Geboren im Krieg oder der unmittelbaren Nachkriegszeit, erlebten wir noch Trümmer-Spielplätze, vaterlose Zeiten und Not. Trotzdem wuchsen viele von uns halbwegs unbekümmert auf, wir kannten es ja nicht anders. In den 50er Jahren ging es für uns und unsere Familien stetig ein Stückchen aufwärts. Eine Neubauwohnung, vielleicht der erste Käfer. Und auch in Hannover wurde alles neu. Staunend betrachteten wir die Neugestaltung des Kröpcke oder auch die Verbreiterung der Karmarsch- und Georgstraße. Als wir älter wurden, trafen wir uns mit Freunden 'unterm Schwanz', also am Ernst-August Reiterdenkmal. Unsere ersten Filme sahen wir im Aki oder im Europa-Palast. Das Wirtschaftswunder ermöglichte uns mit dem Ende der Schulzeit den unbeschwerten Eintritt ins Berufsleben und ließ uns hoffnungsvoll in die Zukunft sehen!
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
Dieses Buch lädt ein zu einer Zeitreise in das Hannover der späten 40er und 50er Jahre. Der geborene Döhrener erlebte als Kind noch Trümmer-Spielplätze, vaterlose Zeiten. Trotzdem, so Schnelle, blickte man nach dem Albtraum des Krieges lebenshungrig und hoffnungsfoh in die Zukunft. In den 50er Jahren ging es für die Familien langsam, aber stetig aufwärts: man ermöglichte sich eine Neubauwohnung, eingerichtet im für die damalige Zeit typischen Nierentischstil oder "Gelsenkirchener Barock", gönnte sich den ersten Motorroller oder gar das erste Auto - meist einen "Käfer" aus Wolfsburg. Derweil wandelte sich auch Hannovers Antlitz. Die Neugestaltung des Kröpcke oder auch die Verbreiterung der Georg- und Karmarschstraße änderten das Stadtbild im Zentrum. Den Trümmerschutt verwendete man zur Anlage eines riesigen Walles für die Westtribüne des neu entstehenden Niedersachsenstadions, und vor den Toren der Stadt schlug die Messe ein neues Kapitel Wirtschaftsgeschichte auf. Gleichwohl aber blieben die Kröpcke-Uhr und das Ernst-August-Reiterdenkmal vor dem Bahnhof die klassischen Treffpunkte, und das Schützenfest war weiterhin ein Höhepunkt für Groß und Klein im Jahreskreis. - Für Angehörige der unmittelbaren "Nachkriegsgeneration" sicherlich ein interessantes Buch. --Zeitschrift Heimatland September 2009
Buchrückseite
Geboren im Krieg oder der unmittelbaren Nachkriegszeit, erlebten wir noch Trümmer-Spielplätze, vaterlose Zeiten und Not. Trotzdem wuchsen viele von uns halbwegs unbekümmert auf, wir kannten es ja nicht anders. In den 50er Jahren ging es für uns und unsere Familien stetig ein Stückchen aufwärts. Eine Neubauwohnung, vielleicht der erste Käfer. Und auch in Hannover wurde alles neu. Staunend betrachteten wir die Neugestaltung des Kröpcke oder auch die Verbreiterung der Karmarsch- und Georgstraße. Als wir älter wurden, trafen wir uns mit Freunden 'unterm Schwanz', also am Ernst-August Reiterdenkmal. Unsere ersten Filme sahen wir im Aki oder im Europa-Palast. Das Wirtschaftswunder ermöglichte uns mit dem Ende der Schulzeit den unbeschwerten Eintritt ins Berufsleben und ließ uns hoffnungsvoll in die Zukunft sehen!
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