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Aufwachsen in Vertrauen: Erziehen ohne Strafen und Belohnungen. Gewaltfrei miteinander leben
 
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Aufwachsen in Vertrauen: Erziehen ohne Strafen und Belohnungen. Gewaltfrei miteinander leben [Broschiert]

Justine Mol , Hildegard Höhr
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Aufwachsen in Vertrauen: Erziehen ohne Strafen und Belohnungen. Gewaltfrei miteinander leben + Ich will anders als du willst, Mama: Kinder dürfen ihren Willen haben Eltern auch! Erfahrungen mit der Anwendung von GFK in der Familie + Ich will verstehen, was du wirklich brauchst: Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern - Das Projekt Giraffentraum. Mit einem Vorwort von Marshall B. Rosenberg
Preis für alle drei: EUR 43,80

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Produktinformation

  • Broschiert: 112 Seiten
  • Verlag: Junfermannsche Verlagsbuchhandlung GmbH & Co. KG; Auflage: 1 (23. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3873876892
  • ISBN-13: 978-3873876897
  • Originaltitel: Opgroeien in vertrouwen
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 17 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 128.363 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Justine Mol
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Können wir Kinder erziehen und ihnen Grenzen setzen, ohne sie zu bestrafen oder zu belohnen? Ja, das ist möglich.

Belohnen und Bestrafen sind Formen der Manipulation. Das ist der Ausgangspunkt dieses Buches. Indem wir ein Kind mit einem Bonbon belohnen, wollen wir erreichen, dass es sich nächstes Mal "gut" benimmt. Wir erreichen damit jedoch lediglich, dass das Kind sich so verhält, um Bonbons zu bekommen, und nicht aus einer inneren Motivation heraus. Wenn wir statt zu belohnen unsere Wertschätzung ausdrücken, dem Kind Interesse entgegenbringen und es anregen, kann diese innere Motivation wieder entstehen.

Dieses Buch möge allen, die Umgang mit Kindern haben, eine Inspiration sein. Anhand vieler Beispiele wird ausführlich beschreiben, welche Alternativen es zum Erziehen durch Strafen und Belohnen gibt. Am Ende eines jeden Kapitels finden sich Übungen.

Mehr Informationen zu diesem Buch finden Sie auf der Verlags-Website.

Über den Autor

Justine Mol, geb. 1949, schreibt, ist Trainerin und gibt Coachings im Geist der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg. Sie stammt aus einer katholischen Familie mit zehn Kindern und hat selbst drei Kinder aufgezogen. Im Jahre 1999 lernte sie die Gewaltfreie Kommunikation kennen.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H. Becker
Format:Broschiert
Ich habe schon die englische Ausgabe dieses Buches gelesen, und freue mich, dass es jetzt auch auf Deutsch erhältlich ist.
Es basiert auf dem Prinzip der Gewaltfreien Kommunikation und propagiert, dass ein vertrauensvoller Umgang mit Kindern besser ist, als ein Belohnungs-/Bestrafungssystem.
Letzteres zielt darauf, bei Kindern ein erwünschtes Verhalten auszulösen und unerwünschtes abzustellen. Entscheidend ist dabei: Aus welcher Motivation heraus geschieht dieses beim Kind? In Erwartung einer Belohnung oder als Umgehung einer Strafe. Einsicht in sein Verhalten wird das Kind dadurch nicht erlangen. Soweit, so plausibel.
Allerdings ist es, gerade in Stresssituationen, gar nicht so einfach, ohne Belohnungen und Bestrafungen auszukommen. Und es ist natürlich leichter, eine Verlockung oder eine Drohung auszusprechen, die sofort zum gewünschten Ergebnis führt, als sich auf eine Diskussion einzulassen und wahrzunehmen, was das Kind jetzt gerade braucht.
Justine Mol bietet Wertschätzung als Alternative an. Wer diese dem Kind gegenüber ausdrückt, es ernst nimmt, es zu verstehen versucht und es anregt, wird bald die innere Motivation des Kindes spüren, sein Verhalten zu überdenken und unerwünschtes Verhalten zu reflektieren und zu ändern.
Vom Ansatz her finde ich diese Strategie sehr gut und überzeugend, auch wenn sie in der Praxis sicher nicht in 100% der Zeit umgesetzt werden kann, die man mit dem Kind verbringt. Ausnahmesituationen erfordern sicher auch ungewöhnliche Maßnahmen wie z.B. eine Belohnung oder ein Durchgreifen seitens der Eltern. Aber lohnenswert ist es auf jeden Fall, seinem Kind grundsätzlich gleichwürdig zu begegnen und es ernst zu nehmen. Das entspannt den Alltag ungemein und stellt das Vertrauen zwischen Eltern und Kindern auf solide Füße. Ich gebe 5 Sterne für dieses Buch, das nicht nur Eltern, sondern auch Erziehern und allen, die Bezugspersonen für Kinder sind, wertvolle Anregungen gibt, wie man das Zusammenleben harmonischer gestalten kann.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aufwachsen in Vertrauen! 2. November 2010
Format:Broschiert
Das kleine Büchlein aus der Reihe 'GFK mit Kindern' kommt ganz unprätentiös daher. Mit gut hundert Seiten ist es eher schmal, und wirkt auch durch das Softcover unscheinbar. In einer angenehm alltagsnahen Sprache geht die niederländische Autorin Justine Mol den Fragen nach, welche Nachteile Belohnungen haben und welche Alternativen es dazu im Umgang mit Kindern gibt. Obwohl der Untertitel das Strafen mit einbezieht, spielt dieses im Buch kaum eine Rolle. Bei der Lektüre wird schnell klar, dass die Autorin davon ausgeht, dass die Lesenden Strafen ohnehin ablehnen. Dass allerdings auch Lob negative Folgen hat, ist ein nicht so weit verbreitetes Wissen und deshalb Kernthema dieses Buches.

Die Autorin lehnt Lob und Strafe als Formen der Manipulation ab. Sie führt eine Fülle von Gründen dafür an, warum Lob manipulativ ist und wie es wirken kann. Die theoretischen Überlegungen untermauert sie mit persönlichen Erfahrungsberichten, was die Lektüre angenehm macht, auch weil die Autorin auf Augenhöhe mit den Lesenden argumentiert und sich nicht über sie stellt.

Mol stellt dar, dass ein Kind, das mit einem Bonbon für eine Tätigkeit belohnt wird, diese nicht um ihrer selbst Willen ausführe, sondern um das Bonbon zu erhalten. Somit gehe die innere Motivation verloren, was langfristig oft dazu führe, dass belohnte Tätigkeiten seltener ' nicht öfter ausgeführt würden. Als weitere negative Folgen von Lob nennt Mol, dass Belohnung Konkurrenz zwischen Kindern fördere und Kommunikation behindere und dass immer der kürzeste Weg zu einem Ziel gesucht werde. Das geschehe, weil das Ergebnis wichtiger werde als das Tun an sich. Oft sei Lob mit Vergleichen verbunden (ein Kind wird gelobt, wenn es etwas besser macht als andere Kinder). Dadurch nehmen die Kinder einander als Konkurrenten wahr. Auch die Machtposition dessen, der über Lob oder Strafe verfügen kann, werde sehr deutlich. Das Verteilen von Lob vermittele Kindern deshalb viel über Dominanz (wer die Macht hat, darf über andere entscheiden und sagen, was gut und richtig ist).

Das kleine Buch ist in elf Kapitel eingeteilt, in denen das Thema Lob von verschiedenen Seiten beleuchtet wird. Lob wird dabei als Form von Belohnung gesehen, die immer verfügbar ist, und deshalb oft angewendet wird. Mol beschäftigt sich unter anderem mit Grundbedürfnissen von Kindern und Erwachsenen, mit Regeln und Vereinbarungen und mit der Frage nach 'richtigem' und 'falschem' Verhalten. Am Ende jedes Kapitels stehen Übungen, die der Lesende allein oder mit Freunden machen kann, um etwas über sich zu lernen und das Gelesene zu vertiefen. Das letzte Kapitel beinhaltet eine Zusammenfassung der im Buch zusammengetragenen Alternativen zu Bestrafen und Belohnen.

Mol geht auch der Frage nach, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit jemand ein Kind gut begleiten kann. Sie stellt heraus, dass gutes Für-Sich-Selbst-Sorgen die Grundlage für Gelassenheit im Umgang mit Anderen ist und gibt Anregungen, wie dies im Alltag gelebt werden kann.

Sympathisch an diesem Buch ist vor allem die Alltagsnähe und die Unkompliziertheit, die es leicht machen, das Gelesene umzusetzen. Die Beispiele sind präzise und kurz. Manchmal werden sie inhaltlich dem Anspruch des gleichberechtigten Zusammenlebens von kleinen und großen Menschen nicht gerecht. Diesen Anspruch hat die Autorin für sich scheinbar nicht. Empfehlenswert ist dieses Buch vor allem für Einsteiger in die Materie: die Argumente gegen das Belohnen sind schlüssig, die Alternativen erscheinen umsetzbar und alltagsnah. Aber auch alte Hasen finden in diesem Buch lebensnahe Anregungen und Argumente für die nächste Diskussion mit Menschen, die von Lob und Strafe überzeugt sind. (Dr. Katja Rose)
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tigermama
Format:Broschiert
Die Begeisterung für dieses Buch in den vorherigen Rezensionen kann ich nicht teilen. Die Autorin betrachtet nahezu alle Menschen als manipulativ weil sie andere in irgendeiner Form strafen oder belohnen. Ich habe dieses Buch gekauft, weil ich mir ein paar Anregungen und Alternativen für Streitsituationen ("wenn du nicht aufräumst darfst du nicht fernsehen" o.ä. )mit den Kindern erhofft habe. Soetwas findet sich in diesem Buch nicht! Jedes Lob wird zu einer Manipulation des Kindes degradiert. Ein Beispiel: Wenn das Kind sein Zimmer aufgräumt hat, soll man nicht sagen "das hast du ganz toll gemacht", sondern "ich genieße die Ruhe die dein Zimmer ausstrahlt". Unter erziehen ohne Belohnung habe ich mir materielle Dinge vorgestellt. Hier wird jedes lobende Wort schlecht gemacht. Im Gegensatz zu der Autorin denke ich man kann seine Kinder auch zu eigenstänidigen und selbstbewussten Menschen erziehen wenn man ihnen sagt ob sie etwas gut oder schlecht gemacht haben. Ich empfinde das in keinster Weise als Manipulation und habe auch nicht den Eindruck ein kleines Abbild meiner selbst (wie sie das so schön nennt) heranzuzüchten. Für mich war dieses Buch ein totaler Fehlkauf. Es ist - zumindest für mich - völlig realitätsfernund bietet keinerlei Hilfe.
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