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Aus einem deutschen Leben [VHS]
 
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Aus einem deutschen Leben [VHS]

Götz George , Elisabeth Schwarz , Theodor Kotulla    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Götz George, Elisabeth Schwarz, Hans Korte
  • Regisseur(e): Theodor Kotulla
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 10. Oktober 2000
  • Spieldauer: 140 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RROT
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.423 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Kinowelt ist zu danken, daß solche Filme überhaupt auf den Markt kommen. So sehen wir über die technischen Mankos der Disc hinweg. Götz George gibt Franz Lang, den Lagerkommandeur von Auschwitz. Eine gnadenlos lineare Erzählweise macht die Lebensgeschichte diese Mannes, der sagte, auf Befehl würde er wieder so handeln, und der sich freut, wenn die abstrakten Zahlen der Todesopfer die gewünschte Quote erfüllen. Dieser Film sollte Pflichtprogramm an Schulen sein, denn in seiner Direktheit und Schnörkellosigkeit ist er wesentlich eindringlicher als Schindlers Liste. Götz George ist das letzte Mal in seiner Karriere so richtig überzeugend.

Bild: Eine etwas bessere Abtastung hätte der Film schon verdient. Die Artefaktrate ist etwas ernüchternd und wartet mit teils stark merklichem Mattscheibeneffekt auf (00.04.20). Als Dauerartefakt liegt ein starrer Schleier über dem Bild und es kommt zu einigen Instabilitäten bei Kamerabewegungen (02.17.05, Fahrt). Der Kontrast erlaubt zusammen mit der brauchbaren Schärfe noch eine wahrnehmbare Detailtiefe, aber ein Spitzenmastering ist das nicht.

Ton: Stimmen sind zuweilen unangebracht leicht hallig (00.48.20) und etwas höhenlastig (00.59.34). Tonal hat der Film nicht viel zu bieten, was bei der Thematik und der dramaturgischen Herangehensweise auch nicht unbedingt angebracht wäre. Die nüchtern Inszenierung verzichtet auf jegliche technische Spirenzien und bietet einfach nur verständlichen Ton. --movieman.de

VideoMarkt

Biografie des ersten Kommandanten des Konzentrationslagers Auschwitz, Rudolf Höß alias Fritz Lang, der zwischen 1940 und 1944 nach eigenem Geständnis dort Millionen von Menschen umbringen ließ. Höß, ehemaliger Freikorpskämpfer, Gutsarbeiter, Landwirt und SA-Mann, geht erst zögernd nach Dachau und nimmt Heinrich Himmlers persönlichen "historischen Auftrag" zur Errichtung des KZ Auschwitz an. Er sieht den Auftrag in erster Linie als organisatorisches Problem. Nach dem Krieg Verhaftung, Prozess und Hinrichtung 1947.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
60 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD
Diese DVD ist ihr Geld wert. Orientiert an "Der Tod ist mein Beruf" (Merle) wird die Lebensgeschichte des Kommandanten von Auschwitz wiedergegeben, dem die "geniale" Idee des Zyklon-B-Einsatzes zur Menschenvernichtung kam. Beginnend mit seinem "konsequenten" Einsatz an der deutschen Westfront 1917/18 (der einen Familienvater das Leben kostet), über den Abstieg im Nachkriegsdeutschland, die Brutalität, mit der er einen alten Kameraden, der bei den vielen Putschversuchen auf der falschen Seite stand (Kommunist) und von ihm auf einem Fluchtversuch erschossen wird, bis hin zu dem recht kurz gehaltenen Geschehen in Auschwitz wird das Bild eines Mannes gezeichnet, dessen Karriere im Ergebnis als konsequent erscheint. Der Mensch ist nichts, DEUTSCHLAND (oder das, wozu es durch Demogagogen gemacht wird) ist alles. So erzogen gibt es für den jungen Höß keine Frage nach dem Warum, sondern stets nur die Lösung technischer Probleme. Bemüht, seine Arbeit immer (zu) gut zu machen, eckt er bei einem Arbeitsversuch mit Gewerkschaftern an, geht in die Freikorps, endet in der Arbeitslosigkeit und gelangt in die Fänge der Nazis, wo er seine Heimat findet, in der ihm das Denken darüber, was für Deutschland gut sei, abgenommen wird. Durchaus eigentlich kein übler Mensch begeht er einen Fememord, weil sich für ihn Deutschland permanent im Krieg mit seinen inneren Feinden befindet. Seine guten Seiten - die Beharrlichkeit, mit der einen heruntergekommenen Hof wieder aufbaut und sein Leben in den Griff bekommt, verkehren sich ins Gegenteil, als er auf den - genial dargestellten - Himmler trifft, der in ihm das skrupellose Werkzeug findet, das er in den KZ braucht. Nach erheblichen Bedenken geht er in die KZ-Verwaltung und versucht bis zum Ende, seiner Frau zu verheimlichen, was mit den Juden geschieht. Ein Besuch des Stuthoff-Kommandanten bereitet dem ein Ende - und er lebt neben seiner Frau dahin, bemerkt 1944 wütend, daß sein Lager eine weitaus höhere "Tagesleistung" erbringen konnte, wenn die Reichsbahn nur genügend "Material" geliefert hätte. Ein bedrückendes Bild des - auf seine Weise - teuflisch korrekten Befehlsempfängers, der schließlich in Polen gehenkt wird. Ein hervorragender Film, in dem George seine Kapazität als Charakterdarsteller unter Beweis stellt. Unbedingt zu empfehlen.
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD
Ein solcher Film wäre in Hollywood und ich glaube inzwischen auch in Deutschland unmöglich. In dem Moment indem man den Film sieht begreift man kaum was da geschieht. Dieser Mann hat den kompletten Holocaust, wie er sich in Auschwitz abspielte, zu verantworten. Und dennoch, man kann ihn nicht hassen! Man ist sprachlos! Denn er vollzieht sein Werk nicht weil er persönlich die Juden verabscheut, sondern weil er glaubt wenn die Führung die Vernichtung dieser Menschen beschließt wird das auch richtig sein, und wenn man ihn mit dieser Aufgabe betraut, muß er sie so gut wie eben möglich erfüllen. Er hatte nur noch Himmler und Hitler als Vorgesetzte und sagte nach dem Krieg sinngemäß : "Ich hatte keine moralischen Bedenken, denn die Verantwortung lag ja bei der politischen Führung." Ein Film der einem nicht mehr aus dem Kopf geht.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD
Wie kommt jemand dazu, Millionen von Menschen zu ermorden? Diese Frage wird mit diesem authentischen Film beantwortet. Rudolf Höß war Lagerkommandant im Vernichtungslager Auschwitz und wirkte ohne Gewissensbisse an der Endlösung der Judenfrage mit. Dieser Film zeichnet den Werdegang des fantasielosen Bürokraten nach. Schon im ersten Weltkrieg ist der junge Höß treuer Empfehlsempfänger. Als die Nationalsozialisten an Macht gewinnen, ist Höß der ideale Mann für ihre Zwecke: Er widerspricht nicht, er führt stets gehorchend aus! Das bringt ihn nach "oben". Als Höß schließlich Lagerkommandant im KZ wird, erhält er den Auftrag zur Massenvernichtung. Das ist für ihn ein Befehl wie jeder andere auch.
Ohne Zweifel eine ebenso erschreckende Studie wie "Der Totmacher". Götz George spielt Höß auf eine unlaublich authentische Weise. Er ist kein klischeehafter "hasserfüllter Nazi", sondern schlicht und einfach Mitläufer und blinder Gefolgsmann, dessen Gedankenarmut und Obrigkeitstreue geradezu erschütternd ist. Die Geschichte dieses stets Befehle befolgenden Mannes beruht auf der Biografie des echten Rudolf Höß und zeigt ihn, wie er war. Nicht wirklich unsympathisch (Auch das macht den Film erschreckend: Ein Mensch wie du und ich?), aber abstoßend durch seine blinde Treue, seine menschliche Kälte und seine grauenhaften Taten. Mit diesem Film feierte Götz George 1977 sein Comeback auf die Leinwand. Mit Erfolg!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Götz George ist gut - allerdings nicht super
Ich habe mir den Film von Anfang an angesehen und muß zugeben, dass er sich enorm in die Länge zieht. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Simon Wilde veröffentlicht
sehr verwirrend
ich war etwas entäuscht über diesen Film da er einfach aus den zusammenhängen gerissen war. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2010 von Rainer Hoess
WARUM ZURÜCKHALTEND ???
TJA, LEIDER BLEIBT DER FILM DEUTLICH HINTER DEN MÖGLICHKEITEN (UND ABSOLUTEN NOTWENDIGKEITEN)
DES THEMAS HÖSS UND AUSCHWITZ ZURÜCK... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Februar 2010 von Dr. Wolfgang Dörr
minus minus minus
Nach dem ich jetzt vergeblich versuche an meinem 4. PC die DVD zum laufen zu bekommen kann ich leider nur dieses Urteil fällen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Februar 2010 von Andreas Dittmar
Geschichte pur
Ein ungewöhnlich aufgebautes Werk, das Einblick und Verständnis schafft, nur empfehlenswert mit hervorragenden schauspielerischen Leistungen
Veröffentlicht am 20. Januar 2010 von AM
das böse versteckt sich hinter einer biederen maske
dies ist die geschichte von rudolf höß, dem leiter des kz auschwitz. der name franz lang ist lediglich ein erdachter name den höß tatsächlich vor seiner... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2008 von Frank Linden
Versuch des Psychogramms eines KZ-Leiters
Auf den Film kam ich, da ich nach "Der Sandmann", "Der Totmacher" und "Solo für Klarinette" bei amazon auf der Suche nach einem gutem Film mit Götz George als... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2008 von doggo-doggo
Ein guter und wichtiger Film
"Aus einem deutschen Leben" zeichnet den Lebenslauf von Rudolf Höß den Lagenkommandanten von Auschwitz nach. Er wird fiktiv als Franz Lang bezeichnet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2007 von Ronny Petters
Die schauspielerische Qualität eines Götz George
Wenn sein Vater Heinrich George hätte mit ansehen müssen, welch'e schauspielerische "Qualität" sein Sohn Götz in diesem Streifen abliefert; Heinrich George... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juli 2007 von Film-Kollektor
Kein perfekter Film, sollte man aber gesehen haben...
Ich habe diesen Film, über den ich bis hierher schon viel gehört habe, nun endlich auch gesehen und kann mir nun ein eigenes Bild machen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2007 von F. Al Salk
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