-
dtv-Shop:
Hier finden Sie Neuheiten & Bestseller des Verlags: Zum dtv-Shop
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Aus dem Leben eines Taugenichts: Berlin 1826 gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
|
Produktinformation
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Edelkitsch,
Von Zuckerfee (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Aus dem Leben eines Taugenichts: Berlin 1826 (Taschenbuch)
Ich muss gestehen, ich finde den "Taugenichts" öde. Die demonstrative Lustigkeit, das penetrante Niedlichkeitsgehabe, die zahllosen neckischen Diminutivlein und Verkleinerungsförmchen und die platten Naturbeschreibungen, in denen der Himmel blau und das Gras grün ist und die holden Vögelein hoch droben in den Lüften jubilieren, hingen mir schon ab Seite vierzehn bis auf den Teppich zum Halse raus. Auch die Handlung mit ihrer aus dem Hut gezauberten, groschenromanhaften Auflösung ist an Seichtheit kaum zu überbieten. Seine vollkommene Harmlosigkeit ließ das Werklein zwar rasch zum Favoriten aller Zensoren und Deutschlehrer avancieren, ich halte es allerdings für gehobenen Kitsch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn sich Dichter und Philosophen treffen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Aus dem Leben eines Taugenichts: Berlin 1826 (Taschenbuch)
Philosophen und Dichter wohnen auf benachbarten Hügeln, doch selten waren sie sich so nahe wie in der Epoche der Romantik. Eichendorffs "Aus dem Leben eines Taugenichts" ist eines der Prosawerke der romantischen Literatur. So wundert es kaum, daß es im Oberstufenunterricht das meistgelesenste Stück aus der deutschen Romantik ist. Dennoch, nicht nur als ein Werk für den Unterricht ist dieses Buch zu empfehlen, sondern auch für jeden anderen, der gerne ein gutes Buch ließt. Besonders ans Herz zu legen ist dieses Buch jenen, die sich selbst ein Bild davon machen wollen, wie eng Literatur und Philosophie hier verschmelzen. Eichendorffs Naturwahrnehmung und -darstellung sind für die Romantiker bezeichnend und so mancher Philosophiekundiger wird sich zurecht an das Zeitalter der Magie erinnert wissen. Eichendorffs Sprache wirkt dabei vielleicht zunächst etwas eigenwillig, doch wer sich einliest, wird sie lieben. Sein Sprachstil ist zu keiner Zeit allzu kompliziert oder gekünstelt, sondern besitzt einen ganz eigenwilligen Charme. Unterstütz wird dieser zudem durch die alte Orthographie dieser dtv-Ausgabe, in der der Text originalgetreu der Erstausgabe von 1826 folgt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
die Leichtigkeit des Seins,
Von
Rezension bezieht sich auf: Aus dem Leben eines Taugenichts: Berlin 1826 (Taschenbuch)
Nichts ist ihm so fremd und so verhasst, wie ein Leben, orientiert an Sicherheit und eignem Vorteil. Der Taugenichts verkörpert nichts anderes als die Sehnsucht nach Ferne, die Leichtigkeit des Seins, die sich in Träumereien zeigt und die erst durch den Unmut des Vaters zum Handeln aktiviert wird. "Ich kann dich nicht länger füttern", dieser Satz ist der Startschuss zum Lauf hinaus in die Welt. Eine fröhliche und gesangs- orientierte Wanderung, die dann in erzählender naiver Sprache zu einem Märchen wird, wo nur "holde Frauen" und "weiße Schlösschen" ihm begegnen und letztendlich nur die Unerreichbarkeit der schönen Damen und das Weiter-Sehnen, ihn auf der Wanderschaft zu halten scheinen. Über Wien führt ihn der Weg nach Rom, eine Stadt, die ihn im hellen Schein begrüßt, als ob Engel dort stünden und sängen. Die Stadt, die aber auch ihr säkularisiertes Bild in Form von Verführung zeigte. Der Taugenichts konnte der Verführung widerstehen.Eichendorffs Novelle könnte in ihrer naiven Art als Revolte gegen das Philistertum der Zielstrebigkeit gesehen werden. In jedem von uns, und der Taugenichts als Mensch ohne Namen scheint jeden von uns als Spiegelbild verkörpern zu sollen, sind beide Seiten. Der Gefahr, ausschließlich der Leichtigkeit des freien Lebens zu dienen oder anderseits der zwecklosen, inhumanen Geschäftigkeit des modernen Lebens sich hinzugeben, dieser Gefahr entgeht er durch die Liebe. Und hier erlebt der Leser Romantik pur, die Liebe entfaltet in der Überhöhung ihre Kraft. Aurelia, die der Taugenichts heiratet, ist ihm eine Offenbarung, "wie ein Engel, der leise durch den tiefenblauen Himmelsgrund zieht." 1826 geschrieben, hier in der Originalausgabe in alter Schreibweise und alten Begriffen. Alles sorgfältig erklärt am Ende des Buches. Ein Schatz. Und der anfänglich noch kritisch beäugte naive Stil Eichendorffs gewinnt zunehmend und integriert den Leser in diese Erlebniswelt der Novelle. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|