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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 25. September 2005
Als Klassiker der amerikanischen Literatur wurde mir einst das Buch angepriesen, hinter dem Klappentext hielt sich damals die wirklich spannende und zugleich gefühlvolle Schilderung der Lebensgeschichte zweier ungleicher Brüder verborgen - meiner Neugierde folgend wurde ich also tatsächlich belohnt, durfte ich dort eine der schönsten Geschichten lesen, die ich bis dahin zu Gesicht bekommen hatte!

Schon während des Buches stand für mich fest: "Den Film dazu wirst Du Dir anschauen!"

Der Roman, von Robert Redford verfilmt - mit Schauspielern wie Craig Scheffer, Brad Pitt, Brenda Blethyn, Emily Lloyd - gespannt war ich auf die Umsetzung des Romanes, die Auswahl der Schauspieler für die einzelnen Romanfiguren - auch hier bleibt nur festzustellen, dass man die Rollen wohl kaum besser hätte besetzen können!

Die Filmmusik - fabelhaft - Mark Isham hat es geschafft den Film, in meinen Augen und Ohren, auf eine Stufe mit "Legenden der Leidenschaft" zu stellen....

Das Ende - im Roman ein wenig enttäuschend "abgehandelt", wurde hier im Film zu einem echten Erlebnis!

Fazit? Es mag selten genug vorkommen - aber hier übertrifft der Film das Buch! 5 Sterne....
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am 24. August 2006
Robert Redfords "Aus der Mitte entspringt ein Fluss" ist ein melodramatischer Film, welcher allein schon dadurch auffällt, dass er nicht den üblichen Richtlinien bzw. der konventionellen, stereotypen Konzeption der breiten Masse von mit unnötigen Spezialeffekten und übertriebener, irrealer Tragik aufgeladenen Hollywood-Streifen folgt, sondern stattdessen in einer fast schon ergreifend anmutenden Schlichtheit und Gelassenheit voller Poesie und manchesmal auch Pathos das Porträt einer Familie zeichnet; hierbei allerdings nie ins Irreale oder Kitschige abweicht.

Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung der beiden Brüder Norman Maclean, der als Älterer gleichsam als der Ruhigere und Vernünftigere fungiert, und Paul Maclean, dessen Charakteristik im krassen Kontrast zu der seines älteren Bruders steht, die von ihrem Vater, einem presbyterianischen Priester, inmitten der harmonischen Naturlanschaft Montanas in Einklang mit Gott und der Natur erzogen werden - in Einklang mit dem göttlich Transzendenten, dem Unendlichen, Übersinnlichen und dem Materiellen, Endlichen, in welchem sich dies wiederspiegelt. Ihr Vater lehrt sie sowohl das Wort Gottes, die wörtliche Abstraktion also, als auch die greifbare Seite dessen, die Manifestation dessen in der Natur, dem "Abglanz des Unendlichen", um mit Goethe zu sprechen. So erhalten sie im Fliegenfischen ebenso viele Unterrichtsstunden wie in der Religion. Auch im weiteren Verlauf steht das Fliegenfischen trotz aller Probleme der einzelnen Charaktere stets sowohl für die Einheit des Menschen mit der Natur als auch die Einheit, die Zusammengehörigkeit der Familie Maclean.

Robert Redfords Regiearbeit ist eine Abkehr von üblichen Hollywood-Produktionen und beindruckt nicht durch Spezialeffekte, sondern durch faszinierende Naturaufnahmen, nicht durch Höhepunkte oder einen konventionellen Spannungsaufbau, sondern durch Sensibilität, Poesie und Glaubwürdigkeit, durch Schlichtheit und Intelligenz, beeindruckt durch eine perfekte Besetzung, durch grandiose Schauspielerleistungen Craig Sheffers und vor allem Brad Pitts, der hier in einer seiner besten Rollen spielt.
Nicht zu übertreffen ist beispielsweise jene Szene, in der Paul einen riesigen Fisch fängt, in der die beiden Brüder inmitten der Herrlichkeit der Natur mit ihrem Vater vereint sind, in der Pauls Augen vor Glück und Zufriedenheit glänzen (grandios gespielt von Brad Pitt) und er alle Sorgen in einem "Moment der Vollkommenheit" vergisst, gefolgt von den Worten Normans, der Zuschauer und Eltern über die Ermordung seines Bruders informiert. Besser kann man die immanente Gegensätzlichkeit des Lebens, den Kontrast zwischen Glück und Leid, zwischen Moment und Wirklichkeit, Wahrnehmung und Realität, nicht aufzeigen. Ergreifend ist auch das Ende: die Predigt des Vaters sowie der gealterte Norman beim Fliegenfischen, im Strom des Flusses, der symbolisch gleichsam den Lauf des Lebens wie auch den Lauf aller Dinge in ihrer Ganzheit und Gesamtheit darstellt, sein Leben resümierend, nochmals jener Tätigkeit nachgehend, während der er die Nähe all jener spührt, die bereits tot sind, die er einst liebte und die er noch immer liebt.
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am 7. Februar 2012
Zum Film:
Bildgewaltiges und schauspielerisch hochkarätiges Familiendrama, dass manchen etwas zu langatmig erzählt erscheinen mag.
Der Film beeindruckt mich immer wieder durch die Art, wie behutsam und dabei sehr Detail-verliebt die Charaktere im Verlauf näher gebracht werden.
Der erhaltene Oskar für beste Kamera ist wahrlich verdient.

Bild:
Vor allem auffällig ist die fast durchweg gute Detailschärfe.
Bei wenigen Szenen fallen Kompressionsartefakte und entsprechende Detailverluste auf (bewegte Blätter).
Der Kontrast ist eher durchschnittlich und schwankt oft in seiner Güte.
Außenaufnahmen sind teilweise überblendet, wogegen Innenraumaufnahmen im Wohnhaus oft kontrastarm erscheinen.
Die Farben wirken sehr natürlich.
Im x.v. Modus hatte ich aber das Bedürfnis, sowohl Kontrast als auch Farbintensität hochzuregeln,
um den irgendwo sandigen Farbton des Bildes etwas knalliger(=unnatürlicher) erscheinen zu lassen.

Ton:
Der Film beginnt recht frontlastig und entfaltet erst langsam einen zwar schönen aber
gefühlt zu dezenten, obwohl mit vielen Details versehenen Surroundsound.
Hier wünschte ich mir bei der Filmmusik deutlich mehr.
Dem deutschen Ton mangelt es im Vergleich zur englischen Tonspur dann auch noch etwas an Auflösung und Räumlichkeit.
Dies fällt sowohl bei den Dialogen als auch Bachszenen(Wasserrauschen) auf.
Beide Tonspuren liegen in DTS-HD Master vor.
Eine hohe Dynamik kommt erst bei der Feuerwerkszene richtig zur Geltung und erstaunt dann regelrecht.

Fazit:
Wer "nur" die DVD hat, weiss nicht wie schön dieser Film aussehen kann.
Es handelt sich insgesamt um einen gelungenen HD Transfer ohne grobe Schnitzer.
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am 14. Dezember 2010
Robert Redford hat die Romanvorlage in beeindruckende Bilder mit warmen Farben umsetzen lassen. Aber es geht hier nicht nur ums Angeln, genauer gesagt um seine höchste Form: das Fliegenfischen. Was die üblichen Feld-Wald-und-Wiesen Angler tun, ist ja nur einen Wurm solange baden, bis ein Fisch anbeißt. Die Kunst des Fliegenfischens ist das Zweit-Wichtigste im Leben des Pfarrers und seiner beiden recht unterschiedlichen Söhne (Craig Sheffer, Brad Pitt). Doch von Anfang an kann man das Ende ahnen. So wie die Charaktere der beiden angelegt sind, verläuft ihr Leben zwangsläufig in vorgegebenen Bahnen. Jeder geht seinen eigenen Weg und ist doch innerlich eng mit dem anderen verbunden. Stumme Blicke machen Absichten deutlich, stummes Einverständnis bedarf keiner Worte. Mit viel Feingefühl und großem Einfühlungsvermögen wird ihre persönliche Entwicklung geschildert, begleitet vom Kommentar, der am Ende auch noch den Titel erwähnt, der noch lyrischer ist als der des Originals. Leise und fast unbemerkt zieht sich dann die Kamera nach dem finalen Schocker zurück; ein knapper Kommentar berichtet von einem tragischen Ende und lässt uns mit einem starken Mitgefühl zurück. Und es wäre kein echter Redford, wenn nicht auch auf die Underdogs der Gesellschaft: hier die Indianer aufmerksamgemacht würde.
Gutes Erzählkino mit Niveau.
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am 8. Februar 2005
Wer einen spannenden Thriller oder eine dramatische Familiensaga erwartet wird hier sicher enttäuscht werden.
Der Film erzählt die Geschichte von zwei ungleichen Brüdern, die jeder auf seine Art den Weg durch das Leben gehen. Trotz aller Unterschiede haben sie Verständnis füreinander und finden durch den Vater (Tom Skerrit) und die Leidenschaft zum Fliegenfischen immer wieder zueinander.
Der Film öffnet ein Fenster und man beobachtet das Leben der Familie in unterschiedlichen Epochen. Wenn man herrliche Naturaufnahmen mag und verstanden hat, dass Fliegenfischen kein Sport, sondern die hohe Kunst des "Eins mit der Natur werden" ist, der wird diesen Film lieben.
Der etwas oberflächliche Betrachter, der durch unsere Welt mit halbgeschlossenen Augen rennt, fest vordefinierte Weltanschaueungen hat und auch von diesem Film eine fertige, "politisch korrekte" Botschaft erwartet, ohne sich jemals die Zeit zu nehmen, darüber nachzudenken und eine eigene Botschaft in diesen sicher puristischen Film zu interpretieren, der wird enttäuscht sein.
Der Film will auch nicht tiefenpsychologisch die Handlungen der Helden erklären, sondern einfach nur deren Geschichte erzählen. Dies macht er nicht spannend, actiongeladen, Effekt haschend oder schwülstig, sondern er erzählt sie einfach.
Der Film hat nicht den Anspruch eine Botschaft in göttlicher Herrlichkeit zu vermitteln, er will lediglich das Leben von einer handvoll Menschen zeigen.
Der Film polarisiert und das ist auch gut so.
Nicht nur zufällig wirkt Brad Pitt in diesem Streifen wie der junge Robert Redford. Ist er doch von selbigem produziert. Auf ausufernde Weichzeichner Effekte als Stilmittel wurde zum Glück verzichtet, was vermutlich auch daran lag, dass Robert Redford ausschließlich hinter der Kamara agierte.
Die DVD ist spärlich ausgetattet. Der Sound ist inzwischen 5.1, wenn eigentlich nicht erforderlich, ist es doch angenehm. Das Bild ist scharf und für einen 16:9 Fernseher (Flatscreen) optimiert, entspricht jedoch nicht dem heutigen Standard.
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am 30. Januar 2009
nach so viel hymnischen Rezensionen bleibt nicht mehr viel hinzuzufügen...
Wundervoll poetische Sprache schon zu Beginn,die Kindheit der Brüder,
"Es war eine Welt auf der noch der Tau lag,eine Welt voller Wunder und Möglichkeiten,wie ich sie später nie mehr erlebt habe..."
Man sollte für sich selbst dieses Bild vielleicht bewahren,so schön ist es, und die Vergangenheitsform mit der Gegenwartsform vertauschen.

Beim Schlußmonolog,der Erinnerung an alle verstorbenen Lieben findet der Film den letzten Höhepunkt in einer erlesen Sprachkunst,die an die Tiefe der Seele rührt.
Die wunderschöne deutsche Übersetzung folgt aber nicht ganz deckungsgleich dem englischen Original,das in seiner Sprachmelodie die Canyons des amerikanischen Westens beschwört,hier ist das Deutsch etwas nebuloser,weniger griffig als das Original,wenn es hier heißt "und aus der Mitte entspringt ein Fluß",lautet das Original wesentlich sachlicher "and a river runs through it",und er wurde nicht "bei der großen Überschwemmung der Welt begraben",so schön das auch klingt,sondern wie die Ströme Amerikas es eben tun,"the river was cut by the world's great flood",er schnitt sich seinen Canyon durch das weiche Gestein.Für mich am rätselvollsten die Formulierung "unter den Steinen sind die Wörter,doch einige Worte wird man nie verstehen",auch hier ist das Englische wesentlich greifbarer,"under the rocks are the words,and some of the words are theirs".
immer wieder zum Ansehen,traurig,elegisch,zeitlos schön,große amerikanische Filmkunst
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am 1. Februar 2007
Brad Pitt in seiner ersten großen Hauptrolle!

Mal ganz im ernst...Brad Pitt hatte mit diesem Film so gut angefangen... er agiert in diesem Film, als Robert Redford altes Ego Oscar verdächtig und weist den hoffnungsvollen Beginn einer großen Karriere auf. Doch leider ist er davon abgekommen und machte eine große Karriere in Blockbusterfilmen.
Dieser schöne kleine Film zeigt aber, dass viel mehr in Brad Pitt steckt und dass er ein ausgezeichneter Schauspieler ist. Schon allein wegen dem jungen Brad Pitt und seinem schauspielerischen Können, bei dem alles so locker und leicht aussieht (wie bei Redford früher selbst), lohnt sich dieser kleine Film, der vom Leben und den ungleichen Söhnen eines Pastors erzählt.

Auch wenn das Ende nicht so schön ist, so macht es einfach Spaß, diesen ruhigen kleinen Film zu genießen und an Pitts Freude teilzuhaben.

Allerdings muss man darauf hinweisen, dass der Film lediglich durch die Dialoge, die Bilder und Brad Pitts Darstellung lebt. Für alle, denen das zu wenig ist, die sollten besser die Finger davon lassen.
Auch wenn ich Brad Pitt so hervorhebe, sei zu erwähnen, dass die übrigen Darsteller alle sehr gute Leistungen zeigen, aber längst nicht die Sympathien einsammeln wie Brad Pitt.

Ein wundervoller poetischer Film über das Leben, die Familie und wie das Fliegenfischen damit zusammen hängt.
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am 17. Januar 2016
Der Film hat uns nicht so richtig überzeugt. Der Kauf der DVD hat sich nicht gelohnt, da wäre das Anschauen auf Prime besser gewesen. Die DVD an sich ist gut und es gab keine Probleme, aber ich werde ihn mir kein 2. Mal anschauen. Zum Inhalt kein Kommentar, dazu gibt es genug.
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am 28. März 2003
Einer der schönsten Filme den ich je gesehen habe.
Es wird die Beziehung zwischen Vater und Sohn dargestellt, die oft verschiedener Meinung sind, im Grunde aber gleich sind.
Das Angeln spielte eine essenzielle Rolle in diesem Film. Und jedes mal wenn man den Männer dabei zusieht bekommt man eine Gänsehaut.
Der Film regt auch zum Nachdenken über unser Leben an, und die Worte am Schluß treffen den Nagel auf den Kopf.
.... denn aus der Mitte entspringt ein Fluß!!!
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am 3. September 2006
Robert Redfords zweite Regiearbeit "Aus der Mitte entspringt ein Fluss" ist ein melodramatischer Film, welcher allein schon dadurch auffällt, dass er nicht den üblichen Richtlinien bzw. der konventionellen, stereotypen Konzeption der breiten Masse der mit unnötigen Spezialeffekten und übertriebener, irrealer Tragik aufgeladenen Hollywood-Streifen folgt, sondern stattdessen in einer fast schon ergreifend anmutenden Schlichtheit und Gelassenheit voller Poesie und manchesmal auch Pathos das Poträt einer Familie und derer Geschichte zeichnet, dabei allerdings nie ins Irreale oder Kitschige abweicht.

Im Mittelpunkt steht hierbei die Entwicklung der beiden Brüder Norman Maclean, der als Älterer gleichsam als der Ruhigere und Vernünftigere fungiert, und Paul Maclean, dessen Charakteristik im krassen Kontrast zu der seines älteren Bruders steht, da er sich durch Werte wie Spontanität, Lebensfreude (was keinesfalls implizieren soll, dass diese bei Norman nicht vorhanden wäre), Willensstärke und Risikobereitschaft "definiert".
Norman und Paul werden von ihrem Vater, einem presbyterianischen Priester, inmitten der harmonischen Naturlanschaft Montanas in Einklang
mit Gott und der Natur erzogen - in Einklang mit dem göttlich Transzendenten sowie dem Materiellen, dem Endlichen, in welchem sich dies wiederspiegelt. Ihr Vater lehrt ihnen also das Wort Gottes, die wörtliche Abstraktion, und zeigt ihnen gleichsam die praktische, greifbare Seite dessen, die Natur, - die Natur als Abglanz der Unendlichkeit, wie Goethe sagen würde. So erhalten sie im Fliegenfischen ebensoviele Unterrichtsstunden wie in der Religion. Das Fliegenfischen steht im weiteren Verlauf des Films trotz aller Probleme der einzelnen Charaktere stets sowohl für die Einheit des Menschen mit der Natur als auch die Einheit, die Zusammengehörigkeit der Familie Maclean.

Redfords Regiearbeit ist eine Abkehr von üblichen Hollywood-Produktionen und beindruckt nicht durch Spezialeffekte, sondern durch grandiose Naturaufnahmen, durch fastzinierende Bilder einer ins Ergreifende projizierten Natur, nicht durch dramatische Höhepunkte oder einen konventionellen Spannungsaufbau, sondern durch Sensibilität, Poesie und Glaubwürdigkeit; beeindruckt durch eine perfekte Besetzung, durch grandiose Schuspielerleistungen Craig Sheffers und vor allem Brad Pitts. Nahezu unüberteffbar ist beipielsweise jene Szene, in der Paul einen überdurchschnittlich großen Fisch fängt und die beiden Brüder inmitten der Herrlichkeit der Natur mit ihrem Vater vereint sind, wobei Pauls Augen vor Glück und Zufriedenheit glänzen (granioses Spiel von Brad Pitt) und er alle Sorgen für einen "kurzen Moment der Vollkommenheit" vergisst, gefolgt von den Worten Normans, der Zuschauer und Eltern über die Ermordung seines Bruders informiert: Besser kann man die immanente Gegensätzlichkeit des Lebens, den Konrast zwischen Glück und Leid, zwischen Moment und Wirklichkeit nicht zeigen. Ergreifend ist auch das Ende: die letzte Predigt des Vaters sowie der gealterte Norman beim Fliegenfischen, im Strom des Flusses, sein Leben resümierend, nochmals jener Tätigkeit nachgehend, während der er die Nähe all jener spührt, die bereits tot sind, die er einst liebte und die er noch immer liebt, mit denen er sich noch immer verbunden fühlt.
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