Geschildert wird eine Dreiecksbeziehung. Troy kehrt in die Heimat zurück und findet seinen Ex-Lover Johnathan nun mit einem jungen Latino, Raoul, liiert.
Der Beginn des Filmes ist verheißungsvoll, ein leichter Hauch französisches Flair durchweht die Szenerie, zudem schöne Männer, tolle Landschaften, gestylte Körper, selbst eine kurze Nackszene und das zu Beginn, äußerst erstaunlich.
Doch schon sehr bald wird die Geschichte recht durchsichtig und vorhersehbar, es ereignen sich dann noch so manche Zwischenfalle und Beziehungen, die Verhältnisse unter den Dreien schwanken und wanken und klinken sich nicht ein, die Begehrlichkeiten zueineander wachsen und die Interessen zueinander mischen sich.
Alles schon einmal dagewesen und haut einen auch nicht vom Stuhl.
Der Erwartungen die die Ouvertüre (ca.ersten 20 min.) geweckt hatte, verblassen nun immer mehr und gleiten ab ins Gewöhnliche, begleitet von etlichen unnatürlichen Sexszenchen mit nahezu witziger Verhüllungstaktik und realitätsfremdem Agieren.
Da ich ein großer Freund der Natürlichkeit und Offenheit bin bewerte ich dem Film trotz der vielen Schwächen mit 4 Punkten, aufgrund des stimmigen und realitätsnahen Beginns, warum das Feuer im Film dann immer mehr erlosch kann ich mir nicht erklären.