Am Sonntag scheint die Sonne, am Montag kommt Herr Mohn, am Dienstag ist Dienst, am Mittwoch ist Mitten in der Woche, am Donnerstag donnert es, am Freitag ist Frei und am Samstag kommt das Sams. Ist doch ganz klar! :)
Das kleine, grüne Wesen mit den roten Haaren mischt das eintönige und ruhige Leben von Herrn Taschenbier ganz schön auf. Herr Taschenbier ist schüchtern und hat Angst vor fast allen Leuten. Das Sams lässt sich dagegen von niemandem einschüchtern und schimpft zurück. Zunächst will Taschenbier das Sams so schnell wie möglich wieder los werden, doch je länger das Sams bei ihm bleibt, desto lieber gewinnt er es und desto furchtloser wird Taschenbier selbst...
"Das Sams" gehört zu meinen persönlichen Lieblingsstücken der Augsburger Puppenkiste. Die Geschichte ist nicht nur sehr einfallsreich, lustig und unterhaltsam, sondern enthält auch eine wichtige Moral.
Kinder können viel aus der Geschichte lernen: Beispielsweise, dass man für die Erfüllung eines Wunsches nicht unbedingt eine Wunschmaschine oder Wunschpunkte braucht, sondern dass man sich viele Wünsche auch selbst erfüllen kann. Taschenbier wünschte sich unüberlegt irgendwelche Dinge, die ihm aber letztendlich gar nichts brachten. Das Sams macht ihn darauf aufmerksam, dass er vielleicht anfangen sollte, endlich selbst etwas für sein Glück zu tun.
Nicht zuletzt erfahren Kinder die Wochentage und lernen zu reimen :) Denn das Sams liebt es, sich Reime auszudenken, auch wenn sie meist ziemlich seltsam, unsinnig sind.
In der Sammlung der Augsburger Puppenkiste darf "Das Sams" auf keinen Fall fehlen. Meiner Meinung nach ist es eine der gelungensten Puppenspielen. Kann ich nur empfehlen!