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Aufzeichnungen aus dem Kellerloch Gebundene Ausgabe – 1. August 2008

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Anaconda (1. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866473079
  • ISBN-13: 978-3866473072
  • Originaltitel: Sapiski is podpolja
  • Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 2,2 x 19,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 104.450 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) zählt zu den bedeutendsten Dichtern der Weltliteratur. Er war der Sohn eines Armeearztes aus Moskau. Nach kurzer Tätigkeit als technischer Zeichner im Kriegsministerium wurde er freier Schriftsteller. Vier Jahre Zwangsarbeit als politischer Häftling und beständige Geldnot wegen seiner Spielleidenschaft zeichnen den unermüdlich Schaffenden. St. Petersburg wird die zweite Heimat dieses bedeutendsten russischen Realisten und Hauptschauplatz seiner berühmtesten Romane, die bis heute weltweit bewundert und gelesen werden.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Swetlana Geier (1923–2010) hat u. a. Sinjawskij, Tolstoi, Solschenizyn, Belyi und Bulgakow ins Deutsche übertragen. Für ihr Werk, das sie mit der Dostojewskij-Neuübersetzung krönte, wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. – In der Reihe Fischer Klassik liegen sämtliche ihrer im Ammann Verlag erschienenen Dostojewskij-Übersetzungen vor: ›Verbrechen und Strafe‹ (Bd. 90010), ›Der Spieler‹ (Bd. 90446), ›Der Idiot‹ (Bd. 90186), ›Böse Geister‹ (Bd. 90245), ›Ein grüner Junge‹ (Bd. 90333), ›Die Brüder Karamasow‹ (Bd. 90114) sowie ›Aufzeichnungen aus dem Kellerloch‹ (Bd. 90102). Über ihr Leben und ihre Arbeit gibt Swetlana Geier Auskunft in dem von Taja Gut aufgezeichneten Buch ›Swetlana Geier. Ein Leben zwischen den Sprachen‹ (Bd. 19221).

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) war ursprünglich Leutnant in St. Petersburg. Er quittierte seinen Dienst 1844, um freier Schriftsteller zu werden. Seine Romane ›Verbrechen und Strafe‹, ›Der Spieler‹, ›Der Idiot‹, ›Böse Geister‹, ›Ein grüner Junge‹, ›Die Brüder Karamasow‹ sowie ›Aufzeichnungen aus dem Kellerloch‹ liegen im Fischer Verlag in der herausragenden Übersetzung von Swetlana Geier vor. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 29. September 2007
Format: Taschenbuch
"Ich bin ein kranker Mensch. Ich bin ein böser Mensch. Ein abstoßender Mensch bin ich" (7). So stellt sich der namenlose Erzähler von Fjodor Dostojewskijs Novelle "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" vor. Und eine angenehme Person scheint dieser Zeitgenosse wirklich nicht zu sein. Im ersten Teil der Aufzeichnungen zieht der Erzähler über alle Errungenschaften des 19. Jahrhunderts her und lässt auch kein gutes Haar an der Spezie des Menschen: "Ich schwöre ihnen, meine Herrschaften, daß zuviel Bewußtsein - eine Krankheit ist, eine richtige, regelrechte Krankheit" (11). Und nur wenig später fügt er hinzu: "Kann denn ein bewußter Mensch sich überhaupt noch irgendwie achten?" (21) Aus all diesen Gründen hat sich unser Misanthrop vor 40 Jahren entschlossen, sein Dasein allein in einem Kellerloch zu fristen, um sich dem widerlichen Menschengeschlecht zu entziehen. Die Beweggründe für diese Entscheidung skizziert er in seinen Aufzeichnungen.

Der zweite Teil "Bei nassem Schnee" beschreibt ein Schlüsselerlebnis des Erzählers aus jungen Jahren. Zufällig trifft er ein paar Schulbekannte wieder und lädt sich quasi selbst zu einem Abschiedsfest eines von ihnen ein. Der Abend gerät zu einer einzigen Demütigung. Durch sein egomanisches Verhalten bringt er die gesamte Gruppe gegen sich auf und wird schließlich allein zurückgelassen. Frustriert und im Suff sucht er ein Bordell auf, um seine Wut an einer Prostituierten auszulassen. Sein Opfer ist die zwanzigjährige Lisa und ihr gegenüberstehend empfindet der Erzähler plötzlich "die Gier nach Macht und Besitz. In meinen Augen flackerte die Leidenschaft, und ich drückte fest ihre Hände.
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "noltaire" am 9. Juni 2004
Format: Taschenbuch
Dieses kleine Buch, welches ich eigentlich nur zu lesen begann weil mich Nietzsches Kommentar auf der Rückseite aufmerksam werden ließ, hat mich mehr zum Nachdenken gebracht als sämtliche andere Bücher, die ich bislang las.
Die Geschichte, so übertrieben sie mir auf den ersten Seiten auch schien, fesselte mich immer mehr und ließ mich langsam aber sicher überall Parallelen erkennen, bei mir als auch bei anderen Menschen in meinem Umfeld.
Natürlich will niemand diese bösen Wahrheiten bei sich erkennen, die Dostojewski in aller Härte schildert, dennoch ist es ein sehr spannender Weg auf welchen man sich begibt, wenn man sich auf dieses kleine Büchlein einlässt, ein Weg, dessen Ende ich bislang noch nicht kenne.
Wer glaubt, sich selbst zu kennen, doch gerne einen zweiten Blick von außen nehmen möchte, dem empfehle ich dieses Buch von ganzem Herzen, obgleich ich glaube, dass man dieses Buch mehr als eine Parabel als eine Schilderung von Tatsachen betrachten sollte.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von GH am 1. März 2009
Format: Taschenbuch
Da sitzt einer in einem Kellerloch und hält eine Brandrede gegen Fortschritt als Menschheitsziel und Glücklichsein als Lebenszweck. Es ist eine große Verweigerung den sozialen und humanen Ideen gegenüber, ein Plädoyer für das Individuum, das sich auch in Not und Elend in seiner Individualität behauptet, ja gerade erst durch diese Erfahrungen zu seiner Individualität findet. In psychologischer (nicht chronologischer) Hinsicht ist die Rede des Kellerlochmenschen gewissermaßen eine Antwort auf die Rede des Großinquisitors aus den Brüdern Karamasow. Der Großinquisitor steht für alles, was dem Kellerlochmenschen verhasst ist: Das Glück des Brotes, das Glück der Unfreiheit, das Glück der sinnstiftenden, kollektiven Ordnung. Der Kellerlochmensch lehnt all das ab, aber nicht im Namens eines anderen, anspruchsvolleren, besseren Glücksmodells, sondern weil er das stille Glück selbst als Lebensziel ablehnt:

"Denn vielleicht liebt der Mensch nicht allein die Glückseligkeit? Vielleicht liebt er im gleichen Maße auch das Leiden? Vielleicht ist für ihn das Leiden ebenso vorteilhaft wie die Glückseligkeit? Und zuweilen liebt der Mensch das Leiden fürchterlich, bis zur Leidenschaft. (...) Indessen bin ich davon überzeugt, dass der Mensch auf wirkliches Leiden, das heißt auf Zerstörung und Chaos, niemals verzichten wird."

Solche Gedanken standen schon im Zeitalter Dostojewskijs im Widerspruch zum humanistisch-sozialistischen Zeitgeist, galten als rückständig, politisch reaktionär, religiös verbrämt. Heutzutage käme wohl noch eine psychopathologische Klassifizierung hinzu.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Achimov Achimovic am 30. Juli 2010
Format: Taschenbuch
Der namenlose tragische Held der "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" von Fjodor M. Dostojewskij zieht sich angewidert von der Gesellschaft zurück, tut "nur aus Bosheit" nichts für seine Gesundheit (S. 7) und ergeht sich - "um wenigstens auf irgendeine Weise zu leben" (S. 22) - in seinen absonderlichen Phantasien: mal gerät er aufgrund eingebildeter Eifersucht außer sich, dann wieder ergötzt er sich an ausgedachten Zahnschmerzen (S. 19 ff.). Und wenn er sich doch in menschliche Gesellschaft begibt, so kennt die Pein keine Grenzen (Zweiter Teil: Bei nassem Schnee, S. 50 ff.). Auf der Suche nach Identität und Selbstachtung - bzw. einer "positive[n] Eigenschaft", "Titel und Bestimmung" (S. 24) - stellt er sich vor, wie angenehm es wäre, "ein Faulpelz und Vielfraß" (S. 25) zu sein.

Eine zentrale Rolle spielt die Kritik an dem Rationalismus, der Mitte des 19. Jahrhundert alles zu durchdringenden beginnt und der die Allmachtsfantasien der technisch-fortschrittsgläubigen "Tatmenschen" beflügelt, der Dostojewskijs Antihelden, welcher den Glücks- und Heilsversprechungen des Zeitgeistes zutiefst misstraut, dagegen ohnmächtig zurücklässt (eine rückblickende Zeitgeistanalyse aus sozialpsychologischer Perspektive findet sich in "Der Gotteskomplex" von Horst-Eberhard Richter). Denn der erzählende Protagonist denkt schonungslos zu Ende, was es bedeuten würde, wenn tatsächlich "alles erklärt, schwarz auf weiß ausgerechnet sein wird", um zu folgern, dass es "dieses sogenannte Wollen nicht mehr geben wird"; vielmehr verwandelte sich der Mensch dann "in einen Drehorgelstift" (S. 33).
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