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Die Ausgeschlossenen. Das Ende vom Traum einer gerechten Gesellschaft [Gebundene Ausgabe]

Heinz Bude
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

3. März 2008
Unsere Gesellschaft steht vor einer tiefen Spaltung. Dieses Buch macht deutlich, warum wir uns vom Traum einer gerechten Gesellschaft verabschieden müssen. Immer mehr Menschen sind von den Segnungen des Wohlstands ausgeschlossen und haben keine Hoffnung, dass sich daran etwas ändert. Lebensläufe, die man für solide hielt, geraten ins Schlingern, weil Arbeitsplätze, die man sicher glaubte, wegbrechen. Ungelernte Aushilfskräfte kann es genauso treffen wie hochqualifizierte Wissenschaftler. Heinz Bude, einer der besten Kenner der deutschen Gesellschaft, entwirft zum ersten Mal ein umfassendes Bild jener zerklüfteten Verhältnisse, die in Zukunft immer stärker unsere Gesellschaft prägen werden. Jetzt ist es Zeit, darüber zu diskutieren, wie wir künftig leben wollen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 4 (3. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446230114
  • ISBN-13: 978-3446230118
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 146.988 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

In sprachlich eindrucksvollen Miniaturen durchstreift Heinz Bude die Milieus des Ausschlusses. (Thomas Schmid, Die Welt, 08.03.08)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Heinz Bude, Jahrgang 1954, Dr. phil., studierte Soziologie, Philosophie und Psychologie, war ab 1992 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung tätig, leitete dort ab 1997 den Bereich »Die Gesellschaft der Bundesrepublik« und ist seit 2000 Inhaber des Lehrstuhls für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Er lebt in Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Isabelle
Format:Gebundene Ausgabe
Der Kasseler Soziologie-Professor Heinz Bude vermittelt in diesem schmalen Bändchen eine aktuelle Bestandsaufnahme des sog. "abgehängten" Drittels der bundesdeutschen Gesellschaft.

Als momentane Ausgestoßene macht er z.B. Alleinerziehende, Bildungsverlierer und Ostdeutsche (insbes. solche, die ehemals in der DDR in den LPGs beschäftigt waren, und sich nach der Wende mit dem abrupten Verschwinden ihrer Berufsbilder wie Melker, Traktorist etc. konfrontiert sahen) aus und schildert deren typische Realität und Perspektiven. Budes Buch verdeutlicht, wovor Sozialwissenschaftler übrigens schon in den 1980er Jahren gewarnt haben, dass sich die Tendenz zu einer sog. Zweidrittelgesellschaft immer mehr verfestigt.

Der Autor verzichtet bei seiner kritischen Analyse weitgehend auf den typischen Soziologenjargon und auf Theoriediskussionen, was das Buch gerade auch für Nichtakademiker und insbes. politisch Interessierte lesbar und geeignet macht. Der Anmerkungsapparat ist dementsprechend knapp gehalten.

Die Abhandlung trägt insgesamt einen einführenden Charakter. Der Autor will mit seinem Buch eine breite Öffentlichkeit für die genannten Problemgruppen in unserer Gesellschaft sensibilisieren, um dringend notwendige Gegensteuerungsmaßnahmen zu initiieren. Dies ist ihm meiner Ansicht nach gelungen.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exclusiv prekär 20. August 2008
Von Systemix
Format:Gebundene Ausgabe
Durch eine Besprechung im Deutschlandfunk neugierig geworden sollte ich nicht enttäuscht werden, als ich das Werk von Heinz Bude las. Zusammengedrängt ein kurzer Abriss der gesellschaftlichen Entwicklung der letzten 10 - 15 Jahre. Deutlich wird dabei der Zerfall gesellschaftlicher Strukturen, die Wagenburgmentalität der nicht mehr solidarisch handelnden, sondern auf Rettung der eigenen Haut bedachten Interessengruppen. Die anschauliche Darstellung seiner Thesen fesselt den Leser, aber nimmt ihn nicht mit auf die Reise zu einer Alternative. Am Ende des Buches wird man zu dem beschriebenen jungen perspektivlosen Ostdeutschen an der Tankstelle, abgelegen vom nächsten Ort in einem fast unbebauten Gewerbegebiet. So kann die Gemütslage des Prekariates natürlich auch vermittelt werden.

Das Buch ist zu klug geschrieben, um unabsichtlich so zu enden. Heinz Bude analysiert, erklärt bestimmte Entwicklungen, ohne zu belehren. Der Leser muss seine Konsequenzen daraus ziehen und danach handeln. Dem politischen Kämpfer, der im Alltag gegen eine träge Masse agitieren muss, wird das Buch nicht revolutionär genug sein. Allenfalls findet er die Begründung dafür, warum die Masse so träge ist.

Mir hat das Wechselspiel zwischen einfühlsamer Beobachtung und kühler Distanz gefallen. Es lässt Spielraum eigene Gedanken zur Veränderung zu entwickeln. Als Schüler aus den 68ern finde ich es angenehm nicht so dogmatisch festgelegt zu werden, obwohl am Ende meine Gedanken sich durchaus in marxistischen Denkmodellen bewegen.

Dieses Buch ist absolut empfehlenswert und lässt sich gut mit dem kämpferischen Werk von Viviane Forrester "Der Terror der Ökonomie" kombinieren.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen der "traum" ist aus? 26. April 2009
Von J. Hauck
Format:Gebundene Ausgabe
das buch ist gut lesbar, es ist kein akademisches werk, die anzahl der fußnoten ist überschaubar, es hat eher den charakter eines essays.

gut ist das buch immer dann, wenn es risikofaktoren differenziert darstellt. alleinerziehend ist z.b. so ein risikofaktor. aber die ärztin, die freiberufliche sozialpädagogin und die arbeitslose schulabbrecherin haben trotzdem nicht das selbe risiko, zu den "ausgeschlossenen" der bevölkerung zu gehören. der begriff der "ausgeschlossenen" gefällt mir übrigens ganz gut, es geht eben nicht nur um materielle armut, sondern um verschiedene teilhabemöglichkeiten, die einem teil der bevölkerung vorenthalten sind.
gelungen finde ich auch die passagen, in denen der autor das reale leben der sog. unterschicht skizziert. der tonfall ist hier angenehm frei von moralinsaurem "ihr müsst euch halt mal anstrengen".

nicht so gelungen finde ich das kapitel über bildung. jeder, der ein bisschen zeitung liest, weiß, dass das deutsche schulsystem soziale schichtungen eher noch verstärkt, arbeiterkinder haben es verdammt schwer. da fände ich eher interessant zu fragen, warum das weiterhin so ist, obwohl doch diese dinge via pisa-tests längst in den allgemeinen diskurs drin sind. in hamburg zeigt sich ja gerade unter der schwarz-grünen regierung, dass bestimmte kreise gar kein interesse daran haben, dass ihre kinder mit den schmuddelkindern zusammen die schule besuchen.

überhaupt, der autor möchte sich keinesfalls politisch vereinnahmen lassen. es bleibt beschreibend, der leser darf selbst denken, was er mit den informationen macht. und auch, ob der "traum von der gerechten gesellschaft" wirklich aus ist...? warum sollte das so sein und gab es diese gerechte gesellschaft schon oder gab es nur den traum? und wohin führt eine gesellschaft, die diesen traum wirklich aufgibt?
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Und ...? 21. November 2009
Format:Gebundene Ausgabe
..dieses Buch macht eben nicht deutlich warum wir uns vom Traum einer gerechten Gesellschaft verabschieden müssen!
In diesem Buch wird ein wildes Sammelsurium von Klischees der "Milieus" abgehandelt. Eine neue Schublade für Menschen wird ebenfalls geöffnet: ..."verwilderte Jungmänner" die neuen Mitglieder der Unterschicht. Dieses Buch scheint - über weite Strecken - in Gesellschaft schwerstens alkoholisierter Bierzeltbesucher (natürlich aus der "Oberschicht") verfasst worden zu sein.
Tatsächlich existieren Vertreter der genannten "Schichten". Mich störte die unterschwellige Arroganz der Abhandlung.
Die Ursachen und Verantwortlichen für die Spaltung unserer Gesellschaft werden nicht benannt. Keinerlei Analyse...keine Thesen zu Auswirkungen.
Dieses Machwerk ist sicherlich kein Anstoß zur Diskussion "wie wir künftig leben wollen".
Den Schreibstil als "sprachlich eindrucksvollen Miniaturen" zu bezeichnen ist, vorsichtig ausgedrückt, verwegen.
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