Der Schauplatz dieses wieder einmal vorzüglich geschriebenen Krimis des Autoren Trios Leenders/Bay/Leenders ist Kleve am Niederrhein. Unter einer Rheinbrücke findet die Klever Kripo die Leiche eines lokalen Baulöwen. Was zunächst nach einem „normalen" Verkehrsunfall aussieht, entpuppt sich als brutaler Mord.
Währenddessen schlagen sich die Kommissare mit persönlichen Problemen herum:
Toppe, der Chefermittler, verschweigt seiner Frau einiges, die indessen, flirtet mit einer Jugendliebe.
Appeldorn, sein Stellvertreter, hat ähnliche Probleme mit seiner Liebsten, die ein Entführungsopfer war und sich mit tiefen Depressionen herumschlägt.
Und der eigenwillige Neuling Cox wartet auf seine neueste Interneterrungenschaft, eine Frau aus Russland.
Toppe schottet sich ab, die Kollegen kennen das, aber verstehen kann es keiner so richtig. Zur Lösung des Falls muss er tief in der Vergangenheit wühlen, er verbringt einsame Stunden in den Archiven, kommt dadurch aber einer Lösung nicht wirklich näher. Letztendlich gibt ein Kind den entscheidenden Hinweis und dann ist die Lösung des Falls so überraschend wie einfach...
Schade nur, dass ein Wechsel von Grafit zu Rowohlt vollzogen wurde, bleibt zu hoffen, dass die drei weiterschreiben und beim nächsten mal zu Ackermann zurückfinden, den man schmerzlich vermisst.