oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 1,90 eintauschen?
Auslöschung: Ein Zerfall (suhrkamp taschenbuch)
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Auslöschung: Ein Zerfall (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Thomas Bernhard
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 14 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Dienstag, 29. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 13,00  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Auslöschung: Ein Zerfall (suhrkamp taschenbuch) gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 1,90 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Hinweise und Aktionen

  • Christa Wolf: Stadt der Engel
    Suhrkamp-Insel-Shop:
    Hier finden Sie Neuheiten des Verlags, Taschenbuch-Highlights, Bücher im Großdruck, Schullektüren und mehr. Zum Suhrkamp-Insel-Shop

Wird oft zusammen gekauft

Auslöschung: Ein Zerfall (suhrkamp taschenbuch) + Holzfällen: Eine Erregung (suhrkamp taschenbuch) + Alte Meister: Komödie (suhrkamp taschenbuch)
Preis für alle drei: EUR 33,00

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Holzfällen: Eine Erregung (suhrkamp taschenbuch) EUR 10,00

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Alte Meister: Komödie (suhrkamp taschenbuch) EUR 10,00

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 651 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 13 (28. August 1988)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 351838063X
  • ISBN-13: 978-3518380635
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,1 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.653 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

1931
geboren am 9. Februar in Heerlen (Niederlande) als unehelicher Sohn von Herta Bernhard, der Tochter des Schriftstellers Johannes Freumbichler; den Vater Alois Zuckerstätter lernt Bernhard nie kennen

1931-35
zusammen mit der Mutter und deren Eltern in Wien; schwierige ökonomische Situation; enge Beziehung zum Großvater mütterlicherseits

1935
Übersiedlung mit Mutter und Großeltern nach Seekirchen am Wallersee (Land Salzburg)

1938
Übersiedlung nach Traunstein (Bayern); Bernhards Mutter hat mit ihrem Ehemann Emil Fabjan zwei weitere Kinder; Peter (geb. 1938), Susanne (geb. 1940)

1943
ab Herbst im NS-Schülerheim in Salzburg; Gymnasium; in den folgenden Jahren u.a. Geigen- und Gesangsunterricht

1945
katholisches Schülerheim Johanneum

1946
Übersiedlung der gesamten Familie nach Salzburg (Radetzkystraße )

1947
Abbruch des Gymnasiums; Kaufmannslehre (Scherzhauserfeldsiedlung)

1949-51
in der Folge Lungentuberkulose; Aufenthalte im Krankenhaus, in Sanatorien und Heilstätten (u.a. in der Lungenheilstätte Grafenhof bei St. Veit im Pongau, Land Salzburg)
1949
Tod des Großvaters

1956
lernt Hedwig Stavianicek - seinen ›Lebensmenschen‹ - kennen; Tod der Mutter

1952-55
freie Mitarbeit beim Salzburger ›Demokratischen Volksblatt‹; Gerichtssaalberichte, Buch-, Theater- und Filmkritiken; erste literarische Veröffentlichungen: Gedichte, Erzählungen 1955 erste von zahlreichen Jugoslawienreisen mit Hedwig Stavianicek

1955-57
Hochschule für Musik und darstellende Kunst ›Mozarteum‹ in Salzburg: Musikunterricht, Regie- und Schauspielstudium

1956
erste Venedigreise mit Hedwig Stavianicek

1957-60
Freundschaft mit dem Komponisten Gerhard Lampersberg; längere Aufenthalte auf dessen Tonhof (Maria Saal, Kärnten)

1957
erster Gedichtband: Auf der Erde und in der Hölle

1958
In hora mortis; Unter dem Eisen des Mondes (Gedichtbände)

1959
die rosen der einöde. fünf sätze für ballett, stimmen und orchester

1960
Aufführung der Kurzoper Köpfe und einiger Kurzschauspiele im Theater am Tonhof; erste große Italienreise mit Hedwig Stavianicek (u.a. Sizilien), Reise nach England (kurzer Aufenthalt in London)

1963
literarischer Durchbruch mit dem Roman Frost; erste Polenreise

1964
Amras; Julius Campe-Preis

1965
Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen; Kauf eines Vierkanthofs in Obernathal bei Ohlsdorf (Oberösterreich; vermittelt durch den Immobilienmakler Karl Ignaz Hennetmair), jahrelange Restaurierung des Gebäudes; später Kauf zweier weiterer Häuser bei Reindlmühl und Ottnang; daneben immer wieder Aufenthalte in Wien (Wohnung Hedwig Stavianiceks in der Döblinger Obkirchergasse) und Reisen vor allem in den mediterranen Süden (Jugoslawien etc.), wo auch einige Werke entstehen

1967
Verstörung; Prosa; Operation im Pulmologischen Krankenhaus der Stadt Wien auf der Baumgartner Höhe

1968
Ungenach; Kleiner Österreichischer Staatspreis 1967; Anton Wildgans-Preis

1969
Watten; Ereignisse (entstanden 1957); An der Baumgrenze

1970
Das Kalkwerk; Ein Fest für Boris (uraufgeführt in Hamburg unter der Regie von Claus Peymann, der auch einen Großteil der weiteren Stücke erstinszeniert), Fernsehfilm Drei Tage (Regie: Ferry Radax); Vortragsreise durch Jugoslawien und Italien

1971
Gehen; Midland in Stilfs; Der Italiener (verfilmt von Ferry Radax)

1972
Der Ignorant und der Wahnsinnige (Uraufführung bei den Salzburger Festspielen); Franz Theodor Csokor-Preis, Adolf Grimme-Preis, Grillparzer-Preis

1974
Die Jagdgesellschaft (Uraufführung am Wiener Burgtheater); Die Macht der Gewohnheit; Der Kulterer (verfilmt von Vojtech Jasny); erste Portugalreise

1975
Die Ursache (erster Band der autobiographischen Pentalogie; wie die übrigen Bände erschienen im von Wolfgang Schaftier geleiteten Salzburger Residenz-Verlag; Ehrenbeleidigungsklage des Salzburger Stadtpfarrers Franz Wesenauer); Korrektur; Der Präsident

1976
Der Keller; Die Berühmten

1977
Minetti; größere Reisen nach Italien (u.a. Rom, Sizilien), in den Iran, nach Ägypten und Israel

1978
Der Atem; Ja; Der Stimmenimitator; Immanuel Kant; erste Reise nach Mallorca

1979
Der Weltverbesserer, Vor dem Ruhestand; Austritt aus der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung; Reise in die USA (New York)

1980
Die Billigesser

1981
Die Kälte; Ober allen Gipfeln ist Ruh; Am Ziel; Ave Vergil Ende der fünfziger Jahre entstandenen Gedichten); Reise in die Türkei

1982
Ein Kind; Beton; Wittgensteins Neffe; Premio Prato

1983
Der Untergeher; Der Schein trügt; Premio Mondello; erste Reise nach Spanien

1984
Tod Hedwig Stavianiceks
Holzfällen (vorübergehende Beschlagnahmung des Romans auf Antrag Gerhard Lampersbergs); Der Theatermacher; Ritter, Dene, Voss

1985
Alte Meister

1986
Auslöschung; Einfach kompliziert

1987
Elisabeth II

1988
Heldenplatz (große öffentliche Auseinandersetzung um Bernhards am Wiener Burgtheater uraufgeführtes Theaterstück zum ›Bedenkjahr‹ 50 Jahre Anschluß Osterreichs an NS-Deutschland); Prix Medicis; letzte Reise nach Spanien (Torremolinos)
1989
gestorben nach jahrelanger schwerer Krankheit am 12. Februar in Gmunden (Oberösterreich); beigesetzt im Grab Hedwig Stavianiceks auf dem Grinzinger Friedhof in Wien

Auszug

Das Telegramm

Nach der Unterredung mit meinem Schüler Gambetti, mit welchem ich mich am Neunundzwanzigsten auf dem Pincio getroffen habe, schreibt Murau, Franz Josef, um die Mai-Termine für den Unterricht zu vereinbaren und von dessen hoher Intelligenz ich auch jetzt nach meiner Rückkehr aus Wolfsegg überrascht, ja in einer derart erfrischenden Weise begeistert gewesen bin, daß ich ganz gegen meine Gewohnheit, gleich durch die Via Condotti auf die Piazza Minerva zu gehen, auch in dem Gedanken, tatsächlich schon lange in Rom und nicht mehr in Österreich zuhause zu sein in eine zunehmend heitere Stimmung versetzt, über die Flaminia und die Piazza del Popolo, den ganzen Corso entlang in meine Wohnung gegangen bin, erhielt ich gegen zwei Uhr mittag das Telegramm, in welchem mir der Tod meiner Eltern und meines Bruders Johannes mitgeteilt wurde. Eltern und Johannes tödlich verunglückt. Caecilia, Amalia. Das Telegramm in Händen, trat ich ruhig und mit klarem Kopf an das Fenster meines Arbeitszimmers und schaute auf die vollkommen menschenleere Piazza Minerva hinunter. Ich hatte Gambetti fünf Bücher gegeben, von welchen ich überzeugt gewesen bin, daß sie ihm für die nächsten Wochen nützlich und notwendig sein werden, und ihm aufgetragen, diese fünf Bücher auf das aufmerksamste und mit der in seinem Falle gebotenen Langsamkeit zu studieren: -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überwältigend 12. Mai 2002
Von Listior
Format:Taschenbuch
Der ganze Roman ist ein einziger Bewußtseinsstrom. Bernhards Sprache gelingt es, den Leser vollkommen in seine Gedanken, seine Assoziationen und seinen endlosen Haß hineinzuziehen. Oft erkennt man eigene Gedanken wieder, die einem jedoch zu zynisch anmuteten, als das man sie offen äußern wollte. Die Lektüre selbst gleicht einem Rausch: Man beginnt distanziert, in Rom, mit dem Telegramm in den Händen. Seitenlang hält man es dort fest, hält es auf Distanz und verfolgt mit dem geistigen Auge einen gruseligen Film aus der eigenen Vergangenheit. Dann ist man in Wolfsegg, spukt um das Anwesen herum, flüchtet in den Garten, ins Schulhaus usw und durchlebt dabei ein Wechselbad der Gefühle, wie man es nur aus einem bemerkenswerten Traum gewohnt ist. Ohnehin hat das ganze etwas Traumhaftes, wie im Rausch eben. Die Abscheu Murnaus vor seinem Zuhause, vor seiner Herkunft, seiner Familie und so weiter wird mit jeder Seite greifbarer und man beginnt selbst das Bedürfnis zu verspüren, das alles endgültig auszulöschen. Sein Heim ist Murnau eine elementare Bedrohung, ein tiefsitzendes Unheil, das mit jedem darauf abgefeurten Wort mehr und mehr zerfällt. So wird jedes Wort zu einem Schwertstreich der seelischen Befreiung, und der Schluß endlich exorziert die sich aufbauende Spannung, den Druck und den sich auftürmenden Haß wie heimtückische Geister und Dämonen, die die Seele vergiftet haben.
Es gibt wenig Romane, die mit einer derartigen Intensität auf den Leser einstürmen und ihn nicht mehr loslassen, bis auch er seine eigene, ganz persönliche Auslöschung vollendet hat.

Ein bemerkenswertes Buch!

War diese Rezension für Sie hilfreich?
31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bittere Abrechnung 3. Juli 2005
Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Zugegeben, man muss sich den Stil Thomas Bernhards anlesen, geradezu erarbeiten. Das ist nicht jedermanns Sache. Wer sich jedoch dieser literarischen Herausforderung stellt und wer die Literatur Bernhards zu mögen lernt, wird belohnt wie bei wenigen zeitgenössischen Autoren.

Mit dem Roman „Auslöschung" findet das prosaische Werk Bernhards ein grandioses Ende. Bernhard rechnet ein letztes Mal mit Österreich ab, mit dem Deutschtum, mit dem Katholizismus und nicht zuletzt und vor allem mit dem Nationalsozialismus.

Sein Stil, geprägt durch endlose Wiederholungen, durch Übertreibungen und ein Schreiben ohne jede optische Unterbrechung, im gesamten Buch gibt es lediglich einen Absatz zwischen dem ersten und dem zweiten Teil, erzeugt einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte und wollte. Es ist vorstellbar, dass nur ein Mensch eine solche Verachtung, einen solchen Radikalismus entwickeln kann, der selbst in Jugend und Kindheit gelitten hat.

„Auslöschung" empfehle ich sehr, jedoch halte ich für den Bernhard-unkundigen Leser zuerst die kürzere Abrechnung mit der Kulturszene Österreichs, „Holzfällen" für den besseren Einstieg. Der Einstieg mit der „Auslöschung" bürge die Gefahr, beim Lesen zu scheitern. Und das wäre schade, jammerschade.

„Auslöschung" gehört fortan zu den von mir am meisten geachteten Werken der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Kinder sind fleischfressende Dummköpfe", heißt es in "Auslöschung", und dieser Satz steht exemplarisch für den ganzen Romanstil, in dem Bernhard seine Übertreibungs- und Wiederholungskunst und seinen Österreichhass auf die Spitze treibt.
Alle bekannten Bernhard-Sujets werden in diesem opus magnum ausgebreitet: Heimat, Erziehung, Katholizismus, Nationalsozialismus.
Wer Thomas Bernhard (tatsächlich) kennenlernen will, muss "Auslöschung" lesen. Das großartige an diesem Buch ist, dass jedes Detail der österreichischen Gesellschaft angesprochen und weil als bösartig ("stumpfsinnig") entlarvt, schließlich aus der Erinnerung der Romanfigur Franz Josef Murau ausgelöscht werden muss.
Der Protagonist lebt in Rom, muss aber ins elterliche Herrenhaus nach Oberösterreich zurückkehren, weil seine Eltern und sein Bruder bei einem Autounfall tödlich verunglückt sind und er jetzt Alleinerbe des großen elterlichen Vermögens ist. Im ersten Teil des Buches reflektiert Murau seine Beziehung zu Familie, Erziehung und Umgebung. Im zweiten Teil kommt er zurück ins Heimathaus, um das Begräbnis zu organisieren und trifft dabei alle Bekannten und Verwandten seiner Familie.
Bruchstücke einer Auslöschung: Der Protagonist beschreibt das Landvolk in Oberösterreich als "Hubertusmantelgesellschaft". Die Ehe ist ein "Gefängnis". Die Bauern, mit ihren "dümmlichen, eingedickten Gesichtern". Die Deutschen, die "sich ihren Goethe wie ein Marmeladenglas aufs Regal stellen und zu jeder passenden Gelegenheit hervorholen."
Die Romanfigur ist freilich ein Abbild Bernhards, des Österreicherhassers, der wie kein anderer vor ihm, ein schrecklich vernichtendes Urteil über sein Heimatland fällt. Bernhards alter ego sagt: "Die meinigen haben mich immer gehasst." Das gleiche könnte Bernhard selbst freilich über "seine" Österreicher gesagt haben.
Was haben wir aus diesem Buch gelernt? Dass einen die österreichische Herkunft, egal wohin man flüchtet, schließlich und endlich zerstört und auslöscht. Conclusio: Bernhard eben, in prosaistischer Perfektion.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Die Auslöschung als Vergangenheitsbewältigung
Der mit 650 Seiten umfangreichste Roman Thomas Bernhards ist die Geschichte einer beispiellosen Vergangenheitsbewältigung. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Marc Malleis veröffentlicht
missverstanden
nie schrieb ich eine buchrezension; und davor, eine solche im internet zu veröffentlichen, verspürte ich auch immer eine gewissen abneigung. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von leser veröffentlicht
Eine Art literarische Realitätenvermittlung
"Auslöschung - Ein Zerfall"... ein vernichtender, ein destruktiver Titel, den sich Thomas Bernhard für seinen letzten Roman einfallen lassen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Heike Geilen veröffentlicht
Bernhard auf 650 Seiten
Nach der Lektüre von "Kalkwerk", "Holzfällen", "Korrektur", "der Untergeher" und anderen Büchern von Thomas Bernhard, fand ich dieses nun etwas langatmig. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von R. Winkelmann veröffentlicht
Eine antipatriotische Tirade
Thomas Bernhards letzter Roman ist zugleich sein umfangreichster und wird nicht selten als sein Opus magnum" bezeichnet. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Rolf Dobelli veröffentlicht
Ohne Zerfallsdatum.
Auslöschung war das zweite Werk von Thomas Bernhard, das ich gelesen habe. Nachdem Holzfällen mich äußerst positiv überrascht hatte, waren die... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Magda veröffentlicht
Begegnung mit der Titiseetante - eine Bedrohung
Ist Franz Murau der Erzähler, oder sind das zwei Personen? Diese Frage bleibt ungeklärt, aber sonst erfahren wir eine ganze Menge über ihn. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von o-o veröffentlicht
Auslöschung
Thomas Bernhard: "Auslöschung"

Für mich sprudelt aus diesem Buch ein Quell der Freude, ergießt sich eine Leselust, wie ich es sonst nur bei sehr wenigen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2009 von Think Gmbh
Scheitern als Schicksal
Das ist leider nicht das erwartete opus summum. Wie so oft enttäuscht ein Buch, das ein Meisterwerk sein sollte. Ähnlich erging es Harold Brodkey mit "The Runaway Soul". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2009 von Ruben Zacharias
Wenn man einen Bernhard gelesen haben muss - dann diesen!
Hat man erstmal drei oder vier Bernhard-Romane gelesen, stellt sich bald ein gewisser Sättigungsgrad ein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2008 von Polygraph
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de