ein Muss für Helsinkifreunde: die Figuren gehen durch die Straßen und besuchen Orte, die man selbst besuchen kann: kleine versteckte Kneipentipps. Als Krimi ist die Autorin gewöhnungsbedürftig: nach der Hälfte des Buches gibt es immer noch keine Leiche, aber am Ende werden wir wissen, dass sie uns erfolgreich auf die falsche Fährte geschickt hat. Wie Dürrenmatt bei "Der Richter und sein Henker" spielt sie mit dem Leser/ der Leserin und dem zu erwartenden Ehrgeiz, den Mörder schon vorzeitig zu entlarven. Das Buch ist spannend, aber weil mir die Beschreibungen der Stadtspaziergänge manchmal doch zu langatmig waren: nur 4 Sterne