Mir gefällt dieses Buch, weil es so einen persönlichen, autobiographischen Charakter hat. Nina Dul beschreibt, wie sie durch die Lebensphasen hindurch mit ihrer Anlage umgegangen ist - wie sie als freches kleines Mädchen damit "Superkräfte" gespielt hat. Dass bei manchen Kindern wie ihr, die Aurasichtigkeit auch nach der Pubertät bleibt, bei anderen nicht. Wie man sich selbst schaden kann, wenn man es mit spirituellen Übungen übertreibt und sich überfordert. Die Trauer um ihre drei toten Baby-Söhnchen und den Mutterstolz über ihre Tochter empfindet man ebenso mit, wie den Ärger über den Neid und das Unverständnis mancher "Anhänger" mit festen Vorstellungen, wie ein Heiler zu sein hat. Während des Lesens schweift man gerne ab und fragt sich "wie ist das denn bei mir?" und stellt fest, dass man so Einiges an Fähigkeiten auch bei sich selbst beobachten kann, nur nicht bewusst nutzt oder als etwas Besonderes betrachtet... Kurz gesagt,ein sehr schönes, bodenständiges Werk im Bereich "Spirituelle Autobiographien"