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"Aus dem Jungen wird nie was ...": Vom Mechaniker zum Millionär: Warum in Deutschland jeder eine Chance braucht [Gebundene Ausgabe]

Hans Wall
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

21. September 2009
„Ich kann das besser. Du kannst das besser. Deutschland kann das besser.“ Hans Wall

Er beendete die Hauptschule mit miesen Noten. Er schmorte im Jugendarrest. Sein Vater hatte ihn aufgegeben. Der junge Wall hatte alles, was man für ein verkorkstes Leben braucht. Heute steht er an der Spitze eines weltweit operierenden deutschen Konzerns. Dies ist die Erfolgsgeschichte eines ungewöhnlichen Unternehmers – und zugleich ein Plädoyer für ein stärkeres Engagement des Einzelnen, aber auch für einen verantwortungsvollen Staat, der den Unternehmergeist seiner Bürger fördert.

Ob Istanbul oder Ingolstadt, Bottrop oder Boston, Berlin oder Budapest – Hans Walls Werbewände, Stadttoiletten, Wartehäuschen, Hundeklos und Ruhebänke stehen auf allen fünf Kontinenten. Mit der Wall AG macht er heute Jahresumsätze in Höhe von 150 Millionen Euro und beschäftigt allein in Deutschland über 500 Menschen. Wagemut, Kreativität und Fleiß charakterisieren Hans Wall, dessen Leben prototypisch für die Erfolgsgeschichte des deutschen Mittelstandes und dennoch einzigartig ist: vom Volksschüler, der sich mit Mühe durch die Prüfungen kämpfte, bis zum Tag, als er die erste barrierefreie Münztoilette in New York aufstellte und von Rudolph Giulianis Vize hörte: “Now you are in the business.“ Dieses Buch ist die humorvoll erzählte Lebensgeschichte eines Mannes, der sich anfangs nichts zutraute, und eine Liebeserklärung an Deutschland, das Walls Aufstieg überhaupt erst möglich gemacht hat.

DIE Erfolgsgeschichte des deutschen Mittelstandes.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (21. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453163923
  • ISBN-13: 978-3453163928
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 356.697 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hundeklos. Münzfreie Pissoirs. Berliner Toiletten-Vertrag, Was wenig appetitlich klingt, hat den Mann zum Multimillionär gemacht. Stadtmöblierung total, so lautet das Credo des Hans Wall, geboren zu Künzelsau im März 1942. Die Idee, städtische Wartehäuschen, Bänke und Hochhausflächen als Werbeträger in unsere Konsumentenhirne zu drängen, wartete geradezu auf einen wie Wall. Und längst ist dieser dabei, den gesamten Weltmarkt sanitär- und werbetechnisch zu erobern. Was 1976 mit einem ersten bescheidenen “Fahrgastunterstand” in Rastatt begann und 2001 mit der Bostoner Komplettverwallung einen vorläufigen Höhepunkt fand, stellt der stolze Imperator nun in seinen Lebenserinnerungen zur Schau. Ein Erfolgsbericht, der in vielerlei Hinsicht staunen macht!

Wall und die Wall AG. Gefühlte 50.000mal streift des Lesers Auge über die Marke. Die Wall-Methode als Brachialgewalt. Denkmalspflege, Grabsanierung des geistigen Haus- und Säulenheiligen Ernst Th. A. Litfaß, Kirchensanierung, Stiftungs- und Sponsorenaktivitäten, die einen schwindeln lassen. Alles im Anhang akribisch aufgelistet, versteht sich. Vornehme Zurückhaltung ist des Autors Sache nicht. Schließlich soll das Ganze all jenen Ungläubigen unter die Nase gerieben werden, die einst die titelgebende Prophezeiung ausstießen. Wirkt der Unternehmer in seinen großspurigen Momenten nicht eben wie ein geborener Sympathieträger, so beginnt man mit zunehmender Lektüre die Durchschlagskraft solcher Wall-Power fast schon zu bewundern.

Vielleicht sind es ja gerade unangepasste Zupacker wie Wall, die unsere darbende Wirtschaft dringend benötigt (der Mann selbst macht kaum einen Hehl daraus). Der “Herr der Klobalisierung” (lustige Eigenwerbung), der angesichts eines ungepflegten Wartehäuschens schon mal “fuchsteufelswild” werden kann, weist mit seinem “Wall-Programm” ganz Deutschland den Weg. “Funktionäre, Schwadronierer und Bremser” bekommen vom Drillsergeant aus Künzelsau dabei ordentlich den Kopf gewaschen. Fleiß, Mut und Engagement gelten als Kampfbegriffe im Wall’schen Kosmos. Von einem, der auszog, die Geschichte der öffentlichen Latrine neu zu schreiben. Ein lärmender, witziger, aufdringlicher Konservativer und eine beachtliche Erfolgsstory. Deutschlands aufstrebenden unternehmerischen Kräften durchaus als Gebrauchsanweisung empfohlen.. –Ravi Unger

Klappentext

"Seine Produkte verkauft er wie Wundermittel gegen urbane Tristesse."
sueddeutsche.de

"Stadtmöblierer mit großem Herzen"
Berliner Morgenpost


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Vor 10 Tagen saßen Hans Wall und ich als Impulsgeber auf dem Podium beim Entrepreneurship Summit bei Prof. Faltin in Berlin. Ich muss zugeben: Vorher wusste ich sehr wenig über Hans Wall. Beeindruckt von seiner Persönlichkeit habe ich mir dann sein Buch vorgenommen und das hat meinen positiven Eindruck noch verstärkt!

Vor allem sein Weg vom Schulversager und Fast-Kriminellen hin zu der Entscheidung, sich selbst weiterzubilden und schließlich selbständig zu machen, hat mich tief bewegt. Auch wenn viele Schreiberlinge und Wissenschaftler eher davon ausgehen, dass man sein Leben wenig beeinflussen könne und mit seinen mangelnden Talenten leben müsse, so ist diese Geschichte der Beweis dafür, dass wir doch die Macht haben, einige grundsätzliche Entscheidungen zu treffen und damit unser eigenes Schicksal bestimmen. Was wäre geworden, wenn er, als es um einen Autodiebstahl ging, nicht "gekniffen" hätte?

Sein Weg führt dann über den Beitritt zu den Zeugen Jehovas (und die nachfolgende Trennung). Meiner Meinung nach ganz wichtig: Die christliche Grundtugend der Dankbarkeit spricht aus fast jeder Zeile. Auch wenn der Vater nach heutigen Maßstäben ein autoritäres Ekelpaket war, ist er ihm für manche Dinge dankbar. Auch wenn die Bürokratie ihm auf seinem weiteren Weg den einen oder anderen Stein in den Weg gelegt hat, so spricht aus seinem Buch doch die Dankbarkeit gegenüber diesem Land, das auch einem Schulversager eine spätere Fortbildung und nachfolgend den Aufstieg zum Millionär erlaubt hat.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus diesem Jungen ist eine Menge geworden 1. November 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Ein sehr aufschlussreiches Buch: Es macht - autobiographisch - verständlich, warum und wie jemand zum erfolgreichen Unternehmer wird und was er vor allem brauchte, um erfolgreich zu bleiben.
Zugleich handelt es sich um eine Abrechnung mit jeglicher Bürokratie, die für einen zielstrebigen und umtriebigen Mann wie Hans Wall natürlich der Bremsklotz schlechthin ist. Umso eindrucksvoller, dass der Autor auch die Ausnahmen sieht und würdigt: zum Beispiel Direktor Piefke von den Berliner Verkehrsbetrieben.
Erstaunlich auch - und durch Walls eigenen Lebensweg jedoch gut nachvollziehbar - ist sein dickes Lob, das er Deutschland als Ursache seines Erfolgs spendet. Nur hier bekomme jemand wie er immer wieder eine neue Chance, sich fortzubilden und sich mit seinen Begabungen zu beweisen. Das erstaunt umso mehr, als man bei uns eigentlich immer die USA als dieses "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" feiert.
Es ist sehr überzeugend, wie Wall das mit seinen eigenen Erlebnissen und Erfahrungen begründet. Er bezeichnet sich selbst als Spätentwickler und versäumt nicht, den Mentor zu benennen, der ihm dabei ganz wesentlich half, vom "kleinen" Techniker zum Unternehmer zu werden: sein früherer Seniorchef bei der Firma Lechner (S. 80).
Solche Bücher werden oft von Ghostwritern geschrieben. Aber Wall ist so präsent in seiner Art und seinem Erzählstil, dass man diese Vermutung rasch fallen lässt. Vor allem verwendet er einige Formulierungen, die ein Ghost sicher "geglättet" hätte. Beispiel auf S. 20:
"Er [der Vater] war der Kommandant, und wir alle waren Nichtsnutze. Und ich der größte von allen.
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3.0 von 5 Sternen Aus meinem Jungen wird was 22. März 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Wie haben es denn die ganz Großen gemacht, fragte mich mein Sohn, der sich mit seiner Selbstständigkeit so durchschlägt.
Deshalb kaufte ich dieses Buch. Meine Frage wurde dabei leider nicht beantwortet. Es liest sich leicht und wenn man genaueres über Stadtmöbel wissen möchte, ist es stimmt das richte Buch. Es ist auch ganz interessant, mal zu wissen , was Herr Wall sonst noch so Gutes für unsere Stadt macht, außer zu Weihnachten den Kudamm zu beleuchten. Meine Sympatie hat der Mann auf jeden Fall, aber das Buch eben leider nur 3 Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Einwandfrei... 24. Juli 2010
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
In Berlin hing an jeder Haltestelle die Werbung zu diesem Buch aus. Was mein Interesse geweckt hatte und mich dazu bewogen hatte dieses Buch zu erwerben. Diese Werbekampagne dürfte dem Hansi nicht all zu viel gekostet haben, immerhin sind es ja seine Werbeflächen und Wartehäuschen und genau darum geht es in diesem Buch. Hans Wall ist durch diese Werbeflächen reich geworden, wie er das geschafft hat, wird in diesem Buch eindrucksvoll beschrieben.
Das erste Kapitel ist wirklich grausam geschrieben, wahrscheinlich sind es seine eigenen Worte, in den nachfolgenden Kapiteln wird es dann aber lesbar.
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5.0 von 5 Sternen Ermutigung pur 22. März 2010
Von L. Rasch
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist schön aufgemacht, ehrlich und ermutigend geschrieben, lässt auch Mißerfolge und Fehlentscheidungen nicht aus und kann somit jungen Menschen wertvolle Impulse geben, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, etwas zu wagen, Träume umzusetzen. Es lässt sich leicht und schnell lesen, aber die geäußerten Gedanken bringen eigene Ideen in Fahrt. Schmunzelnd stelle ich fest, dass ich nach der Lektüre Bushaltestellen und Hinweistafeln mit ganz anderen Augen betrachte und mich daran freuen kann.
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