Auschwitz 2011

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Auschwitz- ein Begriff, der wie kein anderer für den Holocaust steht. Das größte Vernichtungslager der Naziswar der Inbegriff für die Hölle auf Erden. Aber wie sah der Alltag in diesem Lager aus? Wie war das Leben für die Insassen? Wie wurde die Logistik geregelt?Und wie konnten normale Männer zu Menschenschlächtern werden?

Darsteller:
Maximilian Gärtner, Friedhelm Gärtner
Laufzeit:
1 Stunde 10 Minuten

Auschwitz

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Dokumentation
Regisseur Uwe Boll
Darsteller Maximilian Gärtner, Friedhelm Gärtner
Nebendarsteller Dr. Uwe Boll
Studio CLA GmbH
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ben am 11. August 2013
Format: DVD
Bei diesem "Film" fällt es einem äußerst schwer, vor lauter Fassungslosigkeit nicht ausfallend zu werden. Uwe Boll hat damit gezeigt, zu welcher Arroganz, Gewissenlosigkeit, lächerlichen Unwissenheit und fatalen Selbstüberschätzung ein Mensch, der sich selbst Regisseur nennt, fähig ist. Über die damit einhergehende bodenlose Beleidigung und Missachtung aller Opfer der Nazis möchte man gar nicht erst nachdenken, sonst kommen einem sofort die Tränen. Ein unglaubliches Machwerk des schlechten Geschmacks, das schleunigst verboten, vernichtet und vergessen gehört.

P.S. Und wenn hier zu allem Überfluss sogar ein studierter Historiker fünf Sterne verteilt, möchte man lachend in eine Kreissäge laufen. Wie können Sie nur!!? Ganz armes Deutschland...
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129 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Lang am 31. Juli 2011
Format: DVD
Was dieser Film mit Auschwitz zu tun haben soll frag ich mich wirklich.
Ich beschäftige mich seit Jahren mit dem Thema, aber so eine unprofessionell und schlecht produzierte Dokumentation habe ich noch nicht gesehen.
Das einzige was an diesem Film richtig ist, (aber schlecht dargestellt) ist das in Auschwitz die Menschen durch Gas ermordet wurden.

Wenn jemand einen Film über Auschwitz macht, kann man ja zumindest erwarten dass er sich vorher mit dem Thema auch ausgiebig befasst hat und das die wichtigsten Vorgänge und Handlungen die im Lager stattgefunden haben auch glaubhaft und detailgenau umgesetzt werden. Das fehlt bei diesem Film völlig.

Hier nur ein paar Punkte die im Film falsch und deletatnisch dargestellt sind:

1. Transport:
Bei den Transporten waren die Deportationszüge so mit Menschen vollgestopft, dass es teilweise nicht möglich war das sich einzelne Personen hinsetzen konnten. Im Film war der Wagon nur ca. zu einem viertel gefüllt.

2. Selektion:
Als die Züge in Auschwitz eintrafen, bestanden die Transporte aus mehreren tausend Menschen, die dann von SS-Wachen und dem Sonderkommando schnell aus den Zügen getrieben wurden und anschließend von SS-Ärzten auf der Rampe selektiert wurden. (Welche Szenen sich hierbei ereignet haben, brauch ich wohl nicht zu erwähnen)
Im Film bestand der Transport aus ca. 50 Leuten die gemütlich ins Lager gebracht wurden und ohne größere Vorkommnisse in die Gaskammern gingen.

3.
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41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Hentschke am 1. Dezember 2012
Format: DVD
Ich habe mit viel Interesse die bisher 38 Rezensionen zu diesem Film durchgelesen und kann den 1-Sterne-Wertungen absolut zustimmen. Die inhaltlichen Fehler, die minderwertigen Dialoge, die unterirdische schauspielerische Leistung der Hauptakteure, welche aus den RTL Nachmittags-Dokus entliehen zu sein scheinen, und vor allem die übertriebene Sensationsgier durch Schockeffekt lassen mich vor Wut kochen.

Man fragt sich tatsächlich, warum Uwe Boll nicht gleich die Hirnakrobaten aus den gezeigten Schüler-Interviews für diesen Film besetzt hat, genau wie er ja auch, erst streng mahnend, dann als grobschlächtiger SS-Aufseher eine Rolle verkörpert. Diese Idee ist wohl von einem Tarantino oder einem Alfred Hitchcock abgekupfert, die zu Recht stolz auf ihre Werke sind/waren, so dass Sie gern selbst Cameo-Auftritte in ihren eigenen Filmen haben/hatten.

Was diesen Film so scheußlich macht:

1.) Das Auswählen von größtenteils minderbemittelten Teens, die hier gemäß RTL- oder SAT-Dokusoapniveau durch ihr absolutes Unwissen vorgeführt werden sollen. „Wie ist denn Deine Meinung zu den Gräueltaten in Auschwitz?“ „Hm, weiß nicht.“ „Also hast Du keine Meinung dazu?“ „Nö!“ (Und die Menschheit schreit auf!) Um Gottes Willen. Wie kann man denn eine solche Personengruppe, die teilweise nicht mal einen vernünftigen Satz hingestammelt bekommt, zu einem solch sensiblen Thema befragen?

2.) Die übertriebene Gier nach Schockeffekten, die in einem so schlecht recherchierten Film völlig deplatziert wirkt.
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51 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von (Owner) am 3. August 2011
Format: DVD
Die Idee, einen Film über Auschwitz zu drehen, bei dem es keinen "Helden" wie Schindler gab, ist gut. Schließlich waren Helden die Ausnahme und stumpfes Morden die Regel. Leider kommt Boll bei seinem Film über die gute Idee nicht hinaus: Es wird wirklich "nur" ein Abbild einer "KZ-Schicht" skizziert - mit allen hier bereits beschriebenen Mängeln, grauenvollen Dialogen und einigen Geschmacklosigkeiten, wie sie nur Boll fertig bringt. Sich selbst zum feisten Gaskammer-Aufseher zu machen, der stulle-mampfend die Häftlinge in den Tod treibt, zeigt halt doch, worum es Boll wirklich ging: einen kleinen Skandal, eine "Ausbeutung" (= Exploitation) des Themas. Und ein kleiner Skandal genügt auch sicher finanziell, um diesen unglaublich schäbig in den recycelten Kulissen seiner anderen "Reichsfilme" heruntergekurbelten Streifen (Film wäre ein Euphemismus) in die Gewinnzone zu bringen.

Im Vorfeld "hoffte" der Verleih auf eine FSK 18 Freigabe und hat auch das Vorab-Cover gleicht mit dem "bösen" roten 18-Etikett gestaltet. Auch das zeigt, auf welchen Effekt und welches Publikum man in Wahrheit schielte... Gleiches gilt für den Vorab-Trailer, der auch nur auf Schock setzte. Als lahme Entschuldigung für die filmische Leichenfledderei müssen ein paar bedauernswerte Schüler herhalten, die der Film als wenig kenntnisreich und desinteressiert vorführt. Wäre man boshaft, würde man diese "Rahmenhandlung" als Propaganda-Schachzug bezeichnen, wie er durchaus auch im Dritten Reich üblich war. Der (vorgeschobene) Zweck soll die (dürftigen) Mittel heiligen. Darauf werden nicht einmal die Schüler im Film hereinfallen.
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