Kunstwerke entstehen nicht nur für Kunstkritiker. In diesem Buch wird versucht dem Betrachter vorzuschreiben, aus welchem Blickwinkel er ein Kunstwerk betrachten soll.
Mit zweifelsfrei großem Sachverstand der Technik wird das eigentliche Werk von Camille Claudel herabgewürdigt.
Dabei erkennt jeder Betrachter,auch ein Laie, daß Rodin zwar ein herausragender Bildhauer war, seinen Figuren aber das Wichtigste fehlte. Erst Camille Claudel war in der Lage, den Darstellungen "Leben einzuhauchen". Das beste Beispiel ist der Balzac von Rodin, aber auch andere Werke, die schon vor der Beziehung zu Camille Claudel vollendet waren. Sie haben wenig emotionale Ausstrahlung.
In der äußeren Darstellung von erotischen Linien war Rodin sicher ein Könner. Im Inneren fehlte ihm aber wohl genau das, was Camille Claudel ausdrücken konnte. Im Übrigen ist es bis heute nicht erwiesen, daß C. Claudel wahnsinnig war. Die Entfernung aus dem sozialen Leben durch die Familie ist aber bewiesen!
Das Buch ist eine Zumutung für viele Frauen! Die zum Teil grobe Ausdrucksweise,mit der die soziale Problematik, von der C.Claudels Werke umgeben sind, beschrieben wird, geht weit über die Grenzen echter Kunstkritik hinaus!