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5.0 von 5 Sternen
Sehr interessant, 22. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Ausbildung von Hütehunden (Gebundene Ausgabe)
Die Autoren beführworten manche Trainingsmethoden die ziemlich veraltet sind, so wie Nackenschütteln, und scheinen den alten Dominanztheorien verfallen. Man muss ihnen aber zugute halten, dass sie dennoch der Meinung sind man solle über Lob statt Strafe arbeiten. Insgesamt ist der Erziehungstil, in den Worten der Autoren, „rauh aber herzlich“. Zwingerhaltung wird beführwortet.
Wenn man darüber hinwegsehen kann, so haben die Autoren ein umfangreiches Buch geschrieben, dass sich sowohl mit der Deutschen wie der Britischen Tradition des Hütens beschäftigt und Praxistips zur Kombination der beiden gibt. Obwohl Arbeit an Rind oder Geflügel Erwähnung finden, so wird diesem Thema eher wenig Beachtung geschenkt.
Es sind wenige Fotos zu finden, dafür umso mehr sehr gute schematische Darstellungen, die die einzelnen Schritte der Arbeit mit Schafen darstellen. Diese sind für Laien nachzuvollziehen und die aufeinander aufbauenden Trainingsschritte werden verständlich erklärt.
Am Ende des Buches finden sich Erläuterungen zu häufigen Fehlerquellen, die allerding nach den ausfuehrlichen Anweisungen kaum noch ntwendig sein sollten.
Es gibt eine kurze Vorstellung der wichtigsten Hüte- und Koppel-hunderassen, die jedoch im Buch von Karl Finger noch ausführlicher dargestellt werden.
Ein interessantes und lehrreiches Buch, das alle Sparten der Arbeit in verständlicher Weise adressiert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ausgezeichnete Ausbildungsmethode, 17. Januar 2010
Ein gerade Heute wieder brandaktuelles Buch mit einer guten und ausführlichen Beschreibung, wie Hunde artgerecht und sinnvoll ausgebildet werden können, wenn man bereit ist, einige "alte Schuhe" abzulegen.
Nicht unbedingt für hundeunerfahrene Erstbesitzer geeignet, aber eine wertvolle Information für alle, die nach einer Erziehungsmethode jenseits der "Leckerlistopferei" suchen.
Mit ausführlichem Obedience-Teil.
Insgesamt ein wirklich empfehlenswertes Buch in erster Linie für den fortgeschrittenen Welpenbesitzer.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
3 Bücher in einem, 27. November 2011
Das Buch bekommt von mir nur 3 Sterne.
Obwohl die Ausbildungsmethode (wenn man den Teletak für sich selbst einfach mal weg lässt)sehr gut beschrieben und auch interessant ist, so stoßen mir persönlich andere Dinge in dem Buch schwer auf.
Bereits zu Anfang des Buches werden Hütehunderassen erläutert. Vom Deutschen Schäferhund bekam man wiedermals nur das zu lesen, was man von jedem Besitzer eines solchen Hundes zu hören bekommt, der zb im Hundesport tätig ist. Für eingefleischte Deutsche Schäferhundeliebhaber, der diese Rasse noch als Hüte-und Triebhunde anerkennen, werden hier die wesentlichen Punkte immer wieder durch den "Gebrauchshund Schäferhund" zermörtelt.
Über sehr unbekannte Hütehunderassen, erfährt man in diesem Buch ein "dahin geklatsche". Der Border Collie nimmt allgemein in diesem Buch, mir persönlich zu viel Raum ein. So toll und schön diese Hunde auch sein mögen, so ist es meiner Meinung nach nicht Sinn und Zweck, das wenn man schon die Hütehunderassen vorstellt, durch seine Beschreibung klar und deutlich zu machen, welche dieser Rassen nach den Autoren gut und welche schlecht sind. Eine gerechte verteilung der Vorstellungen hätte hierbei mit sicherheit viel interesse gegenüber den unscheinlichen Rassen geboten.
Das Kaptiel des Herdengebrauchshundes war sehr interessant und faszinierend. Natürlich kann man eine solche Ausbildungsmethode nicht mal eben im schnellen Lesen nachvollziehen. Viel Ruhe und konzentration sollte hierbei schon gefragt sein, um jeden erläuterten Schritt nachvollziehen zu können.
Im Kaptiel des Koppelgebrauchshundes habe ich für mich persönlich den Abschluß des Buches gefunden, als wiedermals hoch lobend der Border Collie aus hoher Leistungszucht seinen Mittelpunkt dieses Buches fand. Individuell wird hierbei keines wegs auf unterschiedliche Rassen und Rassevorzüge eingegangen. Mein erster Gedanke zur hochlobung des Border Collie's war wirklich ein ironisches "Das kann ja nur der Border - andere Hütehunde scheinen dafür zu doof zu sein".Man hätte dieses Buch sehr gut 3-teilen können. Einmal die wirkliche Ausbildung des Herdengebrauchshundes, dann die Ausbildung zum Koppelgebrauchshundes für den Border Collie und zum guten Abschluß den dritten Teil der Wettbewerbe.
Immer wieder wird in dem Buch deutlich betont angesprochen, das nicht nur die Veranlagung des Hundes selbst, sondern auch die Anforderungen und Lehrungen des Ausbilders eine grpße Rolle spielt. Und doch scheinen andere Hunderassen keine Leistung bringen zu können, obwohl sie Hütehunde sind. Genau diesen Eindruck vermittelt dieses Buch.
Noch einen Punkt abzug gibt es von mir dafür, dass immer wieder bei bestimmten Ausbildungsschritten davon gesprochen wird, das hierbei ja ein bereits Ausgebildeter Hund ein großer Helfer sei. Für den privaten Hundehalter, der seinem Privathund gerecht werden möchte und sich für das Hüten interessiert, jeden Ausbildungsschritt gemeinsam und mit viel Ruhe durchlaufen möchte, eine absolute ernüchterung. Nicht jeder hat die Möglichkeit sich an einen erfahrenen Schäfer zuwenden und dessen Hund als Hilfe zu nutzen.
Obwohl ich mir hierbei ein Hütehundebuch gekauft habe, so faszinierte mich erstaunlicherweise hauptsächlich das Augenmerk gegenüber den Schafen. Hierbei gewinnt man wirklich einen großen Einblick darin, warum dieses oder jenes so ist, um die Schafe zu schützen und mit so wenig Stress wie möglich von A nach B zu bringen.
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