Im August in Osage County 2014

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(64)
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Die grandiose Theaterverfilmung über eine dysfunktionale Familie ist vielschichtig, mit einer kräftigen Prise schwarzem Humor und knistert förmlich mit Dialoggewitter und hochkarätigem Schlagabtausch. Meryl Streep und Julia Roberts - erstmals zusammen auf der Leinwand - wurden beide für den Oscar nominiert und glänzen in einem hochkarätigen Ensemble.

Darsteller:
Meryl Streep,Julia Roberts
Laufzeit:
2 Stunden, 0 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Komödie
Regisseur John Wells
Darsteller Meryl Streep, Julia Roberts
Nebendarsteller Ewan McGregor, Abigail Breslin, Margo Martindale, Chris Cooper, Julianne Nicholson, Benedict Cumberbatch, Juliette Lewis, Dermot Mulroney, Sam Shepard, Misty Upham
Studio TOBIS
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von artmano TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 6. Dezember 2014
Format: DVD
Vorweg will ich sagen, dass ich den Film sehr schätze und ihn wiederholt angesehen habe.
Aber dann muss gleich dazu gesagt werden, dass es ein Film ist, dem man sich nur in stabiler seelischer Verfassung aussetzen sollte. Denn er räumt auf mit jeder Form von romantischer Illusion, gleich ob es um Liebe, Treue, Solidarität oder familiären Zusammenhalt geht.
Der Titel, der so unpersönlich klingt, weist auf ein Element hin, das im Film wie ein Katalysator wirkt: die unerträgliche Augusthitze am Schauplatz des Filmgeschehens, einem Anwesen sozusagen mitten in der Pampa. Die Hitze ist so groß, dass Käfigvögel daran sterben, und sie kann Menschen jedenfalls aus der Fassung bringen.
Der Film zeigt ein Familientreffen aus traurigem Anlass, in dessen Verlauf tiefe Konflikte zwischen den einzelnen Mitgliedern erstmals offen angesprochen werden. Was man sich hier gegenseitig in Wut- und Verzweiflungsausbrüchen alles an den Kopf wirft, erinnert an das Drama "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" in der unvergesslichen Verfilmung mit Elizabeth Taylor und Richard Burton. Vielleicht ist es deshalb auch kein Zufall, dass Elizabeth Taylor im Film namentlich erwähnt wird.

Eine ganze Reihe großartiger Schauspieler ist hier versammelt. Mich hat besonders berührt, wie Meryl Streep den Mut zur Hässlichkeit und zum Abstoßenden aufbringt und in welch schnellem und ungeschminkt ordinärem Tonfall der Schwall von Beschimpfungen sich ergießt. Für die englische Fassung wünscht man sich eigentlich englische Untertitel, um als Nicht-Nativespeaker die ganzen Feinheiten oder besser Grobheiten genau zu erfassen.
Zu diesem Szenario würde ein Happy End nicht passen, und es wird auch keines geboten, dafür aber ein langer Abspann mit wunderbarer Gitarrenmusik.
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eddie Lomax TOP 1000 REZENSENT am 11. März 2014
Format: DVD
"`Das Leben ist sehr lang.', T.S. Eliot."

Beverly Weston (Sam Shepard) erklärt der von ihm neu eingestellten Haushaltshilfe Johnna (Misty Upham) das Wesen der Beziehung von seiner Frau Violet (Meryl Streep) und ihm. Dann verschwindet er auf nimmer Wiedersehen. Als Violet klar wird, das er nicht zurückkehren wird, ruft sie ihre Schwester Mattie Fae (Margo Martindale) und ihre drei Töchter zu sich, die allesamt mit ihren Familien anrücken. Ivy (Julianne Nicholson) wohnt noch in Osage County, ist zuerst da. Mattie Fae und ihr Mann Charlie (Chris Cooper) treffen als nächstes ein, allerdings warten sie noch auf ihren Sohn Little Charles (Benedict Cumberbatch), der sich verspätet. Die älteste Tochter Barbara (Julia Roberts) kommt mit ihrem Mann Bill (Ewan McGregor) und der pubertären Tochter Jean (Abigail Breslin). Zu guter letzt und mit dem größten Auftritt fliegt Tochter Karen (Juliette Lewis) mit ihrem frisch verlobten Windhund Steve (Dermot Mulroney) aus Florida ein. Die Familienberatung um das Rätsel von Oberhaupt Beverly's Verschwinden beginnt gerade, als der Sheriff mit der Nachricht hereinplatzt, das man dessen Leiche in einem See gefunden hat. Nach der Beerdigung provoziert Violet beim Leichenschmaus alle Beteiligten, so das nach und nach alle kleinen und großen Lügen und Familiengeheimnisse hervorbrechen, die sich in einem wahren Orkan von einem Streit entladen, aus dem niemand unbeschadet hervorgehen wird.

Nachdem sich Regisseur John Wells in seinem Charakterdrama COMPANY MEN (2010) vorrangig mit der männlichen Psyche auseinandersetzte, sind nun in erster Linie die Frauen an der Reihe.
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Darkenwood am 20. August 2014
Format: DVD
Nach langer Zeit, und vielen enttäuschten Erwartungen (z. B. an 12 years a slave und Gravity, die beide Publlikums- und Kritikerlieblinge wurden, nur ICH weiß nicht, warum) noch mal ein Film, der mir restlos gefiel. Streep toppt hier für mich sogar noch ihre Leistung in The Iron Lady, was ich nicht für möglich gehalten hätte. Julia Roberts beweist einmal mehr, wieviel mehr sie ist als ein schönes Gesicht. Und der supporting cast - erste Sahen, alle miteinander. Für mich als Benedict Cumberbatch Fan natürlich im Fokus: the man himself. Ich mag ihn sehr in Sherlock, ich liebte ihn in Parade's End, er gefiel mir sehr in Wikileaks (schon wieder ein Film den außer mir keiner mag). Aber so gut wie in Osage habe ich ihn noch nicht gesehen. Ich fand, er ging völlig in der Rolle auf. Seine eigene Körpersprache, seine Manierismen, vor allem im Gesicht - man sieht das bei Sherlock häufiger, man sah es gelegentlich auch bei Parade's End, dass es eben Benedict Cumberbatch ist, den man da sieht. In Osage sieht man es nicht mehr. Man sieht nur die Figur, die er spielt. Für mich Acting at its very best. Schnitte, Kulisse, Kostüme, die Zusammenstellung des Cast, Tempo, Kamera - alles bestens.

Das Drehbuch mag nicht jedermanns Sache sein, aber wer sagt denn, dass alle Familien zuckrig wie die Waltons oder die Ingalls sein müssen? Das hier ist eher die Adams Family, und am Schluss ist eben nicht immer alles zur allgemeinen Zufriedenheit geregelt. Es tut sich schrecklich viel, es passiert viel, Dramatisches, Schmerzhaftes, Trauriges, und Lächerliches. Am Ende hat sich aber nichts geändert.
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