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Aus Liebe zum Berg: Die erste Frau auf der Nord- und Südroute des Mount Everest [Taschenbuch]

Cathy O'Dowd , Stefanie Mierswa
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 6,99  
Taschenbuch, 2001 --  

Kurzbeschreibung

2001
Nur wenige Menschen haben den Mount Everest von beiden Seiten, der Südseite über Nepal wie Edmund Hillary und von der anspruchsvolleren Nordseite, wie George Mallory bestiegen. Die erste Frau, die es schaffte, war Cathy O'Dowd. 1996 packte sie den Gipfel von Nepal aus. Nur einen Tag später als die, durch Jon Krakauer's "In eisige Höhen" bekannt gewordene Katastrophe, bei der sechs Kletterer ums Leben kamen, bezwingen Cathy und Ian Woodall, ihr Freund und Teamleiter den Gipfel. Doch auch das Südafrika-Team hat ein Opfer zu beklagen. Auf dem Rückweg vom Gipfel treffen Cathy und Ian, Bruce, Ian's Freund und langjährigen Bergkameraden. Sie waren morgens nicht zusammen aufgebrochen. Bruce erreicht den Gipfel, dann verliert sich seine Spur. Er kehrt nie wieder zurück. Das Warten auf ihn im Camp wird zur Tortur. Cathy und Ian kehren allein nach Südafrika zurück. Doch das Bergfieber lässt sie nicht los. 1998 wagen sie die nächste Besteigung, diesmal von der tibetischen Seite. Kurz unter dem Gipfel treffen sie auf eine sterbende Frau. Die Bergsteiger können ihr nicht helfen. Selbst hoch gefährdet zu erfrieren und traumatisiert von ihrer Ohnmacht angesichts der todgeweihten Frau hat Cathy nicht die Kraft weiterzugehen - sie und Ian kehren um und brechen ihre Tour ab, ohne den Gipfel erreicht zu haben. Erst im Jahr darauf ist dasselbe Vorhaben von Erfolg gekrönt. Faszinierend ist die menschliche Komponente. Es geht um das Miteinander bei einem solch fordernden Vorhaben, nicht nur im Team, sondern auch unter zum Teil konkurrierenden Mannschaften. Es geht um die eigenen Grenzen, nicht nur physischer, sondern vor allem psychischer Natur. Es geht um einzigartige Erfahrungen und um Erfolge und - mehr noch - um Verluste und Trauer. Und es geht - vor allem in diesem Zusammenhang - immer wieder um die Frage nach dem "Warum", nach dem Grund und dem Sinn solch lebensgefährlicher Unternehmungen.

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Über den Autor

Cathy O’Dowd hat 1999 im Alter von 30 Jahren den höchsten Berg der Welt von beiden Seiten her bestiegen. Die passionierte Bergsteigerin aus Südafrika lebt in London.

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aus Liebe zum Berg 9. August 2002
Format:Taschenbuch
Ein wirklich lesenswertes Buch. Nüchtern, sachlich und völlig vorurteilsfrei erzählt die Autorin ihre eigene Geschichte der Bersteigung des Everest. Von dem Augenblick als sie die Anzeige in einer Tageszeitung in Kapstadt 1995 liest über ihre Erstbesteigung von der Südroute im Mai 1996 und das Scheitern auf der Nordroute zwei Jahre später bis zum erneuten Gipfelsieg 1999 lässt die wirklich gute Erzählkunst den Leser nicht mehr los. Spannend, traurig und volkommen ungeschminkt berichtet hier eine Frau über ihre hautnahen Erlebnisse am Berg. Empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine größte Hochachtung vor Cathy O'Dowd 25. Oktober 2006
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Meine größte Hochachtung für diese Frau, die tapfer alle Strapazen für diese Touren hinter sich gebracht hat. Die Mut aufgebracht hat, Selbstmotivation und unglaubliche Kraft diesen Berg sowohl von der Nord- als auch von der Südroute zu besteigen. Die Art, wie Sie Zwischenmenschlich mit Ihren Teamkollegen umgegangen ist, ist sicherlich ein großer Teil, der die innere Ruhe hergestellt hat, um sich diesen Herausforderungen zu stellen. Aber auch Realismus, beim Gipfelaufstieg umzudrehen aufgrund der schmerzhaften Erfahrung von Fran, die dort noch halblebend auf dem Weg lag und dessen Rettungsaktion leider scheiterte. Meine Größte Hochachtung vor Cathy O'Dowd. Besonders gefallen haben mir die Details der Besteigung, die Beschreibung der Route und die Schwierigkeiten, denen man unverhofft gegenüberstand und die eine schnelle Entscheidung gefordert haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen zwei mal everest 4. Oktober 2011
Von Ana Purna
Format:Taschenbuch
Jon Krakauer hat Cathy O'Dowd erstmals in einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. In seinem Buch über die tragischen Ereignisse am Everest 1996. Darin berichtete er auch über eine südafrikanische Expedition, die am Berg ziemlich unangenehm auffiel: Aufgrund ihres eigensinnigen Expeditionsleiters Ian Woodall, der massiven Streitereien im Team und vor allem wegen ihrer offensichtlichen Unprofessionalität. Cathy O'Dowd war damals eine von zwei Frauen, die an eben dieser südafrikanischen Expedition teilnahm.

Nun hat auch sie ein Buch geschrieben. Nicht um mit Krakauer und seiner Sichtweise abzurechnen. Sondern um hervorzuheben, dass sie als erste Frau den Everest sowohl von der Süd- als auch von der Nordseite bestiegen hat. Als unbedarfte Teilnehmerin an drei südafrikanischen Expeditionen, die in vielerlei Hinsicht bemerkenswert waren . . .

Cathy schreibt authentisch, offen und ehrlich. Sie nimmt sich kein Blatt vor den Mund und übt heftige Kritik. Am unglaublichen Auswahlverfahren für diese Expedition, der naiven Vorbereitung, den überforderten Expeditionskollegen sowie am Egoisten Ian Woodall, mit dem sie mittlerweile verheiratet ist. Und sie gesteht ein, am Everest selbst von den eigenen Sherpas massives Kopfschütteln geerntet zu haben. Das ist die eine Seite.

Die andere ist jene ihrer eigenen Entwicklung. Die Entdeckung des Bergfiebers von Johannesburg aus. Ihre schrittweise, naive, unprofessionelle Annäherung an den Berg. Wie sie es dennoch schaffte, den Everest von beiden Seiten als erste Frau zu besteigen. Der Verzicht auf den Gipfel, um einer sterbenden Bergsteigerin beizustehen. Ihre Hassliebe zum Expeditionsleiter Woodall.

In Summe ein Buch, das zu Lesen lohnt.
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