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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
State of the Art in Sachen Ausdauertraining, 15. Februar 2007
Das Ausdauertraining" des im April 1996 während einer Himalaya-Expedition verstorbenen Münchener Sportwissenschaftlers Fritz ZINTL liegt nun in der fünften, an vielen Stellen überarbeiteten, Auflage vor. Die Weiterführung dieses Klassikers wurde durch die Übernahme einer Co-Autorenschaft von Andrea EISENHUT möglich, die sich darum bemüht, die klare Strukturierung und die einschlägige Systematik dieses bislang vor allem von Trainern, Sportstudenten und Trainingswissenschaftlern viel beachteten Buches fortzuführen. In der vorliegenden Publikation wird der Wissensstand der 1997 erschienenen vierten Auflage aktualisiert, wobei vor allem neuere Erkenntnisse der Trainingswissenschaft und der Sportmedizin eingearbeitet wurden. Der bewährten Struktur und der daran gebundenen Schwerpunktsetzung ist es letztlich zu verdanken, dass die Fülle einschlägiger Veröffentlichungen, die während der vergangenen Jahre zum Thema Ausdauer" und Ausdauertraining" erschienen sind, das handliche Format des Buches nicht zu sprengen vermochten. Der Lehrbuchcharakter spiegelt sich unter anderem in der differenzierten Gliederung wider. Die 247 leserfreundlichen, mit vielen Abbildungen, Tabellen und Graphiken versehenen Seiten sind auf acht Kapitel verteilt, die - wie bereits das Inhaltsverzeichnis zeigt - übersichtlich und vergleichsweise detailliert Auskunft darüber geben, welche Hintergründe verarbeitet wurden. Im einführenden Kapitel werden neben ausgewählten Grundbegriffen der Trainingslehre auch neun zentrale Trainingsprinzipien erläutert. Im anschließenden zweiten Kapitel wird die Ausdauer als konditionelle Fähigkeit definiert und eingeordnet. Auf dieser Grundlage findet schließlich eine differenzierte Strukturierung einzelner Ausdauerfähigkeiten statt, bevor im vierten Kapitel auf mehr als 40 Seiten biologische Grundlagen der Ausdauer zusammengefasst werden. In den folgenden, eher trainingsmethodisch ausgerichteten, Kapiteln greifen die Autoren immer wieder auf diese physiologischen Grundlagen zurück. Dabei deklinieren sie zunächst die verschiedenen Sportbereiche und Sportarten hinsichtlich Ausdauer-bezogener Anforderungen durch (5. Kapitel), um im Anschluss daran ausführlich auf die Methodik des Ausdauertrainings einzugehen. Im siebten Kapitel werden schließlich Tests, Methoden und Prinzipien der Trainingssteuerung erläutert, wobei wie auch in den vorangegangenen Kapiteln das Bemühen auffällt, Praxiswissen mit physiologisch orientierten Wissensbeständen abzugleichen. Abgerundet wird das Buch mit einem Kapitel zu den Besonderheiten des Kinder- und Jugendtrainings. Nachdem auch hier biologische Potenziale bestimmt und in Prinzipien konkretisiert wurden, leiten die Verfasser sowohl für den Schul- als auch für den Vereinssport Richtlinien und Vorschläge für die Planung von Ausdauertraining mit Kindern ab. Nicht nur in diesem letzten Kapitel könnte vor allem der pädagogisch interessierte Leser Hintergrundwissen, dass über die klassische naturwissenschaftliche Dimension hinausgeht, vermissen. Andererseits paßt diese Einschränkung aber auch zu dem roten Faden des Buches, der vielleicht bei der nächsten Auflage im Titel oder in der Einleitung deutlicher herausgestellt werden sollte.
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52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Grundlage zum Studium, 20. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Ausdauertraining (Taschenbuch)
Dieses Buch sollte jeder Sportstudent wenigstens 1 mal in seiner Studienzeit überflogen haben. Wer sich näher mit dem Thema Ausdauertraining beschäftigen will, wird über die Definition und Strukturierung von Ausdauer, physiologische Grundlagen (Energiebereitstellung, Sauerstoffaufnahme, Schwellentheorien, Muskelfasertypen, hormonelle Regulation) und die Methodik des Ausdauertrainings aufgeklärt. Die letzten beiden Kapitel befassen sich mit der praktischen Umsetzung der Theorie. Dort findet man einige Tests zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit und die damit eruierbaren Trainingsintensitäten. Fazit: Für den angehenden Sportwissenschafter (Bereich Leistungsdiagnostik/Trainingssteuerung) ein guter Einstieg in dieses Thema. Für den Freizeitsportler ohne physiologische Grundkenntnisse ist dieses Buch weniger geeignet, da es sehr stark auf Ausdauersport und professionelle Trainingssteuerung ausgelegt ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Top Buch mit vielen Hintergrundinfos, 16. September 2009
Endlich mal ein Buch, das einem die Hintergründe für ein effektives Ausdauertraining erklärt. Es wird viel Wert auf das Verständnis der physiologischen, biologischen Zusammenhänge gelegt, so dass man sich danach selber ein Urteil über eine sinnvolle Trainingsgestaltung machen kann. Meiner Meinung nach das beste Buch, das ich zu diesem Thema gelesen habe. Brauche es auch heute noch immer wieder mal als Nachschlagewerk. Absolut zu empfehlen, wenn man an den sportbiologischen Grundlagen interessiert ist.
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