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Auslöschung: Ein Zerfall (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Thomas Bernhard
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 651 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 14 (28. August 1988)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 351838063X
  • ISBN-13: 978-3518380635
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.047 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Bernhard, 1931 in Heerlen (Niederlande) geboren, starb im Februar 1989 in Gmunden (Oberösterreich). Er zählt zu den bedeutendsten österreichischen Schriftstellern und wurde unter anderem 1970 mit dem Georg-Büchner-Preis und 1972 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der Suhrkamp Verlag publiziert eine Werkausgabe in 22 Bänden.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Das Telegramm

Nach der Unterredung mit meinem Schüler Gambetti, mit welchem ich mich am Neunundzwanzigsten auf dem Pincio getroffen habe, schreibt Murau, Franz Josef, um die Mai-Termine für den Unterricht zu vereinbaren und von dessen hoher Intelligenz ich auch jetzt nach meiner Rückkehr aus Wolfsegg überrascht, ja in einer derart erfrischenden Weise begeistert gewesen bin, daß ich ganz gegen meine Gewohnheit, gleich durch die Via Condotti auf die Piazza Minerva zu gehen, auch in dem Gedanken, tatsächlich schon lange in Rom und nicht mehr in Österreich zuhause zu sein in eine zunehmend heitere Stimmung versetzt, über die Flaminia und die Piazza del Popolo, den ganzen Corso entlang in meine Wohnung gegangen bin, erhielt ich gegen zwei Uhr mittag das Telegramm, in welchem mir der Tod meiner Eltern und meines Bruders Johannes mitgeteilt wurde. Eltern und Johannes tödlich verunglückt. Caecilia, Amalia. Das Telegramm in Händen, trat ich ruhig und mit klarem Kopf an das Fenster meines Arbeitszimmers und schaute auf die vollkommen menschenleere Piazza Minerva hinunter. Ich hatte Gambetti fünf Bücher gegeben, von welchen ich überzeugt gewesen bin, daß sie ihm für die nächsten Wochen nützlich und notwendig sein werden, und ihm aufgetragen, diese fünf Bücher auf das aufmerksamste und mit der in seinem Falle gebotenen Langsamkeit zu studieren: -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überwältigend 12. Mai 2002
Von Listior
Format:Taschenbuch
Der ganze Roman ist ein einziger Bewußtseinsstrom. Bernhards Sprache gelingt es, den Leser vollkommen in seine Gedanken, seine Assoziationen und seinen endlosen Haß hineinzuziehen. Oft erkennt man eigene Gedanken wieder, die einem jedoch zu zynisch anmuteten, als das man sie offen äußern wollte. Die Lektüre selbst gleicht einem Rausch: Man beginnt distanziert, in Rom, mit dem Telegramm in den Händen. Seitenlang hält man es dort fest, hält es auf Distanz und verfolgt mit dem geistigen Auge einen gruseligen Film aus der eigenen Vergangenheit. Dann ist man in Wolfsegg, spukt um das Anwesen herum, flüchtet in den Garten, ins Schulhaus usw und durchlebt dabei ein Wechselbad der Gefühle, wie man es nur aus einem bemerkenswerten Traum gewohnt ist. Ohnehin hat das ganze etwas Traumhaftes, wie im Rausch eben. Die Abscheu Murnaus vor seinem Zuhause, vor seiner Herkunft, seiner Familie und so weiter wird mit jeder Seite greifbarer und man beginnt selbst das Bedürfnis zu verspüren, das alles endgültig auszulöschen. Sein Heim ist Murnau eine elementare Bedrohung, ein tiefsitzendes Unheil, das mit jedem darauf abgefeurten Wort mehr und mehr zerfällt. So wird jedes Wort zu einem Schwertstreich der seelischen Befreiung, und der Schluß endlich exorziert die sich aufbauende Spannung, den Druck und den sich auftürmenden Haß wie heimtückische Geister und Dämonen, die die Seele vergiftet haben.
Es gibt wenig Romane, die mit einer derartigen Intensität auf den Leser einstürmen und ihn nicht mehr loslassen, bis auch er seine eigene, ganz persönliche Auslöschung vollendet hat.
Ein bemerkenswertes Buch!
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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bittere Abrechnung 3. Juli 2005
Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Zugegeben, man muss sich den Stil Thomas Bernhards anlesen, geradezu erarbeiten. Das ist nicht jedermanns Sache. Wer sich jedoch dieser literarischen Herausforderung stellt und wer die Literatur Bernhards zu mögen lernt, wird belohnt wie bei wenigen zeitgenössischen Autoren.
Mit dem Roman „Auslöschung" findet das prosaische Werk Bernhards ein grandioses Ende. Bernhard rechnet ein letztes Mal mit Österreich ab, mit dem Deutschtum, mit dem Katholizismus und nicht zuletzt und vor allem mit dem Nationalsozialismus.
Sein Stil, geprägt durch endlose Wiederholungen, durch Übertreibungen und ein Schreiben ohne jede optische Unterbrechung, im gesamten Buch gibt es lediglich einen Absatz zwischen dem ersten und dem zweiten Teil, erzeugt einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte und wollte. Es ist vorstellbar, dass nur ein Mensch eine solche Verachtung, einen solchen Radikalismus entwickeln kann, der selbst in Jugend und Kindheit gelitten hat.
„Auslöschung" empfehle ich sehr, jedoch halte ich für den Bernhard-unkundigen Leser zuerst die kürzere Abrechnung mit der Kulturszene Österreichs, „Holzfällen" für den besseren Einstieg. Der Einstieg mit der „Auslöschung" bürge die Gefahr, beim Lesen zu scheitern. Und das wäre schade, jammerschade.
„Auslöschung" gehört fortan zu den von mir am meisten geachteten Werken der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Hubertusmantelgesellschaft 2. August 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Kinder sind fleischfressende Dummköpfe", heißt es in "Auslöschung", und dieser Satz steht exemplarisch für den ganzen Romanstil, in dem Bernhard seine Übertreibungs- und Wiederholungskunst und seinen Österreichhass auf die Spitze treibt.
Alle bekannten Bernhard-Sujets werden in diesem opus magnum ausgebreitet: Heimat, Erziehung, Katholizismus, Nationalsozialismus.
Wer Thomas Bernhard (tatsächlich) kennenlernen will, muss "Auslöschung" lesen. Das großartige an diesem Buch ist, dass jedes Detail der österreichischen Gesellschaft angesprochen und weil als bösartig ("stumpfsinnig") entlarvt, schließlich aus der Erinnerung der Romanfigur Franz Josef Murau ausgelöscht werden muss.
Der Protagonist lebt in Rom, muss aber ins elterliche Herrenhaus nach Oberösterreich zurückkehren, weil seine Eltern und sein Bruder bei einem Autounfall tödlich verunglückt sind und er jetzt Alleinerbe des großen elterlichen Vermögens ist. Im ersten Teil des Buches reflektiert Murau seine Beziehung zu Familie, Erziehung und Umgebung. Im zweiten Teil kommt er zurück ins Heimathaus, um das Begräbnis zu organisieren und trifft dabei alle Bekannten und Verwandten seiner Familie.
Bruchstücke einer Auslöschung: Der Protagonist beschreibt das Landvolk in Oberösterreich als "Hubertusmantelgesellschaft". Die Ehe ist ein "Gefängnis". Die Bauern, mit ihren "dümmlichen, eingedickten Gesichtern". Die Deutschen, die "sich ihren Goethe wie ein Marmeladenglas aufs Regal stellen und zu jeder passenden Gelegenheit hervorholen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Opus magnum Bernhards 6. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Zunächst sei bemerkt, daß dieses, 1986 erschienene Buch bereits die zweite Beschäftigung Bernhards mit dem Stoff über Wolfsegg ist, nach der (kurzen) Erzählung "Der Italiener" aus dem Jahre 1963. Der Italiener ist in "Auslöschung" eben Muraus Schüler Gambetti aus Rom. Der Roman vermittelt, auch als zuletzt publiziertes längeres Prosawerk Bernhards, einen Gesamteindruck von dessen Weltsicht. Das dem Roman vorangestellte Montaigne-Zitat: "Ich fühle, wie der Tod mich beständig in seinen Klauen hat. Wie ich mich auch verhalte, er ist überall da." ist besonders in Anbetracht des nicht spät darauf folgenden Todes Bernhards nicht nur als Thema des Buches zu verstehen. In "Auslöschung" treibt Bernhard seine Kunst ein letztes (?) Mal an die Spitze und schreibt sein wohl bestes Werk, bis auf die autobiographischen Bücher (Ursache, Keller, Atem, Kälte, Kind) und die beeindruckenden Romane "Beton" und "Alte Meister". Man kann wohl getrost behaupten, daß auch die anderen in den 80ern entstandenen Prosatexte (Untergeher, Wittgensteins Neffe, Holzfällen) zu seinen besten Büchern zählen, doch wenn jemand in Thomas Bernhards Werk interessiert ist, ist dieses Buch ein ebenso guter Start...
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk
Thomas Bernhard hat mit seinem letzten Roman "Auslöschung" ein Meisterwerk geschrieben. Es bedarf der Zeit und der Ruhe, es zu lesen, aber man sollte es lesen.
Vor 25 Tagen von Dr. Christine Armbruster veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Einmischung der Kunst in die Natur
Hauptthema des Buches ist m.E. nicht der Österreichhass, nicht einmal die Menschenfeindlichkeit bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Michael Dobish veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bernhard löscht eine ganze Gesellschaft aus
Über sieben Jahre nach dem ersten Lesen des letzten, drei Jahre vor seinem Tod veröffentlichten Romans des 1989 verstorbenen großen Schriftstellers Thomas... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Th. Leibfried veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Auslöschung als Vergangenheitsbewältigung
Der mit 650 Seiten umfangreichste Roman Thomas Bernhards ist die Geschichte einer beispiellosen Vergangenheitsbewältigung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2012 von MM1981
5.0 von 5 Sternen missverstanden
nie schrieb ich eine buchrezension; und davor, eine solche im internet zu veröffentlichen, verspürte ich auch immer eine gewissen abneigung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2012 von leser
5.0 von 5 Sternen Eine Art literarische Realitätenvermittlung
Einen vernichtenden, destruktiven Titel hat sich Thomas Bernhard für seinen letzten Roman einfallen lassen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2011 von Heike G.
3.0 von 5 Sternen Bernhard auf 650 Seiten
Nach der Lektüre von "Kalkwerk", "Holzfällen", "Korrektur", "der Untergeher" und anderen Büchern von Thomas Bernhard, fand ich dieses nun etwas langatmig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2011 von R. Winkelmann
5.0 von 5 Sternen Eine antipatriotische Tirade
Thomas Bernhards letzter Roman ist zugleich sein umfangreichster und wird nicht selten als sein Opus magnum" bezeichnet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Februar 2011 von Rolf Dobelli
5.0 von 5 Sternen Ohne Zerfallsdatum.
Auslöschung war das zweite Werk von Thomas Bernhard, das ich gelesen habe. Nachdem Holzfällen mich äußerst positiv überrascht hatte, waren die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2011 von Magda
3.0 von 5 Sternen Begegnung mit der Titiseetante - eine Bedrohung
Ist Franz Murau der Erzähler, oder sind das zwei Personen? Diese Frage bleibt ungeklärt, aber sonst erfahren wir eine ganze Menge über ihn. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. September 2010 von o-o
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