Pressestimmen
»Frei nach der Devise: ›die Steiermark ist überall‹ ist ein humorvoller, intelligenter, witziger Heimatroman entstanden.«
chexx, Das Magazin 15.03.2007»Ich muss bekennen, lange nicht einen so köstlichen Roman gelesen zu haben. Köstlich vor allem, weil sein intellektueller Witz – heute selten – allgemein verständlich ist.«
Joachim Schondorff, Münchner Merkur »Das absolut ultimative Lehrbuch vom steirischen Leben.«
Bernd Jeschek, Die Presse»Ein richtiger Heimatroman aus Österreich […], böse, liebevoll, albern, bizarr.«
Peter Friedl, Nürnberger Nachrichten »Ein Buch voller Späße, voller Phantasie und nie langweilig.«
Michael Schulte, Frankfurter Rundschau »So robust wie Gruber ist in der Heimatliteratur bisher noch keiner gewesen. […] Grubers Methode ist so drastisch wie wirksam. Eine Roßkur in Heimatkunde. Mehr braucht’s nicht.«
Neue Zürcher Zeitung»Tatsächlich ist dieser Band eine Summe satirischer und kabarettistischer Variationen über das steirische Landleben. […] Vielleicht darf man in Reinhard P. Gruber den Protagonisten eines neuen Realismus sehen, der keine Angst hat, sich mit der Realität die Finger schmutzig zu machen.«
Heidi Pataki, Frankfurter Allgemeine Zeitung »Pflichtlektüre für ambitionierte Steiermark-Reisende.«
Augsburger Allgemeine»Das steirische Original Hödlmoser wurde von Reinhard P. Gruber zwar erst 1973 erfunden, gehört aber heute bereits zur Steiermark wie der Erzherzog Johann und das Jodeln.«
Neues Volksblatt»Obwohl schon zu Beginn des Buches der Steirer anderen Österreichern gegenüber abgegrenzt wird, hat auch der Nicht-Steirer immer wieder Identifikationserlebnisse.«
Die Furche»Die Restösterreicher aber (unter denen es auch humorvolle Menschen geben soll) könnten bei Grubers Heimatgeschichten erfahren, was wahres Naturburschentum ist. Und sie werden einfach die bittere Wahrheit hinnehmen müssen, daß nur die Steiermark einen Helden wie Hödlmoser hervorbringen kann.«
Kurier»Längst zählt er zu den Lieblingen des Leserpublikums, der Steirer Hödlmoser. Weit über die Grenzen unseres Heimatlandes hinaus ist der Ruf von seinen kühnen, gewaltigen Taten gedrungen, und seit seinem Auftauchen im Jahr 1973 erst wissen wir Steirer alles über uns und unsere Fähigkeiten.«
Eva Schäffer, Neue Zeit, Graz»Reinhard P. Gruber könnte von Wolfgang Bauer und Peter Handke kreuzweise gezeugt worden sein.«
Josef Laßl, Oberösterreichische Nachrichten »Das Buch ist nach einmaliger Lektüre keineswegs erledigt und kann einen mit seinem deftigen Zitatenschatz durchaus ein Leben lang begleiten.«
Vor Magazin 08.2011
Kurzbeschreibung
Weit über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus ist sein Ruf gedrungen: Hödlmoser, ein Bauer aus Kumpitz, beschämt den Durchschnittsmann mit seiner ungebrochenen Lendenkraft, die nicht auf fruchtbarkeitsfördernde Mittel angewiesen ist. Auf Anhieb zeugt er so auch eines schönen Aprilmorgens auf einem moosbewachsenen Waldweg mit der Kuhmagd Fani ein Kind.
»Unglücklicherweise sind auch die Besten unseres Landes nicht vor dem Schicksal gefeit. Unbarmherzig trifft es Hödlmoser auf dem Höhepunkt seines Lebens. Die Indiskretion eines niedrig denkenden Knechts zwingt den heißblütigen Helden, die Ehre seiner Fani zu rächen. Der Tragödie erster Teil spielt sich in einem der beiden Kumpitzer Wirtshäuser ab. Hödlmoser verläßt die Wirtsstube als einzig Überlebender.
Der Tragödie zweiter Teil findet im ehelichen Schlafzimmer statt. Er zerrt den jungen Pepi aus dem Ehebett und auf die Blutwiese. Im Angesicht des Todes erkennt er jedoch im Nebenbuhler seinen illegitimen Sohn. Seine Hand zögert, und im nächsten Augenblick stürzt Franz Josef Hödlmoser im eigenen Blut zu Boden. Selbst Gott ist über diesen tragischen Tod erzürnt und verschüttet Kumpitz unter einem Bergrutsch. Wie anders wären die Geschicke Österreichs verlaufen, hätten wir unseren steirischen Helden nicht verloren.« (Anne M. Zauner, Literaturhaus Wien)