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Auschwitz
 
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Auschwitz

Maximilian Gärtner , Friedhelm Gärtner    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
1.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Maximilian Gärtner, Friedhelm Gärtner, Dr. Uwe Boll
  • Komponist: Jessica de Rooij
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Savoy Film/ Intergroove
  • Erscheinungstermin: 29. Juli 2011
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 70 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00565B134
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.739 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ein Tag in der deutschen Todesfabrik Auschwitz. Ein Zug kommt an, aus den Waggons wanken erschöpfte, verängstigte Leute und stehen einem Spalier aus SS und Wachmannschaften gegenüber. Die Ankömmlinge werden getrennt von solchen, für die irgendwer Verwendung hat, der Rest marschiert geschlossen ins Gas. Danach werden die Leichen gefleddert und schubweise verbrannt. Von anderen Gefangenen. Derweil treffen sich SS-Männer und Wachleute auf einen Schnaps oder zwei, und tauschen sich aus. Viel Zeit bleibt nicht bis zum nächsten Zug.

Produktbeschreibungen

Darsteller: Arved Birnbaum, Steffen Mennekes, Dr. Uwe Boll Regie: Dr. Uwe Boll

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
72 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einfach unprofessionell 31. Juli 2011
Format:DVD
Was dieser Film mit Auschwitz zu tun haben soll frag ich mich wirklich.
Ich beschäftige mich seit Jahren mit dem Thema, aber so eine unprofessionell und schlecht produzierte Dokumentation habe ich noch nicht gesehen.
Das einzige was an diesem Film richtig ist, (aber schlecht dargestellt) ist das in Auschwitz die Menschen durch Gas ermordet wurden.

Wenn jemand einen Film über Auschwitz macht, kann man ja zumindest erwarten dass er sich vorher mit dem Thema auch ausgiebig befasst hat und das die wichtigsten Vorgänge und Handlungen die im Lager stattgefunden haben auch glaubhaft und detailgenau umgesetzt werden. Das fehlt bei diesem Film völlig.

Hier nur ein paar Punkte die im Film falsch und deletatnisch dargestellt sind:

1. Transport:
Bei den Transporten waren die Deportationszüge so mit Menschen vollgestopft, dass es teilweise nicht möglich war das sich einzelne Personen hinsetzen konnten. Im Film war der Wagon nur ca. zu einem viertel gefüllt.

2. Selektion:
Als die Züge in Auschwitz eintrafen, bestanden die Transporte aus mehreren tausend Menschen, die dann von SS-Wachen und dem Sonderkommando schnell aus den Zügen getrieben wurden und anschließend von SS-Ärzten auf der Rampe selektiert wurden. (Welche Szenen sich hierbei ereignet haben, brauch ich wohl nicht zu erwähnen)
Im Film bestand der Transport aus ca. 50 Leuten die gemütlich ins Lager gebracht wurden und ohne größere Vorkommnisse in die Gaskammern gingen.

3. Vergasung:
Da wie oben erwähnt, die Transporte aus mehreren tausend Menschen bestanden und durchschnittlich 75 % direkt in die Gaskammer geschickt wurden, waren die Gaskammern so gefüllt, dass die Menschen teilweise nicht einmal umfallen konnten.
Welche Todeskämpfe sich hierbei abgespielt haben, dürfte jedem klar sein.
Im Film sieht man wie ca. 20 Menschen in der Gaskammer sitzen und etwas husten und gegen die Tür klopfen.

4. Kulisse:
Um einen Film über Auschwitz halbwegs glaubhaft zu gestalten so das man auch nur annähernd die schrecklichen Dinge dort geschehen sind erahnen kann, sollte zusätzlich zu den zuvor genannten Punkten auch die Kulisse stimmen.

- Die Rampe von Auschwitz ist im Film ein normaler Bahnhof
- Das Lagertor mit der Schrift 'Arbeit macht frei' wurde ersetzt durch 'Arbeitslager'
- Die Baracken (abgesehen von der geringen Anzahl im Film) sehen denen in Auschwitz nicht im Geringsten ähnlich
- Die Krematorien und Gaskammern haben im Aufbau sowie vom Aussehen aber auch nicht einmal nur Ansatzweise mit denen in Auschwitz etwas zu tun.

Wer sich näher über Auschwitz informieren möchte, dem empfehle ich die Auschwitz-Dokumentation der BBC. Hier sind alle Vorgänge genau detailliert, teilweise von Zeitzeugen beschrieben und mit modernster Computertechnik rekonstruiert.
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von (Owner)
Format:DVD
Die Idee, einen Film über Auschwitz zu drehen, bei dem es keinen "Helden" wie Schindler gab, ist gut. Schließlich waren Helden die Ausnahme und stumpfes Morden die Regel. Leider kommt Boll bei seinem Film über die gute Idee nicht hinaus: Es wird wirklich "nur" ein Abbild einer "KZ-Schicht" skizziert - mit allen hier bereits beschriebenen Mängeln, grauenvollen Dialogen und einigen Geschmacklosigkeiten, wie sie nur Boll fertig bringt. Sich selbst zum feisten Gaskammer-Aufseher zu machen, der stulle-mampfend die Häftlinge in den Tod treibt, zeigt halt doch, worum es Boll wirklich ging: einen kleinen Skandal, eine "Ausbeutung" (= Exploitation) des Themas. Und ein kleiner Skandal genügt auch sicher finanziell, um diesen unglaublich schäbig in den recycelten Kulissen seiner anderen "Reichsfilme" heruntergekurbelten Streifen (Film wäre ein Euphemismus) in die Gewinnzone zu bringen.

Im Vorfeld "hoffte" der Verleih auf eine FSK 18 Freigabe und hat auch das Vorab-Cover gleicht mit dem "bösen" roten 18-Etikett gestaltet. Auch das zeigt, auf welchen Effekt und welches Publikum man in Wahrheit schielte... Gleiches gilt für den Vorab-Trailer, der auch nur auf Schock setzte. Als lahme Entschuldigung für die filmische Leichenfledderei müssen ein paar bedauernswerte Schüler herhalten, die der Film als wenig kenntnisreich und desinteressiert vorführt. Wäre man boshaft, würde man diese "Rahmenhandlung" als Propaganda-Schachzug bezeichnen, wie er durchaus auch im Dritten Reich üblich war. Der (vorgeschobene) Zweck soll die (dürftigen) Mittel heiligen. Darauf werden nicht einmal die Schüler im Film hereinfallen.

Denn: Boll liefert im Film nichts, aber auch gar nichts, was das Wissen der Schüler oder Zuschauers wirklich erweitert. Zu sehen, wie Menschen sortiert, misshandelt und umgebracht werden, erklärt den Holocaust nicht. Aber das interessiert Boll eben auch nicht wirklich. Was ein Volk dazu brachte, zu morden oder wegzuschauen, Mechanismen der Macht, Manipulation etc, all das wird nicht einmal gestreift. Was soll man also lernen bzw. "nicht vergessen"? Boll sah es vermutlich letztlich selbst ein und liefert die Moralpredigt persönlich "im On" ab. Peinlich, wenn auch ihm klar wurde, dass dies dem Film nicht gelang und deshalb eine Art vorgetragener Beipackzettel dazu herhalten muss.

Wenn angeblich "gegen das Vergessen" hier Bolls Mission ist - warum geht nicht wenigstens der Profit an eine Einrichtung, die sich um den Erhalt der Gedenkstätten oder um Jugendarbeit kümmert? Nein, hier passt wirklich nichts zusammen und man kann nur hoffen, dass die Idee zu einem Holocaust-Film ohne Helden von einem echten Regisseur aufgegriffen wird.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Was lässt sich über Herrn Dr. Uwe Boll sagen? Zunächst einmal, dass er es sich zur Aufgabe gemacht hat, Computerspiel-Adaptionen mit (meistens) passablen Schauspielern und einem beachtlichen Budget konsequent langweilig, relativ dilettantisch und mit zielsicherer Flop-Garantie in Szene zu setzen. Da helfen weder Jason Stateham, schon gar nicht Till Schweiger und auch nicht Christian Slater als Schauspieler und an sich spannende Computerspiele wie Dungeon Siege, Farcry und Alone in the Dark als Vorlage.
Mit Auschwitz will Boll einen Film der "Nazi Konzentrationslager, was sie wirklich waren...Tötungsfabriken" zeigen. Ein ambitioniertes Ziel, dem sich wohl jeder (ernsthafte) Filmemacher mit dem allergößten Respekt, einem Höchstmaß an Fingerspitzengefühl und sehr hohen selbstkritischen Maßstäben nähern würde. Aber wie gesagt, dies würden vermutlich eher ernsthafte Filmemacher tun.

Es ist müßig, auf die darstellerischen und dargestellten Unzulänglichkeiten des vorliegenden Werks einzugehen. Nichts, GAR NICHTS beschreibt hier auch nur im entferntesten Sinne die in ihrer Dimension unbeschreibliche, in den auslösenden Faktoren hochkomplexe und in gesellschaftlicher Hinsicht beispiellose Entmenschlichung des Menschen auf Täter-/Opferseite angemessen.
Dies beginnt bereits bei der am Anfang abgegebene Erklärung von Boll selbst, der sich um einen mahnenden, kritischen und kritisierenden Tenor bemüht. Schade, dass er dabei schon im Vorfeld völlig übersieht, dass jedes künstlerische Werk, dass nicht aus sich selbst heraus verständlich ist, sondern erst noch erklärt werden muss, in der Hauptsache die Unfähigkeit und Schwäche des Künstlers dokumentiert. Das war schon mal Eigentor Nr.1!

Das Boll neben allen "formalen" Fehlern, die man im Film machen kann, (angefangen von der unpassenden Location über die historisch fehlerhaften Requisiten bis hin zu den offensichtlichen Laiendarstellern) tatsächlich die Nerven besitz, selber eine Rolle als SS-Wärter vor der Gaskammer zu spielen (in diesem Kontext möge man mir diese Wortwahl bitte verzeihen), setzt dem Ganzen nicht die Krone, sondern vielmehr die unge(b)ollt zynische Narrenkappe auf! Hier entsteht bei mir jedenfalls nicht der Eindruck, eine Abschreckung oder Anprangerung erzielen zu wollen, sondern eher der zweifelhafte Wunsch, das Gefühl der entsetzlichen Macht über Leben und Tod einmal selbst spüren zu können -und wenn auch nur in einem Film fragwürdiger Qualität. Eigentor Nr.2!

Glücklicherweise beschränken sich diese filmischen Eskapaden auf einen relativ überschaubaren Zeitraum. Den Löwenanteil des Films macht eine Art Vorher-Nachher-Interview mit einer Gruppe Schüler aus. Am Anfang werden die Schüler über die NS-Zeit befragt, wobei schon die implizierten Fragen und der gesamte Aufbau der Interviews darauf abzielen, das Unwissen und die Unkenntnis der Schüler über diese Zeit zu portraitieren. Also: "Vorher".
Im Weiteren werden dann differenziertere und fundierte(re) Antworten anderer Schüler gezeigt, die den "Nachher"-Lerneffekt -höchstwahrscheinlich durch Bolls Film- belegen wollen. Um es kurz zu machen: Es wird weder eine repräsentative Probandengruppe benannt oder gar definiert, noch ein valides und geeignetes Erfassungstool gewählt und auch keine Auswertung und Evaluation im Sinne einer brauchbaren empirischen Befragung durchgeführt. Eigentor Nr.3!

Bolls Machwerk in einem Atemzug mit NS- und KZ-Filmen wie "Schindlers Liste", "Triumph des Geistes", "Das Leben ist schön" oder "Kornblumenblau" zu nennen wäre eine Ehre, die weder Boll noch sein Film "Auschwitz" auch nur ansatzweise verdienen. Dies dient an dieser Stelle daher auch ausdrücklich eher dazu, dem Leser einige andere Filme an die Hand zu geben, die....."vorzugswürdiger" sind.

FAZIT: Mag man ihm sein mediales Untalent im Fiction- und Unterhaltungsgenre ja noch verzeihen, im Falle von "Auschwitz" grenzt Bolls auf ganzer Linie gescheiterter Versuch der ernsthaften Auseinandersetzung mit einem derart sensiblen Thema an eine Ignoranz - ob gewollt oder unge(b)ollt lassen wir mal dahinstehen-, die für einen Regiesseur, Drehbuchautor und/oder Produzenten vollkommen indiskutabel ist. Boll erfüllt alle drei Funktionen in Personalunion und hat seiner filmischen Unfähigkeit damit ein dreifaches Denkmal gesetzt. Und das ist wohl das einzig Bemerkenswerte an diesem....ich glaube, es sollte ein Dokumentarfilm werden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Grauenhaft!
Fürchterlich schlecht gemachter Film! ABSOLUT KEINE KAUFEMPFEHULNG! Greifen sie lieber zu einem anderen Film, denn dieser Film ist eine Beleidigung.
Vor 4 Tagen von Jannis08 veröffentlicht
Was hat dieser Film mit Auschwitz zu tun?
Wenn jemand (Boll) einen der grossartigsten Antikriegsfilme - "Der Pianist" - derart kritisiert und dann selber ein derartiges Ergebnis wie den vorliegenden Film abliefert, dann... Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von Christoph Meile veröffentlicht
Schwachsinning und unrealistisch
Für diesen Film kann man einfach keinen einzigen Punkt vergeben, aber leider ist das hoier bei Amazon nicht möglich, also mit knapper Not nur einen Punkt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von baul veröffentlicht
Schade!
Das ist wirklich der mit Abstand schlechteste "Film", den ich zu diesem Thema je gesehen habe!
Der Großteil der Ungereimtheiten wurden wohl schon von den Vorschreibern... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Sarah Krismer veröffentlicht
Katastrophe
Ich hatte gehofft, mich den vielen negativen Rezensionen nicht anschließen zu müssen, aber es lässt sich leider nicht vermeiden. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von S. Wodni veröffentlicht
War nicht das was ich erwartet habe
Ich war echt neugierig auf den Film Hat mir in der hinsicht nicht gefahlen hätte doch genauer lesen sollen . Da ist jede Doku im fernsehen besser. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von N Joseph-Reinhardt veröffentlicht
...
Perfidester Voyeurismus... Ich schäme mich!!! Leid so hinterhältig, auf Sensationsgeilheit aufgebaut zu mißbrauchen, ist das Niedrigste, Erbärmlichste und zu... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von tommy 7511 veröffentlicht
Verarsche
Also im Trailer ist das nicht schlecht dargestellt, ich habs mir dann gleich angeschaut, und man könnte meinen der film wurde im letzten jahrhundert in der nacht gedreht also... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Beter veröffentlicht
nicht zu empfehlen
der eigentliche film dauert ca. 20-25 min. der rest der zeit wird mit interviews einer schulklasse gefüllt. ich würde mir den film nicht ein zweites mal kaufen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Ralf Groenewold veröffentlicht
Eine Gute Idee mit unprofessioneller Umsetzung
Auschwitz - eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Aufgrund dieser Tatsache sollte man im Allgemeinen mit "Fingerspitzengefühl" an diese Thematik... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Christian B. veröffentlicht
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