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Aufklärung 2.0: Gehirnforschung als Selbsterkenntnis Reihe: Wissen & Leben, Herausgegeben Wulf Bertram: Gehirnforschung als Selbsterkenntnis Wissen & Leben
 
 
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Aufklärung 2.0: Gehirnforschung als Selbsterkenntnis Reihe: Wissen & Leben, Herausgegeben Wulf Bertram: Gehirnforschung als Selbsterkenntnis Wissen & Leben [Broschiert]

Manfred Spitzer
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 239 Seiten
  • Verlag: Schattauer; Auflage: 1., Aufl. (30. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3794527429
  • ISBN-13: 978-3794527427
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Überlassen Sie das Denken nicht anderen!

Wir können es uns nicht leisten, nicht nachzudenken. Die Zeit ist reif für eine Aufklärung 2.0."
... ist die Quintessenz der neuesten Anthologie von Manfred Spitzer. Auf gewohnt originelle Art stellt er die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaft zu unserem Handeln, Denken und Fühlen vor:

- Warum sind wir neugierig und warum treten wir so oft in Fettnäpfchen?
- Hilft Vertrauen bei Schweinegrippe und Schmerzensgeld bei Schmerzen?
- Warum sollten wir nett zu den Alten sein und manchmal auch stolz auf uns selber?
- Sollen wir mehr Theater und weniger mit dem Computer spielen?
- Was machen Graffiti mit uns, und was passiert, wenn wir rot sehen?

Ungewöhnliche Fragen à la Spitzer - mit ebenso überraschenden Antworten, die viele unserer so genannten kleinen Schwächen beleuchten und zeigen, wo sie durchaus Stärken sein können und in Evolution oder Sozialisation ihren Sinn haben: Gehirnforschung als Selbsterkenntnis!

Aufklärung 2.0 ist der zweite Band der neuen Schattauer-Reihe Wissen & Leben .

Aus dem Inhalt:
* Aufklärung 2.0 - Gott, der Markt, die Gehirnforschung und Denken in der Krise
* Ja, ich kann! - Selbstbild, Selbstbejahung und nachhaltige Leistungsfähigkeit
* Schlau, verlässlich und - gesund!
* Seid nett zu den Alten!
* Fettnäpfchen und weiße Bären
* Die Farben des Denkens
* Pandemie! Und wer geht hin?

Über den Autor

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg, war Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Heidelberg, Gastprofessor an der Harvard-Universität und am Institute for Cognitive and Decision Sciences in Oregon. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Grenzbereich der kognitiven Neurowissenschaft, der Lernforschung und Psychiatrie. Seit 1997 ist er Ordinarius für Psychiatrie in Ulm. Er ist Herausgeber des psychiatrischen Anteils der Zeitschrift 'Nervenheilkunde' und leitet das von ihm gegründete 'Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen' in Ulm. Er moderiert eine wöchentliche Fernsehserie zum Thema Geist und Gehirn.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spitzer formuliert die Ziele der Aufklärung unter den Aspekten der Gehirnforschung neu als Selbsterkenntnis, 26. Dezember 2009
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Aufklärung 2.0: Gehirnforschung als Selbsterkenntnis Reihe: Wissen & Leben, Herausgegeben Wulf Bertram: Gehirnforschung als Selbsterkenntnis Wissen & Leben (Broschiert)
Seit über zehn Jahren schreibt der bekannte Hirnforscher und Autor Manfred Spitzer für die "Zeitschrift für Nervenheilkunde" kleine Essays, in denen er aktuelle und brisante Fragen des menschlichen, aber auch des politischen und gesellschaftlichen Alltags sozusagen abklopft auf ihre Relevanz für die Hirnforschung, bzw. fragt, welche Hinweise die Erkenntnisse der Hirnforschung auf die Beantwortung und die Bedeutung dieser Fragen und Probleme geben können.

Das vorliegende Buch "Aufklärung 2.0" ist die mittlerweile elfte Sammlung dieser Beiträge in Buchversion. Für Laien absolut verständlich und auf der Höhe der Zeit geht es dabei immer wieder um Fragen, wie sie schon die Aufklärung formuliert hatte, und die nun, angesichts der neuen Erkenntnisse der Hirnforschung immer schärfer sich stellen: "Was sollen wir tun? Was sollen wir denken ? Was ist richtig, was ist falsch ? Was ist moralisch geboten, was sollten wir besser bleiben lassen ? Woher nehmen wir die Richtschnur für unser Tun ?"

Die hier abgedruckten Essays zeugen von der phänomenalen Fähigkeit ihres Autors, neben seinen sonstigen Tätigkeiten als Autor unzähliger wichtiger Bücher und Aufsätze, Fernsehmoderator und vor allem als Ordinarius für Psychiatrie im Ulm, alle vierzehn Tage ein interessantes und aktuelles Thema aufzugreifen und zu beschreiben. Er lädt zum Selbstdenken ein und formuliert die Ziele der Aufklärung unter den Aspekten der Gehirnforschung neu als Selbsterkenntnis.

Den Ausgaben dieser Essays durch den Schattauer Verlag ist es jedes Jahr zu danken, dass sie einem größeren Kreis als dem der Abonnenten der "Zeitschrift für Nervenheilkunde" zugänglich gemacht werden können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Leider ein Ausrutscher drin, 15. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Aufklärung 2.0: Gehirnforschung als Selbsterkenntnis Reihe: Wissen & Leben, Herausgegeben Wulf Bertram: Gehirnforschung als Selbsterkenntnis Wissen & Leben (Broschiert)
Ich bin sehr begeistert von Manfred Spitzers Eifer, auch Laien wie mich an den Ergebnissen der Gehirnforschung teilhaben zu lassen - für eine Gesellschaft ein unschätzbar wertvoller Dienst. In verständlicher, klarer Sprache zeigt er uns aufregende Forschungen. Manches kuschelige Milieu mag er dabei aufstören. Seine Worte zum Lernen und zur fehlkonstruierten Schule ("flächendeckende Demotivationskampagnen") sind sehr wichtig und sollten nicht mit Vehemenz abgewehrt werden. Die Erkenntnisse über Computer-Gewaltspiele und Gewaltfilme im Fernsehen (sie lassen uns abstumpfen und machen uns weniger hilfsbereit) stören zwar die Kreise der Spiele- und der Filmindustrie, wir sollten sie aber unbedingt wichtig nehmen. Stolz auf erbrachte Leistung oder die starke Wirkung eines experimentell verbesserten Selbstbilds auf die Leistung von Schülern, selbst wenn nur kurzzeitig und gering dosiert (Selbstbejahung und nachhaltige Leistungsfähigkeit), sind weitere eindrucksvolle Beobachtungen.
Im Füllhorn liegen zum Beispiel auch diese Entdeckungen: "Es ist nicht egal, mit welchen Farben wir uns umgeben. Sie färben ab - auf uns und unser Denken." Und: Wenn wir an Geld denken, gehen wir auf Distanz und leisten weniger Hilfe - und ertragen Einsamkeit und Schmerzen besser. Und Der Mythos "Multitasking" wird zerlegt. Es ist Selbstdressur zur Aufmerksamkeitsstörung. Die Leistung wird oberflächlicher und ineffektiver, im Gegensatz zur Selbsteinschätzung. Die Konzentration aufs Wesentliche wird schlecht, Nebensächliches lenkt ab. (Vielleicht sollte jemand Angela Merkel ihren iPiep wegnehmen, mit dem sie auch in wichtigen Sitzungen unentwegt SMS versendet und empfängt ...)

Trotzdem hätte ich diese Amazon-Kritik mit fünf Sternchen nicht geschrieben oder nur sehr kurz und sehr lobend. Wenn er sich nicht im Essay 13) "Moral in Millisekunden - Ethik im EEG?" eigenartig vertan hätte:
Zu Beginn des Essays gibt er eine sprachanalytische Einführung, sagt, wir sollten "in klaren Wörtern reden" und definiert uns die Wörter Moral und Ethik, Technik und Technologie und ihren richtigen oder falschen Gebrauch. Eine Definition des Wortes "Euthanasie" gibt er nicht, obwohl es sich als das Schlüsselwort des ganzen Textes erweisen wird!

Nun zitiert er eine niederländische Studie, deren Probanden (Versuchskaninchen) als je 22 "Atheisten" oder "strenggläubige Christen" schubladisiert werden. Jetzt wird gezeigt, schon nach Millisekunden reagieren wir mit negativen oder positiven Bewertungen auf Wörter, die mit unseren Wertvorstellungen nicht oder doch übereinstimmen. Das Reizwort des Experiments lautet: Euthanasie!

Ich war ziemlich verdutzt, weil ganz naiv behauptet wird, sämtliche Atheisten seien Fans der Euthanasie. Atheisten gleich Nazis? Manfred Spitzer könnte sich mit mindestens zehn Millionen Anzeigen wegen Übler Nachrede konfrontiert sehen. (Es gibt z.B. Atheisten, denen die Massaker von 2000 Jahren Christentum eine Abneigung gegen das Töten eingepflanzt haben.)

Des Rätsels Lösung bringt ein Blick in den Duden: Das Wort Euthanasie kann drei verschiedene Bedeutungen annehmen. 1a) und 1b) werden in der Medizin gebraucht (an sie dachte Prof. Spitzer wohl), während Bedeutung Nr. 2) von den Nazis als Verhüllung für die Vernichtung von als "lebensunwert" hingestellten Menschen benutzt wurde.
Die in der Medizin gebrauchten Definitionen lauten: 1a) Erleichterung des Sterbens (von Sterbenden), besonders durch Schmerzlinderung mit Narkotika. Und 1b) Absichtliche Herbeiführung des Todes bei unheilbar Kranken durch Medikamente oder durch Abbruch der Behandlung. Diese Bedeutung wird im realen Leben differenziert in aktive und passive Sterbehilfe; darüber findet eine gesellschaftliche Kontroverse statt. Christen zeigen sich als Befürworter und als Ablehner.

Wir sehen, je nach Definition des Wortes könnte die Gruppe der strenggläubigen Christen moralisch anrüchig erscheinen: Sie halten auch 1a) für unzulässig, plädieren also für ein möglichst schmerzhaftes und leidvolles Sterben, Krepieren, um nur ja nicht in den angeblich von Gott gegebenen "natürlichen" Ablauf einzugreifen. Nach dieser Definition wäre die Gruppe der Atheisten für Schmerzlinderung, verträte also die Position der Menschlichkeit. Wenn aber die Bedeutung Nr. 2), die Nazi-Wortbedeutung, unterlegt würde, wären die strenggläubigen Christen vergleichsweise humaner - und Atheisten wären Nazis.

Manfred Spitzer hätte uns also unbedingt mitteilen sollen, welche Wortbedeutung von Euthanasie denn nun nach Ansicht der niederländischen Macher der Studie in den Gehirnen ihrer 43 Probanden repräsentiert war. Was bitte schwurbelte durch ihr Hirn, als sie das Wort gezeigt bekamen?
Wortbedeutung 1b), worunter die passive Sterbehilfe fällt - ist unter normalen Christen (im Unterschied zu den strenggläubigen) und unter Atheisten wohl im gleichen Ausmaß umstritten. Das individuelle Wertesystem der Probanden hätte uns genauer vorgestellt werden sollen. Wir bleiben ratlos zurück, mit dem Gefühl, uns fehlen wichtige Informationen. Aber es ist nur ein Essay von 22.
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1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Zäher Inhalt, 16. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Aufklärung 2.0: Gehirnforschung als Selbsterkenntnis Reihe: Wissen & Leben, Herausgegeben Wulf Bertram: Gehirnforschung als Selbsterkenntnis Wissen & Leben (Broschiert)
Nach einem Vortrag und mehreren Artikeln ist dieses Buch doch eher enttäuschend. Viele neue Informationen sind darin nicht zu finden. Es werden viele Thesen aufgestellt, die auch teilweise durch Forschungsergebnisse gut belegt werden, aber es fehlen konkrete Vorschläge oder Anregungen zur Umsetzung der Forschungsergebnisse. An einigen Stellen wirken die Berichte auch sehr langatmig und am Ende wird nicht klar, warum der Bericht überhaupt geschrieben wurde.
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