- Bibliothekseinband
- Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag (1999)
- ASIN: B0028I6N4E
- Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation
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Der vierte Roman von Moore ist an Spannung kaum zu übertreffen. Durch eine geistreiche und anfangs undurchschaubare Story verirrt sich der Leser zusammen mit der Hauptfigur Frannie in die Machenschaften eines Killers. So viel Phantasie, wie die Autorin in ihr Werk gesteckt hat, lassen den Leser das Buch nicht wieder aus der Hand legen wollen. Denn der Leser bekommt vielschichtige Unterhaltung: Zum einen Spannung, die durch eine Sex and Crime Geschichte erzeugt wird und dadurch, daß der Leser ebenso ahnungslos gegenüber potentiellen Serienmördern auftritt, wie die Hauptfigur. Zum anderen gibt es sehr realistische Einblicke in die dunklen Ecken von New York City: Die Autorin selbst recherchierte zwei Jahre lang, in dem sie mit einer Streifenwagenbesazung in der Stadt mitfuhr. Doch auch der literarische Wert dieses Werkes ist nicht von geringer Bedeutung: Scheinbar einfache Dialogszenen im Buch ergänzen die verstrickte Handlung und sind das Sprachrohr des Lesers. Oftmals kommt im Leser das Gefühl auf, die Hauptfigur des Romans spricht das aus, was der Leser gerade denkt. All die Neugier, die der Leser gegenüber der Geschichte hat, all die Fragen, die sich ergeben, hat auch Frannie, die Hauptfigur, inne und leitet sie an die beteiligten Personen weiter.
Wahrlich ein Buch, welches den Leser in seinen starken Sog zieht und erst am Ende langsam wieder los läßt. Langsam. Denn das Ende des Buches hat es in sich. Es ist ein solches Ende, welches man liest, dann das Buch langsam auf den Schoß gleiten läßt, noch einmal liest und dann noch lange Zeit darüber nachdenkt. Dieses Buch kann man lange, nach dem man es durchgelesen hat, noch genießen.
263 Wörter (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Soviel zur Story, die für mich dann doch eine ganz Reihe unlogischer Verhaltensweisen birgt.
Man würde der Autorin ja die wirre Geschichte verzeihen, wenn dann die Sexszenen (davon gibt es genug) irgendwie interessant, spannend oder prickelnd wären. Aber ich las nur billigste Sexklischees ohne besondereren Reiz. Wenigstens fand ICH nichts erotisches an diesem Rumgemache, eher war es ein billiger schriftlicher Abklatsch eines leicht Sadomaso angehauchten Pornostreifchens. Dass so ein Büchlein in den Staaten Furore macht, kann ich trotz der dort herrschenden bigotten Prüderie nicht wirklich verstehen. Ob daraus ein toller Streifen werden soll? Jane Campion ist eine begabte Regisseurin. Mal sehen was sie aus dieser Story macht. Die Lektüre ist jedenfalls nicht sonderlich zu empfehlen, ausser man steht auf harten, machohaften Rein-raus-Sex. Empfindsameren Lesern würde ich dieses Buch nicht als Gutenachtlektüre oder "Appetizer" raten. Da gibt es wesentlich bessere erotische Lektüre. Was den thrillerhaften Part betrifft, so muss ich leider zugeben, dass ich schon bei weitem Spannenderes gelesen habe.
Der Vorteil des Buches: Es hat nicht viele Seiten.
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