Der Film basiert auf einer wahren Geschichte. Die kann man recherchieren und sieht dann eine webside der Crowley family.
Man sieht zwei Kinder, die ganz anders als im Film, nicht den Eindruck von Lebendigkeit machen, die nicht lächeln,über deren Zustand man nichts erfährt.
Der Film erweckt dagegen den Eindruck, es seien kleine Individuen, die nur durch eine schwere Krankheit behindert, sehr begrenzt am Leben teilnehmen.
Ähnlich wie beim Fall, der in Lorenzos Öl zum Gegenstand öffentlichen Interesses gemacht wurde, bekommt man keine deutlichen Hinweise, welches Leben diese Menschen führen, bei denen die Medizin ein Überleben sichert. Ob und welchem Umfang Medizin mal wieder neben Nutzen auch einen Fluch hat, bleibt im Dunkel.
Genau wie bei Lorenzos Öl ist dies der amerikanische Traum, Yes we can. Man findet, nach vielen Hindernissen ein Mittel gegen eine bis dato unheilbare Krankheit. Was das Mittel bewirkt, ausser einem Überleben, wird allerdings in beiden Fällen nicht klar.
Ähnlich wie bei Lorenzos Öl ist es auch hier ein Kampf mit den Interessen einer medizinischen Industrie,wobei es zu öberflächlich wäre, einen Gegensatz zwischen Menschlichkeit und reiner Profitsucht zu konstruieren. Die Frschung ist , sie darf es gar nicht, nicht am Einzelfall orientiert,sondern sollte eine für eine grössere Zahl verträgliche Lösung entwickeln und hat deswegen eine andere Logik als betroffene Eltern, die schnellstmöglich das Leben des eigenen Kindes retten möchten.
Angesichts fehlender Informationen bleibt ein Unbehangen, und der Film verschärft es nur, erweckt er doch einen Eindruck, der mindestens durch die weniger Bilder, die zugänglich sind, nicht belegt wird.