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Mit diesen Ereignissen wird Bruno von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt. Als 20-Jähriger hatte er sich mit seinem Freund Fred während einer Kambodscha-Reise für einen Antiquitätenschmuggel einspannen lassen. Dabei fanden zwei Menschen den Tod. Dass mit diesem traumatischen Erlebnis womöglich noch ein Drogenschmuggel im großen Maßstab verbunden war, kommt Bruno erst jetzt. Er ist geschockt und fühlt sich hintergangen.
Zu allem Überfluss wird er auch noch versetzt, findet jedoch in den neuen Kollegen Pommer und Seberich gute Freunde. Außerdem sucht er als ehemaliger erfolgreicher Amateurboxer Halt im Training für einen Schaukampf der Polizei, der ihm neue Karrierewege eröffnen soll. Mit der Erkenntnis, dass seine neuen Kollegen womöglich in die Düsseldorfer Drogenszene verstrickt sind, bahnt sich allerdings ein unerwarteter Entscheidungskampf an: Wer ist Freund und wer ist Feind?
Horst Eckert legt mit dem Polizeiroman Ausgezählt sein sechstes Buch vor, das erneut im Düsseldorfer Kripomilieu angesiedelt ist. Die einzelnen Polizisten und die Korruption bis in höchste Polizeikreise sind glaubwürdig und spannend dargestellt. Das Buch ist lesenswert, hat aber Schwächen, die möglicherweise auf ein nachlässiges Lektorat zurückzuführen sind: Brunos Handy beispielsweise, das die Melodie von Rimskij-Korsakows "Hummelflug" erklingen lässt, wirkt zunächst wie ein Running gag, wird dann aber bei weitem überstrapaziert. Von zu vielen Figuren überfrachtet wirkt das Buch aber vor allem am Ende unbefriedigend: Obwohl der Showdown mit Boxkampf und Schießerei furios angelegt ist, fällt die Spannung genau hier ab. Zu viele Handlungsstränge drängen nach Antwort, was erzählerisch nicht mehr ganz befriedigend aufzulösen ist. --Christian Koch
Die Kollegen auf der Kriminalwache begegnen Bruno fortan mit Misstrauen, mit seinem neuen Partner kommt er auch nicht zurecht, doch sein Versetzungsantrag wird auf die lange Bank geschoben.
Eines Tages wird Bruno zu einem Einbruch gerufen. Gestohlen wurde zwar nichts, aber eine wertvolle asiatische Statue stark beschädigt. Ein neuer Schock für Bruno: Er kennt die Statue, hat sie selbst vor Jahren für den Vater seines besten Freundes, einen Antiquitätenhändler, aus Kambodscha geschmuggelt. Die Geschichte hatte damals kein gutes Ende genommen ...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Düster und extrem gut.,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ausgezählt (Taschenbuch)
Düsseldorf als Kulisse für Mord und Totschlag, korrupte Bullen, Drogen, eine vertrackte und völlig kaputte Familienstory mittendrin. Sehr schön erzählt. Und diesesmal wagt sich Eckert auch noch ins Boxermilieu. Das bekommt dem Buch extrem gut und lässt den Leser voll auf seine Kosten kommen. Mehr will ich nicht dazu verraten. Was will man mehr?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Solider Eckert-Krimi,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ausgezählt (Taschenbuch)
Wieder einmal ein solider Krime aus der Feder von Horst Eckert, der jedoch nicht an seine früheren Werke heranreicht.Bruno Wegmann zeiht es nach dem Mord an seinem Freund und Kollegen in einen tiefen Sumpf aus Korruption und Drogen und dem die Linie zwischen Freund und Feind immer mehr verwischt. In einer teilweisen recht vorhersehbaren und durchschaubaren Handlung kann man auch ein Wiedersehen mit Kommissar Benedikt Engel und Ela Bach erleben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eckert - der Ellroy aus Düsseldorf,
Von Hobbykoch (Düsseldorf Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ausgezählt (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich weggehauen - Horst Eckert hat einen großen Sprung gemacht: von einem Besseren unter den deutschen Krimiautoren zu einem Meister seiner Klasse. Für Deutschland ist er mit diesem Buch das, was Ellroy für die internaionale Krimi-Welt ist. Eckert schafft einen dichten Beeat aus Verbrechen, Verlangen, Abhängigkeiten, Träumen, Wünschen und Fehlern, in dem alle Figuren mitgerissen und letztendlich zu Verlierern werden - jede auf ihre Weise.Gleichzeitig ist sein Text mit jeder Silbe glaubwürdig - geschickt werden Realität und Fiktion vermischt. Was die Form angeht, so wirkt Ellroy stilbildend - jedenfalls für Deutschland: Er schafft es, daß der Ellroy'sche Beat auch außerhalb von Hollywood richtig "grovet". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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