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Aufgetaucht Gebundene Ausgabe – 2004


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 173 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer; Auflage: Kiepenheuer (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 337801072X
  • ISBN-13: 978-3378010727
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 351.459 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Ich bin sechsundzwanzig Jahre alt, war dreimal richtig betrunken nach einer Party, hatte jedoch noch niemals einen Filmriß. Ich habe noch nie Drogen ausprobiert, wenn man Alkohol und Zigaretten mal rausnimmt. Ich kenne in meiner Heimatstadt Berlin vielleicht drei Clubs oder Diskotheken, mehr nicht. Und auch sonst habe ich niemals in meinem Leben wirklich über die Stränge geschlagen. Ich möchte damit sagen, daß ich wirklich für meinen Sport gelebt habe. In den letzten Jahren habe ich nichts vermißt, und doch wird es Zeit für mich, ein anderes Leben zu erfahren. Ich bin nun aufgetaucht, die Zeit ist gekommen, um an Land weiterzuleben. (...) Schon lange habe ich davon geträumt, selbst einmal ein Buch zu schreiben und meiner (noch) kleinen Geschichte eine Seele zu geben. In den Monaten vor den Olympischen Spielen habe ich zu Papier gebracht, was ich während meiner sportlichen Karriere erlebt, gehofft, mir gewünscht und mir erträumt habe. Seit dreizehn Jahren stehe ich im Rampenlicht, eine lange Zeit, in der es manchmal mehr Schein als Sein gab. Und doch sind es Jahre, die mir unvergessen bleiben, weil sie aus mir die gemacht haben, die ich heute bin. Oft habe ich mich in dieser Zeit gefragt, wer sich hinter der Fassade verbirgt, die man als Franziska van Almsick kennt. In der Öffentlichkeit war ich lange Jahre die Göre, die Lolita des Schwimmsports, der Goldfisch. Ich war das Mädchen aus dem Osten mit der großen Klappe, die selbstbewußte Sportlerin, die Primawasserballerina. Aber auch die fette Kuh, die es nicht mehr bringt, der verglühte Stern am Himmel, die Antriebslose, die zuviel Geld verdient hat, das naive Mädchen, das fällt. Ich war und bin so vieles, daß ich lange selbst nicht wußte, wer ich eigentlich bin ..."

Auszug aus Aufgetaucht von Franziska van Almsick. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ich bin sechsundzwanzig Jahre alt, war dreimal richtig betrunken nach einer Party, hatte jedoch noch niemals einen Filmriß. Ich habe noch nie Drogen ausprobiert, wenn man Alkohol und Zigaretten mal rausnimmt. Ich kenne in meiner Heimatstadt Berlin vielleicht drei Clubs oder Diskotheken, mehr nicht. Und auch sonst habe ich niemals in meinem Leben wirklich über die Stränge geschlagen. Ich möchte damit sagen, daß ich wirklich für meinen Sport gelebt habe. In den letzten Jahren habe ich nichts vermißt, und doch wird es Zeit für mich, ein anderes Leben zu erfahren. Ich bin nun aufgetaucht, die Zeit ist gekommen, um an Land weiterzuleben. (...)
Schon lange habe ich davon geträumt, selbst einmal ein Buch zu schreiben und meiner (noch) kleinen Geschichte eine Seele zu geben. In den Monaten vor den Olympischen Spielen habe ich zu Papier gebracht, was ich während meiner sportlichen Karriere erlebt, gehofft, mir gewünscht und mir erträumt habe. Seit dreizehn Jahren stehe ich im Rampenlicht, eine lange Zeit, in der es manchmal mehr Schein als Sein gab. Und doch sind es Jahre, die mir unvergessen bleiben, weil sie aus mir die gemacht haben, die ich heute bin. Oft habe ich mich in dieser Zeit gefragt, wer sich hinter der Fassade verbirgt, die man als Franziska van Almsick kennt. In der Öffentlichkeit war ich lange Jahre die Göre, die Lolita des Schwimmsports, der Goldfisch. Ich war das Mädchen aus dem Osten mit der großen Klappe, die selbstbewußte Sportlerin, die Primawasserballerina. Aber auch die fette Kuh, die es nicht mehr bringt, der verglühte Stern am Himmel, die Antriebslose, die zuviel Geld verdient hat, das naive Mädchen, das fällt. Ich war und bin so vieles, daß ich lange selbst nicht wußte, wer ich eigentlich bin. Natürlich hatten all diese Klischees wenig mit meinem Alltag zu tun. Der Großteil des Lebens findet unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt, und so gibt es vieles, das kein Journalist von mir weiß. Nur die Menschen, die mir sehr nahestehen, haben mitbekommen, welche Höhen, aber auch welche Tiefen ich in den vergangenen Jahren wirklich erlebt habe. Wenn ich nun zum erstenmal darüber schreibe, hat das drei Gründe: Als Spitzensportlerin darf man keine Schwäche zeigen, um gegen die Konkurrenz bestehen zu können. Wenn ich auf den Startblock steige, dann muß ich stark sein, und niemand darf wissen, wie dreckig es mir eigentlich geht. In Athen bestreite ich meinen letzten großen Wettkampf, deshalb kann ich nun ein paar Geheimnisse preisgeben. Zweitens ist es mir wichtig, mit eigener Stimme zu erzählen, wie es wirklich war, und so manche Verzerrung der Presse zu korrigieren. Dabei möchte ich klarstellen, daß ich die Presse nicht verachte. Ich weiß, daß ich eine öffentliche Person bin. Ich genieße die vielen schönen, guten Geschichten über mich und respektiere faire Kritik. Die Presse macht die Meinung, sie macht das, was ich auch bin. Mehr Ruhe und Ausgewogenheit wären allerdings gut. Ich habe das Aufbauschen satt. Vieles wird verbreitet, verzerrt, so daß man ständig richtigstellen müßte. Oft habe ich das Gefühl, permanent nicht erkannt zu werden. Drittens liegt mir viel daran, meine Erfahrungen mit den Menschen zu teilen, die vielleicht in einer ähnlich schwierigen Situation stecken, wie ich sie erlebt und bewältigt habe. Wenn ich etwa über die hinter mir liegenden Eßstörungen spreche, so hoffe ich, denen Mut zu machen, die sich damit alleingelassen fühlen.

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. Oktober 2004
Diese Biographie ist wirklich gelungen. Endlich erfährt man etwas mehr und u.a. auch sehr persönliches von Franziska van Almsick selbst. Somit muss man sich nicht auf die Klatschblätter unserer Zeit und deren "Zuverlässigkeit" verlassen. Das Buch ist sehr gut geschrieben und mit dem ein oder anderen Foto vervollständigt worden. Es fesselt einen durch die richtige Länge und es kommt ohne unnötige Langatmigkeit aus. Zusätzlich zum gelungenen Inhalt besitzt es auch ein ansprechendes Äußeres. Fazit: Absolut empfehlenswert!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. Juli 2005
Verifizierter Kauf
Obwohl ich Franziska v. Almsick sehr sympatisch finde, war ich doch von diesem Buch eher enttäuscht. Das Buch ist in einer sehr einfachen Sprache geschrieben und erinnert oft an einen Schulaufsatz. Inhaltlich erfährt der Leser kaum etwas neues. Ihre Schilderungen zu den einzelnen Themen sind oberflächlich und werden oft sogar etwas lustlos abgehandelt. Ihren Standpunkt macht sie nur in Bezug auf ihre Schwierigkeiten mit den Medien deutlich. Doch das war ja wohl auch vor diesem Buch jedermann bekannt. Wirkliche Einblicke in das Leben abseits der Presse (Freizeit, Kindheit, Interessen, Meinungen zu wichtigen Themen, ...) erhält der Leser nicht.
Das Buch ist daher nur für Leser geeignet, die bisher überhaupt noch nichts von Franziska gehört haben.
Die drei Sterne, weil mir die Autorin (trotzdem) sympatisch ist.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dindrah MAS am 14. April 2007
Als ich begonnen hatte, dieses Buch zu lesen konnte ich beinahe nicht mehr aufhören.

Man lernt FvA in diesem Buch als eigenständige Person kennen, die weiss was sie will: Nämlich FvA zu sein und auch als diese akzeptiert zu werden und nicht als "Berliner-Göre" oder "Star" der Schwimmwelt. Ich empfand es als sehr eindrücklich, wie sie so viel von sich preis gibt, wo einem doch immer alles im Mund herum gedreht wird wenn man so populär ist.

Als Schwimmerin war es für mich noch besonders interessant wie man sieht, was ein Leistungssportler auf internationalen und gar interkontinentalen Ebene alles tut für EINEN grossen Wettkampf im Jahr. Das ist der Wahnsinn.

Man lernt in diesem Buch jedoch nicht nur die schwimmende Franziska kennen, sondern auch die Privatperson Franziska. Sie tut ihre Meinung über Dinge wie Doping, Schönheit, Liebe etc. kund, sie spricht über ihren Körper, ihre Musklen, ihre Eltern, ihren Bruder und noch viele andere Themen.

Sie hat bewiesen, dass sie nicht eine dumme "Berliner-Göre" ist,(als welche sie häufig dargestellt worden ist (wird))die nichts als schwimmen kann, sondern eine reife Frau, die auch noch anderes kann.

Hochachtung vor diesem Buch und dessen Autorin!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pulpfiction99 am 5. April 2006
Verifizierter Kauf
Es ist ein einfach zu lesendes Buch. Wer eine Enthüllungsgeschichte mit vielen Prominenten Namen erwartet, der wird enttäuscht sein.
Es liest sich eher so wie ein Tagebuch, sie gibt intime Gedanken und Gefühle preis.
Mir kommt es so vor, als ob sie die wichtigsten Erreignisse aus ihrem Leben genommen hat und dann dazu schreibt wie es aus ihrer Sicht war und was sie dabei gefühlt hat.
Wer wissen will, wieso Fränzi so ist wie man sie aus dem Fernsehen her kennt, was aber dahinter steckt, sollte dieses Buch lesen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Metal am 1. Oktober 2006
Vorab: Die Meinung einer der Rezensenten, daß dieses Buch sich wie ein Schulaufsatz oder Tagebuch lese, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Stattdessen ließ es sich wirklich gut und spannend, so daß ich es in einem Zug verschlungen habe. Auch die kurzen Angabe, daß es ihr Traum war ein Buch zu schreiben wirkt nicht so dahingeschrieben, sondern völlig überzeugend, wenn man das Buch anfängt zu lesen. Die Autorin kommt als eherliche, eher menschenscheue Zeitzeugin rüber, die gerade deswegen sympathisch wirkt.

Als leidenschaftlicher Hobby-Schwimmer, wollte ich natürlich auch wissen wie Franziska van Almisck überhaupt zum Schwimmen kam, wie sie mit dem ganzen Druck mittlerweile 15 Jahre lang umging, und nicht zuletzt wie sie als Privatperson ist. Diesbezüglich wurde ich nicht enttäuscht, die jenigen die dies behaupten sind wohl, im Gegensatz zu mir, absolute Fans.

So gesehen wohl ein Buch für alle, die einfach mehr über die Europa- und Weltschimmerin wissen wollen, und die Autorin nur oberflächlich kennen.
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