus völlig unterschiedlichen Milieus und auch völlig unterschiedlich ermordet. Dadurch und durch die Konstellation in der Mordkommission bekommt "Aussortiert" einen Sog, dem man sich als Leser kaum entziehen kann. Kriminalhauptkommissar Kai Nabel säuft abends einsam, und seine Mitarbeiterin Lidia Rauch hat eine Vorliebe für Koks. Überhaupt: die beiden, sie und ihr ungeklärtes emotional-erotisches Verhältnis ... Drogenhandel, Prostitution, Menschenhandel und organisierte Kriminalität generell sind der Hintergrund, vor dem die Mordkommission operiert. Erst spät merken die Ermittler, was wirklich abgeht. Als Nabel endlich alles durchschaut, schlägt er zurück, wie man es nicht erwartet hätte. Doch vor dem Showdown hat Titus Keller leider geschludert. Zu viele freiwillige Geständnisse mussten auf wenigen Seiten helfen, dem Leser die Lösung nahezubringen. Das ist schade, denn Keller hat mit Nabel und Rauch zwei hervorragende Charaktere geschaffen und in einen packenden ersten Fall geschickt. Da ist eine Steigerung möglich - und sie sollte kommen! (jw)
kulturnews.de -- kulturnews.de

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Aussortieren und in den Keller verbannen ... 10. Mai 2007
Format:Gebundene Ausgabe
... möchte man diesen Krimi, dessen Autor gut beraten war, das Buch lieber unter einem Pseudonym zu veröffentlichen.

Die Opfer erwischt es anscheinend willkürlich, sie alle bekommen einen wenig netten Begleitspruch mit auf ihre Reise ins Jenseits. Das Ermittlerduo ist nicht schlecht gezeichnet, aber bei den Nebenfiguren überwiegen doch die Klischees. Und Berlinkenntnisse (von Insiderwissen wollen wir gar nicht reden) scheinen weder beim Autor, noch beim Verlag in ausreichender Weise vorhanden zu sein.

Was bleibt? Das Cover ist nicht schlecht, vor allem, weil es auf die mittlerweile übliche Schwarz-Rot-Tönung verzichtet und ein wenig Suhrkamp-Stimmung persifliert.
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4.0 von 5 Sternen Helmut Krausser im Keller 28. Juli 2011
Von yeuz
Format:Gebundene Ausgabe
Zufällig las ich im Netz, dass der im Oktober 2011 erscheinende Roman "Aussortiert" von Helmut Krausser bereits 2007
unter dem Pseudonym "Titus Keller" veröffentlicht wurde.
Daher habe ich "vorab" die alte Keller Ausgabe gelesen.

Und ich habe sie schnell gelesen. Es ist schon ein echter "Pageturner".
Nicht weil der Roman sonderlich spannend oder aufregend ist,
sondern weil er extrem kurzweilig und rasant ist - auf jeder Seite passiert etwas und Krausser verwendet hier schon, wie bei seinen späteren Romanen, kaum ein Wort zuviel.
Da kann man schnell noch das nächste Kapitel lesen, und das nächste, und ...

Ja, es gibt viele Klischees und Abgedroschenes (schon der Name des Helden sagt fast alles), aber man merkt,
dass der Autor bei seinem Ausflug in ein neues Genre viel Spass hatte.
Ich fühlte mich ebenfalls gut unterhalten, wenn auch die Auflösung/Ende mich nicht ganz überzeugten und es für eine echte "Pulp Novel" dann doch nicht abgedreht genug war.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig ... aussortiert!!!! 30. März 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Bis zur Hälfte hab ich es geschafft mich durchzubeissen, dann wurde es mir zu blöd. Also ein so langweiliges Buch hab ich schon lang nicht mehr in den Händen gehabt. Eine koksende Polizistin, ein trinkender Chef, ein Klatschreporter mit brisantem Material in Händen ... also sorry klischeehafter geht es ja wohl gar nicht. Ah ja und nicht zu vergessen die vielen, vielen Toten - mit lilafärbig geschriebenen "Liebesgrüßen" - nein danke! Der Autor hat es nicht einmal geschafft mir Berlin näher zu bringen.
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