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5.0 von 5 Sternen
Synästhetisches Fieber, 7. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Aus der verbotenen Stadt: Lyrik und Prosa (Taschenbuch)
Lyrik ist die Sprache der Seele, der Emotionen und der Relationen zur Welt. Nina Kupczyk beschreibt Meere der sprachlichen Elemente, die uns die Welt als Welt offenbaren, aber auch mitunter zum Höheren aufblicken lassen. Nina Kupczyk bricht die sonst knapp gehaltene Form der kurzen Dichte lyrischer Versformate. Sie schreibt das was sie aussagen möchte, und dabei ist ihr der Rahmen unwichtig. Sie gibt ebenso Worten eine neue Bedeutung. Es ist Lyrik, die fesselt und musikalische Geschichten von unserer Seele erzählt.
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5.0 von 5 Sternen
Wunderkindsprache, 6. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Aus der verbotenen Stadt: Lyrik und Prosa (Taschenbuch)
Als ich das Buch las, war ich teilweise überfordert. So viele Eindrücke in einem Satz, die Farben, die Stimmungen, die Bedeutungen. Mozart- das Drama des Kindes hat mich am meisten beeindruckt. Nicht nur, weil ich selbst Pianistin bin, sondern weil ich die Verzweiflung des Genies gespürt habe, die Einsamkeit, das verlassene Kind, das seinen Vater in der Nacht ruft. Wir haben Mozart in unserer Zeit tausendfach beantwortet. Aber haben wir ihn auch verstanden? Nina Kupczyk stellt diese Frage mit sprachlicher Virtuosität und synästhetischer Komplexität. Sie weist mit kindlichem Charme den Weg in die Paläste des Lichts.
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Außergewöhnliche Dichte der Sprache, 6. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Aus der verbotenen Stadt: Lyrik und Prosa (Taschenbuch)
Der Gedichtband ist ein aussergewöhnliches Stück Literatur. Beim Lesen einiger Verse hatte ich mitunter den Eindruck als würde ich die Worte auf der Haut spüren. Nina Kupczyks Texte sprengen für mich den Rahmen, was man heutzutage mit Worten aussagen und meinen kann. Die junge Autorin wird bestimmt noch viel von sich hören lassen. Sie bewegt sich aber weit abseits von gängigen Sprachwerkstätten und solchen, die sich mit vermarktungswütiger Lyrik öffentlich ausrufen lassen. Ich bin gespannt!
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