Sally Atwater will Karriere als Nachrichtensprecherin machen, um das zu erreichen fälscht sie sogar ihr Bewerbungsvideo. Ein kleiner Lokalsender in Miami bietet ihr eine Assistentenstelle an. Bei Warren Justice, dem Leiter der Nachrichten, lernt sie das Handwerk von Grund auf. Nach und nach arbeitet sie sich von der Assistentin über die Wetterfee zur Reporterin hoch - immer unterstützt von Justice, der an ihr Potential glaubt.
Eines Tages winkt die große Chance in Gestalt einer Stelle bei einem großen Sender in Philadelphia, doch ohne Warren, der ihr inzwischen auch privat nahe steht, kommt Tally nicht zurecht und vergisst die Story, über die sie berichtet, in den MIttelpunkt zu stellen.
Ihr Umfeld organisiert, dass Warren zu ihr kommt (und dafür alles aufgibt), Tally wird wieder erfolgreich und sie heiraten. Sie bekommt eine Stelle als Nachrichtensprecherin eines überregionalen Fernsehsenders angeboten (ihr großer Traum) und Warren überwindet sich endlich wieder selbst Nachrichten zu machen und will für kurze Zeit nach Panama gehen ...
Natürlich ist dies ein Spielfilm, der unterhalten soll. Trotzdem erfährt man sehr viel über das, was hinter den Kulissen der Nachrichten passiert: den Konkurrenzdruck, die Quoten, den Konflikt zwischen dem, was die Zuschauer sehen wollen, und dem, über das berichtet werden müsste, ...
Mit Tally lernt man die Geschichte/das Ereignis und nicht sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Dazu bekommt man noch eine wunderschöne Liebesgeschichte und ein Ende, das aus der Handlung heraus nur konsequent ist.
Gute Schauspielleistungen bekannter Darsteller runden das Ganze zu einem unterhaltsamen, aber auch nachdenklichen Filmvergnügen ab! 5 Sterne dafür!