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Aufgewacht. Mauer weg. Gebundene Ausgabe – 31. Oktober 2002


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Alles begann mit einem Traum, den die Autorin in den 80er-Jahren hatte. Sie fuhr mit einem Auto entlang des Todestreifens, während auf der DDR-Seite parallel dazu ein Pferd galoppierte. Im Traum war sie traurig darüber, dass sie und das Pferd nie zueinander finden würden. Nachdem die wilde Jagd eine Weile gedauert hatte, war der Grenzzaun plötzlich verschwunden und das Pferd galoppierte davon. Mehr noch als ihr merkwürdig visionärer Traum vom Fall der Mauer erstaunte Susanne Leinemann damals, wie rasch ihr Interesse an dem Pferd von "drüben" nach dem Verschwinden der Grenze erloschen war.

Jahre später -- die Mauer war längst gefallen -- erinnerte sich Susanne Leinemann an ihren Traum. Die Pferde-Metapher schien ihr plötzlich höchst geeignet, das knirschende deutsch-deutsche Verhältnis zu illustrieren. Das Pferd war Normalität geworden, es interessierte nicht länger. Wer erinnert sich schließlich noch daran, wie glücklich alle Welt gewesen war in jenen Novembertagen des Jahres 1989. Menschen tanzten auf der Mauer, Ost und West fielen sich in die Arme, Tränen wurden vergossen, Trabi-Kolonnen verpesteten die Luft, Bananen wurden gereicht, Begrüßungsgeld ausgehändigt.

Philosophierend, aber in leichtem und humorvollem Ton und mit Anekdoten gewürzt, geht die Autorin der Frage nach, was passieren kann, wenn unerreichbar Geglaubtes Realität wird. Nicht zuletzt am eigenen Leib musste die in Washington D. C. und Bonn aufgewachsene Journalistin erfahren, dass ihre eigene Freundschaft zu dem langjährigen Ossi-Freund im endlich vereinten Deutschland nur noch von kurzer Haltbarkeitsdauer war.

Ein kluger und nachdenklicher, manchmal wehmütiger, dann wieder politisch wütender Appell an die eigene Generation (Frau Leinemann ist Jahrgang 1968), die Mauer in den Köpfen endlich zu sprengen und den Tag der Einheit nicht zur jährlichen Kranzabwurf-Routine verkommen zu lassen. Soll, verdammt nochmal, endlich zusammenwachsen, was zusammengehört! --Ravi Unger

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Susanne Leinemann, geboren 1968 in Hamburg, wuchs in Washington D.C. und Bonn auf. Studium der Geschichte in Jena, für die Abschlußarbeit über die NVA erhielt sie einen militärgeschichtlichen Preis. Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München, danach als Redakteurin im Feuilleton der Tageszeitung Die Welt und zuletzt Reporterin der Zeitschrift Max. Sie lebt und arbeitet heute in Berlin.

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