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Augsburger Puppenkiste - Urmel spielt im Schloss
 
 

Augsburger Puppenkiste - Urmel spielt im Schloss

Manfred Jenning    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Manfred Jenning
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: S.A.D. Home Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 28. August 2008
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 117 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001DUT5MU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.700 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Zoo- und Museumsdirektor Dr. Zwengelmann will das sagenumwobene Urmel unbedingt mit eigenen Augen sehen. Seine Nichte, die Reporterin Naftaline, besucht die Insel Titiwu, um einen Bericht über das Urmel und die sprechenden Tiere zu schreiben. Professor Tibatong und König Pumponell verstecken das Urmel und Wutz auf dem Schloss, alle Tiere bekommen Sprechverbot. Doch das Urmel hält es nicht lange aus und macht sich ganz allein auf den anstrengenden Heimweg. Es fällt in einen tiefen Schlaf und wird von schrecklichen Alpträumen gequält.

Produktbeschreibungen

Immer noch gibt es in König Pumponells Reich das Gerücht, dass auf einer einsamen, entlegenen Insel sprechende Tiere und das Urmel leben. Der Museums- und Zoodirektor Dr. Zwengelmann will nicht eher ruhen, als bis er mit eigenen Augen gesehen hat, was er für reine "Phantasterei" hält. Auch seine Nichte Naftaline, die für ihre Zeitung unbedingt einen großen Bericht schreiben möchte, will mehr wissen über diese geheimnisvolle Insel, das sprechende Schwein Wutz und das sensationelle Urmel. Doch wenn die Leute aus der Zeitung von den sprechenden Tieren erfahren würden, würde die Insel bald von vielen Neugierigen besucht werden. Das muss verhindert werden. Urmel und Wutz verstecken sich derweil in König Pumponells Schloss.

Enthält die Episoden:
- Naftaline
- Ausgeträumt
- Zwengelmann
- Der


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde TOP 100 REZENSENT
Inhalt
Die Geschichte von "Urmel spielt im Schloss" beginnt dort, wo "Urmel aus dem Eis" aufhört: Immer noch gibt es in König Pumponells Reich das Gerücht, dass auf einer einsamen, entlegenen Insel sprechende Tiere und das Urmel leben. Der Museums- und Zoodirektor Dr. Zwengelmann will nicht eher ruhen, als bis er mit eigenen Augen gesehen hat, was er für reine "Phantasterei" hält. Auch seine Nichte Naftaline, die für ihre Zeitung unbedingt einen großen Bericht schreiben möchte, will mehr wissen über diese geheimnisvolle Insel, das sprechende Schwein Wutz und das sensationelle Urmel. Doch wenn die Leute aus der Zeitung von den sprechenden Tieren erfahren würden, würde die Insel bald von vielen Neugierigen besucht werden. Das muss verhindert werden. Urmel und Wutz verstecken sich derweil in König Pumponells Schloß.

Bildbewertung
Die auf der DVD angegebene Bild/-und Tonrestauration merkt man ihr deutlich an. Nach mittlerweile ca. 35 Jahren ist das Bild für ein Marionettenspiel nahezu hervorragend. So bietet der Transfer gute Schärfe, lediglich im Detailbereich fallen manchmal leichte Schwächen auf. Der Kontrast ist auch gut ausgefallen, sodass man auch hier nichts negatives anmerken kann. Von Kompressionsbedingten Schwierigkeiten ist ebenfalls nichts zu sehen. Ganz klar wurde hier sehr gute Arbeit geleistet und diese Geschichte der "Augsburger Puppenkiste" würdig und ansprechend auf DVD veröffentlicht.

Tonbewertung
Der vorhandenen Tonspur merkt man das Alter von fast 35 Jahren auch kaum an. Alle Stimmen klingen klar verständlich und haben nichts von ihrem Charme vergangener Tage verloren. Störende Hintergrundgeräusche sind nicht vorhanden. Klasse, eine wahre Freude.

Extras
- Gewinnspielteilnahmekarte
- "Augsburger Puppenkiste" Info Booklet
- Making of (ca. 15 min.)

Gesamturteil:
hr media veröffentlicht unter dem Vertrieb S.A.D. Home Entertainment mit dieser DVD eine weitere Geschichte der "Augsburger Puppenkiste" in herovrragender Qualität auf DVD. Ganz klar eine Kaufempfehlung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Urmel quo vadis? 21. Februar 2010
Wer sich auf eine putzige Fortsetzung von "Urmel aus dem Eis" gefreut hat, könnte von diesem Film enttäuscht sein, zumindest aber verstört. Denn Urmel spielt nicht einfach im Schloss, der Titel ist metaphorisch zu verstehen, auch wenn einen die Anfangskapitel in Sicherheit zu wiegen scheinen. Vielmehr handelt es sich um ein Lehrstück in Sachen Allmachts-Phantasien, verpackt in ein Drehbuch, welches, vom eigenen Anspruch zunehmend fragmentiert, einige Unschlüssigkeiten enthält, vieles offen lässt und mit seinem abrupten Ende den Zuschauer auch emotional ratlos zurücklässt. Ist Urmel eigentlich nett? Oder wird aus dem süßen Kind(skopf) ein kleiner Widerling? Naja, Eltern seid mal ehrlich. Jedes Kind kann einen phasenweise zu solchen Fragen treiben, oder? - Aber schlussendlich muss man auch sehen, dass der Film ein wirklich schwieriges Thema kindgerecht umzusetzen versucht. Wie sich das Verhältnis zu Freunden verändert, wenn man sie gleichzeitig beherrschen möchte, das beschäftig sicherlich spielerisch jedes Kind; selten wird dem instinktiven Verständnis aber eine so deutliche Bildsprache beigefügt. Pädagogisch wertvoll ist das Stück in jedem Fall. Und wer von den Erwachsenen schon im ersten Teil Freude daran hatte, Spuren der deutschen Zeitgeschichte im Handeln und der Physiognomie einiger Darsteller zu finden, der kommt spätestens auf der "Schweineinsel" sicherlich auf seine Kosten. Ein Film, der bei mehrfachem Anschauen bestimmt noch einige versteckte Hinweise enthüllt. Kunst muss nicht immer gefällig sein und Kinderbücher nicht immer süß. Gut können sie trotzdem sein, sofern uns unsere eigenen Erwartungen nicht im Weg stehen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Urmel und das hohe Ross 15. Januar 2011
Von cyberhog
Von Amazon bestätigter Kauf
Ein gutes und erfolgreiches Original verträgt sich bekanntlich nicht allzu oft mit seinen Fortsetzungen. Diese ungeschriebene Regel taucht in der Welt des Fernsehens leider immer wieder auf. Und wenn ich ehrlich sein soll, ist das leider auch hier der Fall - zumindest teilweise.
Es ist sicherlich schon ein Jahrzehnt her, als ich in einem Programmhinweis gelesen habe, dass "Urmel spielt im Schloss" laufen würde. Damals wurde allerdings nur der zweite Teil der Fortsetzung, die 1974 produziert wurde, ausgestrahlt, der mich noch einigermaßen zufrieden stimmte. Gestern habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben alle vier Fortsetzungsteile an einem Stück angesehen und muss sagen, dass ich sie vielmehr als groben Einschnitt empfinde und weniger als perfekte Ergänzung.

Die ersten beiden Teile verheißen eigentlich noch viel Gutes, auch wenn sie so gut wie gar keine neuen Details und Handlungsstränge bieten. So befassen sich auch sie wieder mit der Thematik des ersten Teils. Doktor Zwengelmann, der größte Widersacher von Professor Habakuk Tibatong, glaubt nach wie vor nicht an das Urmel. Zwengelmann bekommt Besuch von seiner Nichte Naftaline, die schon bald von der Insel Titiwu erfährt und König Pumponell bittet, sie dorthin zu bringen, wodurch die Ereignisse ins Rollen kommen...
An dieser Stelle kann man sich bereits denken, wie es weitergehen und wie alles enden wird. Wie ich bereits geschrieben habe, sind die ersten beiden Teile durchaus nicht schlecht, allerdings bieten sie fast nichts, was der Zuschauer nicht schon kennen würde. So wird der Streit um Wawas Riesenmuschel, der in den ersten vier Teilen noch lustig und einfallsreich gewesen ist, hier dermaßen ausgedehnt, dass man sich zu fragen beginnt, ob hier vielleicht Defizite im Drehbuch ausgeglichen werden sollten. Und auch sonst setzt man wieder auf einige altbekannte Mittel: die Tiere haben nach wie vor ihre individuellen Sprachfehler (obwohl Ping im vierten Teil des ersten Films gelernt hat, wie man ein "sch" spricht), der Seeelefant singt die deutschen Volkslieder, die er noch nicht von der Liste streichen konnte und Wutz öfft immer noch in der Gegend herum.

Dennoch gibt es auch einige Änderungen, die in meinen Augen allerdings größtenteils negative Auswirkungen haben. Manche Kulissen wirken nicht mehr so plastisch und detailreich wie vorher und sind darüber hinaus verändert worden. Ferner wurden einige Sprecher ersetzt; die Nachfolger sind in meinen Augen leider allesamt schlechter als ihre Vorgänger. Besonders das Urmel und Professor Habakuk Tibatong haben darunter stark zu leiden.
Am Schlimmsten ist meiner Meinung nach aber, dass manche Figuren ihren Charakter um 180 Grad drehen und sich auf einmal ganz anders verhalten als vorher. Aus dem netten Adoptivsohn Tim wird (wenn er denn mal vorkommt; er wird hier beinahe zur Nebenfigur) ein strenger Lehrer, der die Tiere mit seinen autoritären Methoden erziehen möchte, aus Doktor Zwengelmann wird ein verrückter Mensch, der jeden Moment dem Nervenzusammenbruch nahe scheint, aus dem niedlichen kleinen Urmel wird ein schwieriger und kleiner Widerling, der seine Freunde beherrschen möchte, und aus der fürsorglichen und strengen Wutz wird eine teilweise alberne und durchgedrehte Haushälterin, die einige Charakterzüge des Urmels in sich aufnimmt und nicht mehr Vorsicht, sondern Nachsicht und das Risiko walten lässt.
Positive Änderungen gibt es allerdings auch. So ist es schön, dass "Urmel spielt im Schloss" nicht nur auf der Insel Titiwu spielt, sondern auch viele andere Kulissen zeigt. Darunter fallen das Schloss des Königs, ein Vulkan sowie diverse Einrichtungen (Haus, Büro, Zoo, Naturkundemuseum) von Doktor Zwengelmann.

Wenn es hier nur um die ersten beiden Teile ginge, würde ich dem Gesamtpaket sicherlich vier Sterne geben. Aber der dritte und der vierte Teil, die eigentlich gar nicht auf dem Buch "Urmel spielt im Schloss", sondern auf "Urmels toller Traum" basieren, verleiten mich dazu, einen Stern abzuziehen. Man kann am Titel bereits feststellen, was hier passiert: das Urmel träumt, und es wird sofort klar, dass dieser Traum sich durch beide Teile ziehen wird. Das wäre wohl auch alles noch zu verkraften, wenn wenigstens der Inhalt stimmen würde. Aber was dem Zuschauer in diesen beiden Teilen geboten wird, hat einfach nichts mehr mit dem eigentlichen Urmel zu tun. Das Urmel mutiert zum Herrscher, der seine Freunde zu Untertanen (oder eher zu "unteren Tannen") macht und alle Inselbewohner unterwerfen möchte. Die einzigen Hingucker waren hierbei noch das demokratische Schwein und Wawa im Brautkleid, die mich wenigstens stellenweise noch zum Schmunzeln gebracht haben. Aber das war es dann auch schon wieder. Der Rest lässt sich auf einen einzigen Kampf um die Herrschaft von Titiwu reduzieren und wurde darüber hinaus noch unnötig in die Länge gezogen.
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