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Aufzeichnungen eines Außenseiters [Taschenbuch]

Charles Bukowski , Carl Weissner
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 12. August 2010 --  

Kurzbeschreibung

12. August 2010
Die besten der Dirty Old Man-Kolumnen Bukowskis – mit einem neuen Nachwort

»Ich habe hier Kolumnen aus annähernd 14 Monaten zusammengestellt. Ich hoffe, daß Ihnen das Zeug was sagt. Wenn Sie mir Geld schicken wollen, in Ordnung. Wenn Sie
mich dafür hassen wollen, auch in Ordnung.« Charles Bukowski
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 4 (12. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596158443
  • ISBN-13: 978-3596158447
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 147.521 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Als Charles Bukowski am 9. März 1994 in Los Angeles starb, hinterließ er Gedichte, Short Storys, mehrere Romane, ein Drehbuch und unzählige Briefe. Er wurde 1920 im rheinland-pfälzischen Andernach als Sohn eines GI und einer Deutschen geboren. 1923 zog die Familie nach Baltimore/USA. Vom prügelnden Vater drangsaliert und von Akne gequält, flüchtete sich der Jugendliche in die Welt der Literatur. Sein Journalistik-Studium brach er ab, zog kreuz und quer durch die USA und hielt sich mit allerlei Jobs über Wasser. In der Folgezeit wurden in Literaturzeitschriften Texte und Gedichte Bukowskis publiziert, ganze Gedichtbände entstanden. Sein erster Roman "Post Office" ("Der Mann mit der Ledertasche") erschien 1970, gleichzeitig kamen in deutscher Sprache die "Aufzeichnungen eines Außenseiters" heraus.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Seine Leidenschaft ist mörderisch, seine Storys sprengen den Kopfumfang, sind der Gefühlsspanne nützlich, wertvoll für das Innenleben - aber nichts für kleinbürgerliche Aufgeiler ..." (Baseler Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Notes of a Dirty Old Man

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der ganz alltägliche Wahnsinn 4. Februar 2006
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Man mag zu Bukowski stehen, wie man will, was ihn richtig interessant macht, ist die Feststellung, daß wir im Grunde genommen alle etwas Bukowski sind. Ob es um kaputte Liebschaften, durchzechte Nächte, tiefe Depressionen oder Ärger mit "denen da oben" geht-irgendwie erkennt man in dem Delirium dieser Kurzprosa auch sich selbst. Und merkt, daß keine Niederlage es wert ist, allzu ernst genommen zu werden.
Daher empfehle ich diesen Band als geeignete Lektüre für schlaflose Nächte oder lange S-Bahn-Fahrten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In jedem von uns steckt ein kleiner Charles ... 25. November 2009
Format:Taschenbuch
Der Unterschied zwischen Bukowski und uns ist die Unverbluemtheit der Sprache und die konsequente Umsetzung seiner Erkenntnisse. Er beschreibt ungeschoent, was uns alle betrifft und uns allen widerfaehrt, ohne das wir es in dieser Form auszusprechen wagen. Mal weniger, mal mehr. Taeglicher Ueberlebenskampf, Stress mit Partnern, Kindern, Vorgesetzten. Konflikte, die durch die Position dessen geloest werden, der in der Hierarchie hoeher steht. Mal sind wir es, mal ist es der (die) Gegenueber. Heuchelei und Kompromissbereitschaft, die Bukowski und seine protagonisten nicht eingehen. Wo das endet oder hinfuehrt, zeigt er uns in seinen "Aufzeichnungen eines Aussenseiters", der wir fraglos werden, wenn wir uns die "Handlungskompetenz" eines Bukowskis aneignen. Was fuer die einen schon durch den Sprachstil als wuerdelos erscheint, ist fuer die anderen (und Bukowski) die einzige Moeglichkeit, Herr seiner Wuerde zu bleiben.
Bukowski ist auf alle Faelle lesenswert und stimmt nachdenklich hinsichtlich dessen, wie unsere modernen Gesellschaften funktionieren und auf Gleichfoermigkeit setzen. Fuer Aussenseiter ist darin kein Platz mehr.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dirty old man 6. Juni 2006
Von ChinoM
Format:Taschenbuch
Ich liebe BukowskiŽs Bücher. Kein anderer Autor schafft es mich so zum lachen zu bringen und mich gleichzeitig nachdenklich zu stimmen. Wer Bukowski nur auf seinen obzönen Schreibstil reduziert hat nichts von ihm verstanden. In seinen Geschichten steckt Humor, Lebensweisheit, Melancholie und Hass gegen eine gleichgültige und matrialistische Gesellschaft (das ist auch der Grund warum Bukowski aktueller denn je ist!). Heutzutage gibt es leider wenig Autoren die auch nur annähernd an den dirty old man und seine schonungslose Darstellung des Lebens heranreichen. Schade, aber letztlich ein Beweis für die Qualität dieses oft verkannten Genies.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
In den Kolumnen berichtet Bukowski vom Leben als intelligenter, aber armer Alkoholiker mit ausschweifenden alkoholischen und sexuellen Exzessen, von kaputten Familienverhältnissen und kriminellen Unternehmungen. Er lässt zwar seine eigene Biographie in die Kolumnen einfließen, überzeichnet aber auch so stark, dass es nicht mehr möglich ist, zwischen realen Erlebnissen und Fiktion zu unterscheiden. Durch seinen flüssigen Schreibstil, seine deftige Fäkalsprache und die Art, wie er ohne besondere Emotionen das Leben auf der Verliererseite beschreibt, ruft jede Kolumne beim Leser unterschiedliche Gefühle hervor.
Während manche Kolumnen durchaus heiter, frech und witzig sind, erwecken andere - durchaus gewollt- Ekel, Scham und Mitgefühl.

Die "Aufzeichnungen eines Dirty Old Man" geben einerseits Einblick in das prekäre Leben der 60er und 70er Jahre in Amerika, setzen sich andererseits aber auch auf ernstzunehmende Art und Weise mit Politik, Kunst und Literatur der Nachkriegszeit auseinander. Bukowski erscheint so als der Prototyp des gescheiterten Intellektuellen, dessen Leben in der Kindheit von seinem gewalttätigen Vater ruiniert wurde.
Gleichzeitig findet Bukowski offensichtlich Gefallen an dem Leben, das er lebt. Seine Berichte von sexuellen Handlungen, besoffenen Raufereien und vollkommen unmoralischem Verhalten wirken auch wie Berichte eines unverkrampften, von gesellschaftlichen Normen nicht beeinflussten Lebens, in dem der Protagonist auf seine Art und Weise Glück und Zufriedenheit erfährt.

So verbinden die Aufzeichnungen Bukowskis Gesellschaftskritik mit Humor, Exzesse mit Melancholie und Literatur mit Fäkalsprache; wer sich davon nicht abschrecken lässt, sollte sich an das Buch heranwagen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprache wie ein Schlag ins Gesicht 15. September 2003
Format:Taschenbuch
Bukowskis Sammlung von Geschichten wirkt wie eine verbale Ohrfeige. Er bezeichnet sich selbst als alten Schnorrer und Trinker, und genau darüber schreibt er auch. Die Geschichten muten verstörend an, doch wohnt ihnen eine ganz eigene Poetik inne.
Ein Buch welches man nur ungern zur Seite legen mag.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schmutzig, kantig, gut 29. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der amerikanische Titel des Buches lautet „Notes of a Dirty Old Man" und ist damit wohl passender. Aber nicht nur Bukowski selbst ist ein Dirty Old Man auch seine Geschichten sind schmutzig, dreckig, versaut: Es wird gesoffen und gepißt, geprügelt und... Die Storys spielen in der Gosse und die Sprache ist entsprechend. Weiß Gott, nichts für schwache Gemüter. Man kann wohl nicht eindringlich genug vor der Lektüre des Werkes warnen - jedenfalls aus Sicht eines kleinbürgerlichen Spießers. Für etwas härter Gesottene aber ganz brauchbar - eigentlich sogar ziemlich gut. Irgendwie irre. Der Stil Bukowskis ist schwer beschreiblich - es klingt als würde man dem versoffenen Sprücheklopfer in der Eckkneipe zuhören. Kein Wunder, Bukowski weiß wovon er schreibt. Aufgewachsen in Slums in Amerikas Osten war er Mitglied in Jugendgangs und arbeitete, wenn er nicht gerade im Knast oder in der Klapse saß, unter anderem als Leichenwäscher, Hafenarbeiter und Zuhälter. Erst später begann er zu schreiben - von dem was er selbst erlebt hat oder jedenfalls hätte erleben können. Wer sich immer noch nicht hat abschrecken lassen sollte das Buch kaufen und er wird zufrieden sein! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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