Auch ich habe zuerst die Aprilhexe gelesen und war sehr beeindruckt. Gefesselt von dem geschilderten Schicksal, tief berührt, bewunderte mich der Erzählstil umso mehr, als das er nie in Selbtmitleid "zerfloss". Dieses Kunststück gelang in Augustas Haus leider nicht.Das Buch ist insgesamt sehr schwermütig erzählt, und nimmt auch das erwartete tragische Ende. Realismus hin oder her, dies ist kein Buch, zum einfach so weglesen. Es macht betroffen und lässt einen teilweisen verwirrten Leser zurück, so ging es mir zumindest. Trotzdem werde ich weitere Bücher der Autorin lesen. Dieses Werk ist allerdings nur bedingt zu empfehlen.