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Ausgerechnet ich: Gespräche mit Martin Meyer
 
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Ausgerechnet ich: Gespräche mit Martin Meyer [Taschenbuch]

Alfred Brendel
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492244793
  • ISBN-13: 978-3492244794
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 871.132 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alfred Brendel
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer ist Alfred Brendel? Freunde der klassischen Klaviermusik schätzen den immer etwas verschroben wirkenden Pianisten mit der charakteristisch in Falten gezogenen Stirn, der dicken schwarzen Brille und den stets mit Pflastern bewehrten Fingerkuppen besonders für sein Schubert-Spiel, und auch seine Interpretationen von Werken der Wiener Klassik werden hoch gehandelt. Er macht seine Erkenntnisse über Musik nicht nur am Klavier hörbar, sondern legt sie bisweilen auch in Essays nieder, was unter den Pianisten eher eine Seltenheit ist.

Nun, da er vor kurzem das siebzigste Lebensjahr vollendet hat, wäre vielleicht die Zeit da gewesen für ein biografisches Werk, das die Hintergründe seines bisher recht spärlich bekannten Lebensweges, durchschossen mit einigen Fotostrecken aus den privaten Alben: Alfred mit Vati und Mutti, dann mit der geliebten Klavierlehrerin, mit der ersten Frau, mit der zweiten Frau, im Konzert und schließlich privat auf der Terrasse seines Londoner Hauses, umgeben von einigen seiner zahlreichen Kinder. Aber so ein Elaborat war von Alfred Brendel wohl kaum zu erwarten, weder aus seiner eigenen Feder noch aus derjenigen eines beflissenen Ghostwriters.

Vielmehr wurde Brendel eingeladen, gemeinsam mit einem Gesprächspartner einen ausgedehnten Diskurs über Musik und seinen Weg als Künstler zu entfalten, der dann in Buchform erscheinen sollte. So hat der Leser auf über dreihundert Seiten ein in vier Abschnitte und einen Epilog gegliedertes Frage- und Antwort-Spiel vor sich, ergänzt durch ein Namens- und ein Werkregister. Wer hier Vordergründiges und Unterhaltendes über den Jubilar erwartet, der wird mit dem Buch zweifellos unglücklich werden. Zwar verweilt Martin Meyer, der Interviewpartner, im ersten Kapitel "Lebenswege" ein wenig bei der Kindheit Brendels, aber schon bald treten seine großen pianistischen Vorbilder und die künstlerische Reifung in den Vordergrund. Angeregt durch Fragen auch aus dem literarischen und philosophischen Bereich, offenbart Brendel mehr zwischen den Zeilen ein recht unbequemes Bild von sich: Er ist Skeptiker, Pessimist und Agnostiker, außerdem ein Freund des Absurden. Er war in seinem ganzen Künstlerleben meistens auf Reisen, und die Erziehung seiner Kinder hat er im Wesentlichen seiner Frau überlassen, in der Hoffnung, bei seinem sporadischen Auftauchen "wenigstens nicht als Unmensch" zu erscheinen. Kunst macht für ihn das Leben lebenswert, sie "schafft Einheit, Ordnung, Harmonie in einer Weise, die auch das Chaos noch mit einbezieht".

So wenig komfortabel wie ein anstrengendes Interpretendasein, zumal unter solchen Prämissen, anmutet, liest sich über weite Strecken auch das Buch: Im zweiten Kapitel "Über Musik" bräuchte man auch als musikalisch gebildeter Mensch eigentlich einen Stapel Noten neben sich, um die zahlreichen angesprochenen Details gewinnbringend verstehen zu können. Insgesamt fällt auf, dass in all den Gesprächen eigentlich niemals ein herzhaftes Lachen provoziert wird: Humor kommt, wenn überhaupt, eher als Eigenschaft Haydnscher Klaviermusik vor. Wenn man auch zweifelsohne manches Wissenswerte über Brendels Selbstverständnis als Künstler sowie über die Quellen und Früchte seines Nachdenkens über Musik in Erfahrung bringen kann, sehnt man sich doch mehr als einmal nach nicht weniger aussagekräftigen, aber leichter verdaulichen Erzählungen im Stil von Gerald Moore oder Gregor Piatigorsky. --Michael Wersin -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

»Es gibt wenige Interpreten, von denen man ein rund 350-seitiges Interview lesen möchte. Alfred Brendel gehört zweifelsohne dazu.« Tages-Anzeiger, Zürich

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schule des Hörens 17. März 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist ein Diskurs über Musik. Ein ernsthaftes Gespräch zweier Fachleute.
Die Fragen und Antworten sind komplex und erfordern intensive Konzentration.
Für mich kann dieses Buch eher als Nachschlagewerk fungieren, die Ausführungen etwa zu Schuberts Sonaten oder zu Liszt sind großartig. Ich habe die Lektüre oft unterbrochen, um mich mit den angegebenen Werken hörenderweise zu beschäftigen.
In diesem Sinne ist das Buch ungeheuer anregend: es macht Lust auf geschulteres Hören.
Brendel erweist sich als unbestechlicher, bisweilen unerbittlicher Gesprächspartner, Martin Meyer ist ihm ebenbürtig.
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