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Mary Marino leidet seit einiger Zeit unter Schizophrenie. Zwar ist ihr Zustand zuletzt wieder besser geworden, doch nach und nach häufen sich wieder ihre Anfälle. Darunter leiden neben ihr vor allem ihr Ehemann John und der gemeinsame Sohn Chris. Als sie eines Abends Chris während eines Anfalls unbeabsichtigt verletzt, wird sie in ein Krankenhaus eingeliefert. Vater und Sohn kommen zunächst mit der Situation nur schwierig zurecht und entfernen sich im Alltag immer mehr voneinander. Doch bald merkt John, dass er für Chris alles ist, was er noch hat.
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Das Drama von 2006 war Joseph Grecos ("Lena's Spaghetti") erste Regiearbeit nach 12 Jahren, überzeugte bereits das Publikum mehrerer Filmfestivals und beeindruckt vor allem durch die glaubhafte Darstellung der kranken Mary, die von Oscargewinnerin Marcia Gay Harden ("Pollock") gespielt wird. Ohne in Klischees zu verfallen beleuchtet der Film in ruhigen Bildern nicht nur die Symptome einer Krankheit, sondern auch eindringlich deren Auswirkung auf das soziale Umfeld.
Kurzbeschreibung
Mary (Marcia Gay Harden), Ehefrau und Mutter, leidet an einer ausgeprägten Form der Schizophrenie. Sie kommt gerade von einer weiteren Therapie nach Hause zurück und frönt ihrem Hobby, dem Malen. Für den Moment scheint alles in Ordnung zu sein, doch man kann schon erahnen, dass dieser illusorische Frieden nicht ewig anhalten würde. Und schon bald bringt sie tatsächlich ihre eigenen Familienmitglieder in ernste Gefahr; verletzt ihren jungen Sohn während einer Wutattacke. Eines Tages stehen ihr Mann (Joe Pantoliano) und ihr Sohn (Devon Gearhart) entgeistert vor dem Haus nachdem einmal mehr die gesamte Nachbarschaft geweckt wurde. Sie sehen hilflos zu, als die Polizei eintrifft und die kranke Frau in Gewahrsam nimmt. Vater und Sohn müssen nun lernen mit der Schizophrenie der Ehefrau und Mutter umzugehen und herausfinden, was es bedeutet, eine Familie zu haben...
Produktbeschreibungen
A - Spielfilme A-Z - Aus tiefster Seele