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Aus dem Leben eines Taugenichts: Novelle [Taschenbuch]

Hartwig Schultz , Joseph von Eichendorff
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1986 3150023548 978-3150023549
Text in neuer Rechtschreibung

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 127 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150023548
  • ISBN-13: 978-3150023549
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 9,6 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 319.497 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Aus dem Leben eines Taugenichts
OA 1826 Form Novelle Epoche Romantik
Mit der Novelle schuf Joseph von Eichendorff eine eigene romantische Gattungsform, den sog. »Taugenichts-Roman«. Die Urfassung – zwei kurze Kapitel, die vermutlich schon in Breslau entstanden – trug den Titel Der neue Troubadour. Ein Kapitel aus dem Leben eines armen Taugenichts. Bereits 1822 oder 1823 vollendete Eichendorff das Werk, ließ es aber erst 1826 drucken, zusammen mit Das Marmorbild und einigen Gedichten.
Inhalt: Ein junger Müllerssohn wird von seinem Vater als Taugenichts beschimpft und in die Welt geschickt, damit er lernt, für sich selbst zu sorgen. Daraufhin zieht er mit seiner Geige, auf Gott vertrauend, in die Welt. Nachdem ihn zwei vornehme Damen im Reisewagen zu ihrem Schloss mitgenommen haben, findet er eine Anstellung als Gärtnerbursche, anschließend als Zolleinnehmer. Er verliebt sich in eine der beiden Damen, glaubt aber, sie sei eine Gräfin und daher für ihn unerreichbar. Daher macht er sich erneut auf die Reise und schließt sich zwei abenteuerlich anmutenden Gestalten an, die sich als Maler entpuppen und mit dem Taugenichts nach Italien ziehen. Er erhält einen Brief, von dem er glaubt, dass seine angebetete »Gräfin« ihn geschickt habe. Um sie zu finden, eilt er nach Rom. Ein deutscher Maler erklärt ihm, die Gesuchte sei in der Stadt – eine Verwechslung. Enttäuscht tritt der Taugenichts die Heimreise an. Er gelangt wieder auf das Schloss, wo sich alle Umstände aufklären. Die beiden angeblichen Maler sind ein Graf und seine inkognito reisende Geliebte; die heimlich geliebte Dame ist keine Gräfin, sondern eine Waise, die in der Obhut eines Grafen großgezogen wurde. Am Schluss heiratet die Dame den Taugenichts.
Aufbau: Die spärliche Handlung wird in zehn Kapiteln aus der Perspektive des Müllerssohns erzählt und gibt der lyrischen Grundstimmung der Novelle, verdeutlicht in den Wanderliedern sowie dem Gemüt des Taugenichts, genügend Raum. Hinter dem Begriff Taugenichts verbirgt sich ein am Rande gesellschaftlich akzeptierter Vorstellungen lebender Romantiker. Damit steht er im Gegensatz zum Typ des Philisters, der in bürgerlicher Enge lebt und eine geruhsame und materiell gesicherte Existenz als höchsten Wert ansieht. Im Text finden sich typische Motive eichendorffscher Romantik: Schlösser, Liebe, Musik, Malerei, Mondnächte, Gottvertrauen und am Ende eine heile, märchenhaft glückliche Welt.
Wirkung: Die ersten Kritiken – erschienen im Literaturblatt, der Beilage zum Morgenblatt für gebildete Stände – waren vernichtend. Spätere Rezensionen stellten die Echtheit des Gemüts und die liebliche Darstellungsweise in den Vordergrund. Theodor R Fontane und auch Thomas R Mann sahen im Taugenichts den Urtyp des deutschen musischen Wesens.
Einige der in den Text eingestreuten Gedichte wurden vertont, so z. B. Wem Gott will rechte Gunst erweisen von Robert Schumann (1810 bis 1856) und Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 bis 1847). Doch gerade dieser Text wurde auch zum Beispiel für einen bewusst fehlgedeuteten Umgang mit Eichendorff: Er wurde von der Wandervogelbewegung verharmlost und von den Nationalsozialisten missinterpretiert. C. V. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Joseph Freiherr von Eichendorff wurde am 10. März 1788 auf Schloß Lubowitz in Oberschlesien geboren und starb am 26. November 1857 in Neiße.
1804-06 Philosophie- und Jurastudium in Breslau und Halle, ab 1807 in Heidelberg, wo er u.a. mit Joseph von Görres zusammentraf. 1808 Reise nach Paris. Begegnung mit Achim von Arnim und Clemens Brentano. Abschluß des Studiums in Wien. Begegnung mit Friedrich und Dorothea Schlegel. 1815 Heirat mit Luise von Larisch. Ab 1819 Anstellung beim Kultusministerium Berlin, später kommissarischer Schulrat für Westpreußen und Danzig. 1824-31 Oberpräsidialrat und Mitglied der ostpreußischen Regierung Königsberg. Bekanntschaft u. a. mit Savigny und Adelbert von Chamisso in Berlin. 1844 Entlassung aus dem Staatsdienst. 1855 Übersiedlung nach Neiße.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die Leichtigkeit des Seins 25. Juli 2005
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Nichts ist ihm so fremd und so verhasst, wie ein Leben, orientiert an Sicherheit und eignem Vorteil. Der Taugenichts verkörpert nichts anderes als die Sehnsucht nach Ferne, die Leichtigkeit des Seins, die sich in Träumereien zeigt und die erst durch den Unmut des Vaters zum Handeln aktiviert wird. "Ich kann dich nicht länger füttern", dieser Satz ist der Startschuss zum Lauf hinaus in die Welt. Eine fröhliche und gesangs- orientierte Wanderung, die dann in erzählender naiver Sprache zu einem Märchen wird, wo nur "holde Frauen" und "weiße Schlösschen" ihm begegnen und letztendlich nur die Unerreichbarkeit der schönen Damen und das Weiter-Sehnen, ihn auf der Wanderschaft zu halten scheinen. Über Wien führt ihn der Weg nach Rom, eine Stadt, die ihn im hellen Schein begrüßt, als ob Engel dort stünden und sängen. Die Stadt, die aber auch ihr säkularisiertes Bild in Form von Verführung zeigte. Der Taugenichts konnte der Verführung widerstehen.

Eichendorffs Novelle könnte in ihrer naiven Art als Revolte gegen das Philistertum der Zielstrebigkeit gesehen werden. In jedem von uns, und der Taugenichts als Mensch ohne Namen scheint jeden von uns als Spiegelbild verkörpern zu sollen, sind beide Seiten. Der Gefahr, ausschließlich der Leichtigkeit des freien Lebens zu dienen oder anderseits der zwecklosen, inhumanen Geschäftigkeit des modernen Lebens sich hinzugeben, dieser Gefahr entgeht er durch die Liebe. Und hier erlebt der Leser Romantik pur, die Liebe entfaltet in der Überhöhung ihre Kraft. Aurelia, die der Taugenichts heiratet, ist ihm eine Offenbarung, "wie ein Engel, der leise durch den tiefenblauen Himmelsgrund zieht.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faulenzen und Freiheit 31. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich war eigentlich immer jemand, der mit gemischten Gefühlen an ältere Werke heranging. Und vor einer Woche habe ich es wieder einmal gewagt. Aber ich habe es nicht bereut. Und zwar war es der "Taugenichts" von Eichendorff.
Im "Taugenichts" geht es um einen jungen Burschen, der von seinem Vater von zu Hause rausgeworfen wird, um sein eigenes Brot und Geld zu verdienen. Er zieht umher, trifft allerlei Menschen und spielt wann immer er kann auf seiner Geige, die er auf seine Reise mitgenommmen hat. Eigentlich eine Handlung, die nicht besonders zum Lesen antreibt, aber wenn man sich einmal dazu durchrungen hat anzufangen, ist es schwer wieder aufzuhören. Es ist Eichendorffs einfühlsame Sprache, die das Lesen zu einem wahren Vergnügen macht. Zudem steigt die Freude beim Lesen mit der Tatsache, dass jeder von uns schon einmal den Drang verspürt hat, aus dem normalen Leben auszubrechen, um die ferne, schöne und weite Welt kennenzulernen. Ein Buch für Träumer und Romantiker oder für die, die es noch werden wollen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Joseph von Eichendorffs »Aus dem Leben eines Taugenichts« gilt als eines der wichtigsten Werke der deutschen Romantik. Auch heute wirkt er Stoff vom freien Geist, welcher in die weite Welt hinauszieht, um Abenteuer zu erleben, auf viele Menschen als verlockend.
Schon auf der ersten Seite der Novelle wird »Taugenichts« von seinem Vater herausgeschmissen, um sein Glück in der weiten Welt zu suchen. »Taugenichts« schultert also seine Geige und beginnt seine Wanderschaft, die ihn an Feldern und Schlössern vorbei bis nach Rom führen wird. Das Glück begegnet »Taugenichts« dabei alle naselang. Und genau darin liegt ein großes Problem von Eichendorffs Novelle: Der »Taugenichts« schlittert gut gelaunt in dermaßen viele glückliche Umstände hinein, dass dies aus heutiger Sicht für den Leser nur noch flach und unglaubwürdig wirkt, und er dem überfröhlichen Protagonisten schließlich seine ständige gute Laune auf dessen idealisierten Wanderschaft nur noch übel nimmt.
Im Nachwort erfährt der Leser das Eichendorff selbst nie das Leben des »Taugenichts« geführt hat, sondern ein sehr beschauliches und gesichertes Beamtendasein führte. Dadurch erhält er ein Gefühl dafür, warum die im »Taugenichts« geschilderten Abenteuer so einseitig und idealisiert erscheinen.
Hat »Taugenichts« mal ausnahmsweise keine gute Laune, sondern Liebeskummer, so fällt es dem Leser sehr schwer sich in das Gefühlsleben hineinzuversetzen. Aus heutiger Sicht würde ein Leser wohl mehr Einblicke in das Innenleben einer Figur durch einen Autor erwarten, anstatt einer eindimensionalen Schilderung aus der Außenperspektive.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn sich Dichter und Philosophen treffen 18. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Philosophen und Dichter wohnen auf benachbarten Hügeln, doch selten waren sie sich so nahe wie in der Epoche der Romantik. Eichendorffs "Aus dem Leben eines Taugenichts" ist eines der Prosawerke der romantischen Literatur. So wundert es kaum, daß es im Oberstufenunterricht das meistgelesenste Stück aus der deutschen Romantik ist. Dennoch, nicht nur als ein Werk für den Unterricht ist dieses Buch zu empfehlen, sondern auch für jeden anderen, der gerne ein gutes Buch ließt. Besonders ans Herz zu legen ist dieses Buch jenen, die sich selbst ein Bild davon machen wollen, wie eng Literatur und Philosophie hier verschmelzen. Eichendorffs Naturwahrnehmung und -darstellung sind für die Romantiker bezeichnend und so mancher Philosophiekundiger wird sich zurecht an das Zeitalter der Magie erinnert wissen. Eichendorffs Sprache wirkt dabei vielleicht zunächst etwas eigenwillig, doch wer sich einliest, wird sie lieben. Sein Sprachstil ist zu keiner Zeit allzu kompliziert oder gekünstelt, sondern besitzt einen ganz eigenwilligen Charme. Unterstütz wird dieser zudem durch die alte Orthographie dieser dtv-Ausgabe, in der der Text originalgetreu der Erstausgabe von 1826 folgt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Hat geholfen!
Ich habe es für mein Abitur gekauft und konnte die ein oder andere gute Sache daraus mitnehmen!
Das war mein Plan!
Also alles cool.
Vor 2 Monaten von Clara Baumbach veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Für das Gymnasium
/Unterricht gekauft.
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Vor 3 Monaten von MC veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein Klassiker
Da ich zwischen aktueller Literatur gerne auch mal den einen oder anderen Klassiker lese, fiel meine Wahl diesmal auf das "Leben des Taugenichts". Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Gabriele B. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch
Ich hatte kein Problem, jederzeit wieder mit Amazon. Der Artikel entsprach meinen Vorstellungen. Die Bewertungen dürften etwas kürzer ausfallen, oder?
Vor 7 Monaten von Schedel, Uwe veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Furchtbar naiver und nerviger Hauptcharakter
Mich hat der Taugenichts in seiner naiven Dummheit so genervt, dass ich dasBuch nicht zu Ende lesen konnteund das passiert selten!
Vor 11 Monaten von Elkinha veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gutes Geschäft
Die Ware wurde rechtzeitig geliefert.
Der Lektüreschlüssel zu "Aus dem Leben eines Taugenichts" ist begleitend zu dem Buch absolut praktisch. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Seidl Rudolf Und Monika veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Aus dem Leben eines Taugenichts
Nun, Eichendorff ist sicher nicht der Geschmack von allen, aber ich liebe seine Erzählungen und Gedichte sehr!!! Deshalb ist es für mich immer wieder toll!
Vor 13 Monaten von Renate Wismach veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schöne alte Ausdrucksweise
Da sieht man, das auch ein "Taugenichts" es zu etwas bringen kann. Sehr schöne Geschichte in
einer gewählten alten Ausdrucksweise, die mit gut gefällt. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Maja58455 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wortwitz und große Gefühle
Ein Klassiker der Romantik, aber wem das nicht reicht um dieses Büchlein zu lesen, dem sei gesagt: „Ließest du dich auf die Sprache ein, auch wenn sie heut nicht mehr... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Nicolai Jürgensen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klassiker der Romantik
Über diese Novelle braucht man eigentlich nichts sagen, da sie einer der Klassiker der Romantik ist. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Dr. Wolfseher veröffentlicht
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