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Aufstand der Rabenmütter: Warum Kinder auch ohne Baby-Yoga und Early-English glücklich werden
 
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Aufstand der Rabenmütter: Warum Kinder auch ohne Baby-Yoga und Early-English glücklich werden [Taschenbuch]

Jutta Hoffritz
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Knaur TB; Auflage: 1 (1. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426780925
  • ISBN-13: 978-3426780923
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 138.643 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jutta Hoffritz
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Baby-Yoga, PEKIP, Early-English – die Liste der Trends in Sachen Kindererziehung ist lang, und fast täglich kommen neue Mode-Erscheinungen hinzu. Wer hier nicht auf dem neuesten Stand ist und seine Kenntnisse in Stilltreffs und Pädagogikkursen frischhält, gerät schnell in Verdacht, eine Rabenmutter zu sein. Vor allem berufstätige Mütter fühlen sich zunehmend unter Druck gesetzt, denn ihnen fehlt allein schon die Zeit, all diese neuen Trends auszuprobieren. Und schon schnappt die Gewissensfalle wieder zu. In diesem aktuellen, provokanten Buch fordert Jutta Hoffritz ein Ende der »Mütterbeschäftigungsindustrie« und plädiert für ein neues, ganz entspanntes Rabenmüttertum.

Über den Autor

Jutta Hoffritz ist studierte Volkswirtin, gelernte Journalistin und arbeitet seit fast zehn Jahren für die ZEIT. Sie hat einen Mann mit zwei Töchtern geheiratet und einen Sohn geboren. Nachdem die großen Mädchen gut erzogen in ihr Leben traten, machte sie nach der Geburt des Sohnes erstmals Bekanntschaft mit Pekip, STEP und anderen zeit- und nervenraubenden Pädagogiktrends. Sie ist bekennende Rabenmutter und schreibt dieses Buch, um anderen Frauen Mut zu machen, sich für Kinder zu entscheiden und für den Beruf - und gegen das Baby-Yoga.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr gut 4. Oktober 2010
Von Mahareth
Format:Taschenbuch
Ich kann mich meinen Vorrednern, die negativ bewertet haben, in keinster Weise anschließen. Ja, dies ist kein Ratgeberbuch (was ich sehr erfrischend fand), sondern mehr ein informative (und interessante) Sammlung von Fakten.
Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, die Autorin "verdamme" Mütter, die zuhause bleiben und sich voll und ganz ihren Kindern widmen - einzig die sogenannten "Übermuttis", die von einem Kurs zum nächsten hetzen und sich im ständigen Wettstreit mit anderen Müttern sehen ("Mein Kind kann schon dieses und jenes") fallen hier in die Kritik. Und das meiner Meinung nach zu Recht.

Doie Vergleiche mit anderen Ländern fand ich sehr interessant - und ich hatte nicht den Eindruck, dass die Autorin dabei ein bestimmtes, im entsprechenden Land vorherrschendes Reglement propagiert. Im Gegenteil, man gerät selbst ins Grübeln, sucht nach anderen Gemeinsamkeiten, aber auch Differenzen zur Familienpolitik der EU-Staaten. Nicht minder lesenswert war auch der Teil zur familienpolitishen Gecshichte in Deutschland - die Thematik hätte sehr leicht ins Trockene übergehen können. Doch auch hier verzichtet die Autorin auf den schulmeisterlichen Sprachstil.

Meines Erachtens nach geht es in diesem Buch nicht um die Frage, ob Frauen mit Kindern arbeiten, oder zu hause bleiben sollen - sondern viel mehr darum, inweiweit sich a) Mütter über Kinder definieren b) inwieweit Mütter ihre eigene Persönlichkeit/Individualität/Interessen aufgeben und c) ob Kinder wirkllich von irgendwelchen Programmen und Kursen im Säuglings- und Kleinkindalter profitieren (meiner Ansicht nach: Nein).

Für mich ein sehr empfehleenswertes, rundum gelungenes Buch - für alle Frauen mit Kindern oder Karriere - oder auch beidem :)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wunderbar! 6. Februar 2009
Von Judith
Format:Taschenbuch
Zuspruch für Mütter, die nicht bereit sind sich an Ihrem Kind restlos zu verausgaben.Nicht 7 Tage die Woche von einem Kurs zum nächsten hetzen wollen, um sich dort dem strengen Dogma der "modernen" Kindererziehung zu ergeben. Sich nicht auf die Gespräche über "Muttermilchstuhl" und "Wachstumsschübe" einlassen können. Besonders erheitert haben mich die Ausführen über Lothrop und Kast-Zahn. "Still-Drill" und "Schlafbibel"-Wunderbar´! Ein Appell an die selbstbestimmte Kindererziehung, die Intuiton und den Instinkt der Eltern. Danke!
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keine besonderen Weisheiten 20. September 2010
Von Smilla
Format:Taschenbuch
Im Prinzip geht es im Buch darum, daß man sich die Elternschaft/Mutterschaft einfach machen sollte und Kinder (wie schon der Untertitel sagt) ohne dem ganzen Schnick-Schnack glücklich werden können. Einerseits mußte ich oft zustimmend mit dem Kopf nicken, andererseits aber auch oft ungläubig oder verärgert den Kopf schütteln. Das ganze Buch ist kein Ratgeber sondern eher eine Anreihung diverser Feststellungen und (wahrscheinlich) belegter Statistiken und Fakten.

Bei gewissen Dingen mußte ich schon lächeln, zB das Stichwort "Mütterbeschäftigungsindu'strie" - wohl wahr, denn vor allem im Stadtgebiet wird man mit Kursen überschwemmt, die man UNBEDINGT machen "soll". Ich mußte da selbst an (m)einen Babykurs denken - 9 Mütter, davon machen 7 Babyschwimmen, die 2 die ihre Kinder nicht beim Schwimmen haben (ich gehörte dazu) wurden ungläubig bestaunt...

Auch ganz zutreffend (leider) Kinder machen einsam - die Zeiten, in denen sich die Frauen zum Tratsch und Informationsaustausch am Dorfbrunnen getroffen haben, sind vorbei. :-(

Interessant war der Vergleich mit anderen Ländern, vor allem Frankreich wird mit seiner Kinderbetreuung sehr gelobt, auch die Skandinavischen Länder (Krippenplätze ohne Probleme ab 1 Jahr möglich etc). Die Autorin ist Deutsche, entsprechend bezieht sie sich natürlich immer auf die deutsche Situation. Daher natürlich auch richtiggehend Lobeshymnen auf die deutsche Familienministerin Ursula van der Leyen, die ja selbst 7 Kinder hat.

No comment natürlich zum Kapitel Väter/Karenz/Haushalt - hier kommen die Männer wirklich nicht gut weg - allerdings (zumindest nach meiner Meinung) großteils berechtigt. Egal ob die Frau Vollzeit/Teilzeit oder gar nicht beschäftigt ist, sie hat trotzdem den Großteil, wenn nicht sogar den kompletten Haushalt zu betreuen - inklusive Kinderpflege selbstverständlich.

Wirkliche Weisheiten habe ich nicht gewonnen, ein paar Aussagen waren sehr zutreffend, ein paar interessante Fakten und Informationen enthalten. Ansonsten hatte ich den Eindruck, daß die Autorin selbst nicht recht wußte, auf welcher Seite sie nun stehen soll.

Zum Abschluß eine Aussage aus dem Buch, welches auf das Werk selbst zutreffen könnte: Je mehr Ratgeber zum Thema Kinder und Erziehung man liest, desto mehr verunsichert ist man dann!
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